Ricotta salata
Der feste, gesalzene Ricotta wird fein gerieben. Ein Teil wird in das Risotto eingerührt, der Rest kommt beim Anrichten darüber.
Sizilianisches Risotto
Cremiges Risotto mit Carnaroli-Reis, sanft eingekochter Tomatensauce, frittierten Auberginen, Ricotta salata und frischem Basilikum.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Risotto alla Norma verbindet die cremige Garung eines Risottos mit den markanten Aromen der sizilianischen Pasta alla Norma. Tomate, frittierte Aubergine, Basilikum und Ricotta salata geben dem Reisgericht Kontrast: fruchtig, weich, würzig und leicht knusprig. Diese Reisinterpretation der sizilianischen Spezialität wird direkt aus dem Topf serviert.
Cremig und leicht fließend, mit körnigem Biss, fruchtiger Tomate, weicher Aubergine, knusprigen Auberginenstücken, salzig-würzigem Ricotta salata und frischem Basilikum.
Schritt für Schritt
Auberginen waschen, die Enden abschneiden und die Früchte in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Mit 4 g Salz vermengen und in einem Sieb 30 Minuten ruhen lassen.
Die Auberginen kurz abspülen und sehr gründlich trocken tupfen. Das Erdnussöl in einem hohen Topf auf 170 °C erhitzen. Die Auberginen portionsweise 3 bis 4 Minuten goldbraun frittieren, herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind goldbraun und weich gegart.
Wichtig: Auberginen vor dem Einlegen gründlich trocknen und nur kleine Portionen vorsichtig in das heiße Öl geben.
Die Zwiebel fein würfeln und eine Knoblauchzehe andrücken. 15 g Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze 3 Minuten glasig dünsten. Die Tomaten, 2 g Salz und die Hälfte des Pfeffers zugeben und die Sauce zugedeckt 20 Minuten sanft köcheln lassen. Den Knoblauch entfernen und 4 g grob zerrissene Basilikumblätter unterrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist eingekocht, aber noch ausreichend flüssig, um in das Risotto eingerührt zu werden.
Während die Tomatensauce köchelt, die Gemüsebrühe in einem zweiten Topf erhitzen und knapp unter dem Siedepunkt warm halten.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß und dampft, kocht aber nicht stark.
Das restliche Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Den Reis hineingeben und 2 bis 3 Minuten unter Rühren rösten, bis die Körner an den Rändern glasig wirken. Die gesamte Tomatensauce und die übrigen 2 g Salz einrühren und 2 Minuten köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner wirken an den Rändern glasig und sind mit der Tomatensauce überzogen.
Nun nach und nach jeweils eine Kelle heiße Gemüsebrühe angießen. Erst neue Brühe hinzufügen, wenn die vorige fast aufgenommen ist. Den Reis bei mittlerer Hitze 18 bis 20 Minuten garen und regelmäßig rühren. Nach etwa 12 Minuten zwei Drittel der frittierten Auberginen unterheben. Das fertige Risotto soll cremig und leicht fließend sein, während die Reiskörner im Kern noch etwas Biss haben.
Daran erkennst du es: Das Risotto ist cremig und leicht fließend; die Reiskörner haben im Kern noch etwas Biss.
Den Topf vom Herd nehmen. 40 g Ricotta salata, die restlichen 6 g Basilikum und den übrigen Pfeffer unterrühren. Das Risotto zugedeckt 2 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Das Risotto ist nach der kurzen Ruhezeit cremig verbunden und noch leicht fließend.
Das Risotto sofort auf vier vorgewärmte Teller verteilen. Mit den restlichen Auberginenwürfeln und den übrigen 20 g Ricotta salata bestreuen.
Daran erkennst du es: Das Risotto wird direkt nach dem Anrichten serviert und bleibt cremig und leicht fließend.
Gut zu wissen
Der feste, gesalzene Ricotta wird fein gerieben. Ein Teil wird in das Risotto eingerührt, der Rest kommt beim Anrichten darüber.
Ein Teil der frittierten Auberginen wird in das Risotto gehoben; die übrigen Würfel bleiben als goldbrauner Belag an der Oberfläche.
Der Reis wird zunächst im Öl geröstet und anschließend nach und nach mit heißer Brühe gegart. So entsteht die cremige Risotto-Struktur mit Biss.
Der Pecorino schmilzt weniger cremig und schmeckt kräftiger als Ricotta salata.
Den Pecorino fein reiben und in derselben Aufteilung verwenden: 40 g unter das fertige Risotto rühren und 20 g zum Servieren zurückbehalten.
Die Auberginen vor dem Frittieren sehr gründlich trocknen und portionsweise frittieren.
Die Auberginen vorsichtig herausnehmen, die Öltemperatur wieder auf 170 °C bringen und die nächste Charge kleiner halten.
Jede Kelle erst einrühren, wenn die vorige Brühe nahezu aufgenommen wurde.
Bei zu flüssigem Risotto ohne weitere Brühe bei mittlerer Hitze vorsichtig weitergaren und regelmäßig rühren.
Die Brühe heiß halten und den Reis bis zum beschriebenen cremigen, leicht fließenden Zustand garen.
Etwas heiße Brühe ergänzen und das Risotto unter Rühren weitergaren.
Teller vorwärmen und das Risotto unmittelbar nach dem Ruhen anrichten.
Mit einem kleinen Schuss heißer Brühe vorsichtig wieder lockern.
Die Auberginenwürfel vollständig als knusprigen Belag zurückbehalten und nicht unter das Risotto heben.
Mehr Aubergine in das Risotto einarbeiten, sodass der Kontrast zwischen knusprigem Belag und cremiger Reismasse geringer ausfällt.
Häufig gefragt
Als Alternative eignet sich gereifter Pecorino. Er schmilzt weniger cremig und schmeckt kräftiger als Ricotta salata.
Die Auberginen gründlich trocken tupfen, portionsweise bei 170 °C frittieren und einen Teil erst beim Servieren auf das Risotto geben.
Das Risotto soll cremig und leicht fließend sein, während die Reiskörner im Kern noch etwas Biss haben.
4 g grob zerrissene Blätter werden in die Tomatensauce eingerührt. Die übrigen 6 g kommen am Ende zusammen mit Ricotta salata und Pfeffer in das fertige Risotto.
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