Radicchio rosso
Der rote Radicchio bringt eine charakteristische leichte Herbe ein. Durch das Dünsten und die Tomatensauce wird sein Geschmack runder und milder.
Herzhafter Polentaauflauf
Herzhafter, geschichteter Polentaauflauf mit rotem Radicchio, sämiger Tomatensauce, Fontina und Parmigiano Reggiano.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Polenta pasticciata con radicchio rosso verbindet schnittfeste Polentascheiben mit einer würzigen Radicchio-Tomaten-Schicht und geschmolzenem Käse. Die Polenta wird zunächst gekocht und abgekühlt, anschließend mit der Sauce und den Käsesorten geschichtet und im Ofen leicht gebräunt.
Warm serviert ist der Auflauf außen leicht gebräunt und innen weich sowie cremig. Die Polenta bleibt mild und weich, der Radicchio bringt eine zarte Herbheit ein, während Fontina und Parmigiano für Schmelz und würzige Tiefe sorgen.
Schritt für Schritt
Bringe das Wasser mit dem Salz in einem großen Topf zum Kochen. Rühre den Maisgrieß langsam mit einem Schneebesen ein, damit keine Klümpchen entstehen. Koche die Polenta anschließend bei kleiner Hitze etwa 40 Minuten weiter und rühre regelmäßig mit einem Holzlöffel um.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist dick und glatt gekocht.
Wichtig: Beim Einrühren und Umrühren vorsichtig arbeiten, da dicke Polenta spritzen kann.
Streiche die fertige Polenta etwa 1 cm dick auf ein Backblech oder ein großes Brett und lasse sie 30 Minuten abkühlen, bis sie schnittfest ist.
Daran erkennst du es: Die Polenta lässt sich schneiden, ohne auseinanderzulaufen.
Entferne die äußeren Blätter des Radicchio, halbiere ihn, schneide den Strunk heraus und schneide die Blätter in feine Streifen. Hacke die Knoblauchzehe fein.
Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne, dünste den Knoblauch kurz an und gib den Radicchio dazu. Brate ihn 5 Minuten unter Rühren an.
Daran erkennst du es: Der Radicchio ist sichtbar zusammengefallen, aber noch nicht vollständig weich.
Wichtig: Heißes Öl und austretende Feuchtigkeit können spritzen.
Gib die geschälten Tomaten, das Salz und den Pfeffer zum Radicchio. Zerdrücke die Tomaten mit dem Kochlöffel und lasse die Mischung ohne Deckel etwa 12 Minuten köcheln, bis sie sämig ist. Nimm die Knoblauchstücke vor dem Schichten heraus, falls du sie nicht mitessen möchtest.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und läuft nicht mehr wässrig aus der Pfanne.
Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Schneide die abgekühlte Polenta in etwa 1 cm dicke Stücke. Reibe die Fontina grob und den Parmigiano fein. Fette eine ofenfeste Form von etwa 24 × 18 × 6 cm dünn mit etwas Öl aus der Zutatenmenge aus.
Wichtig: Die Auflaufform kann beim späteren Herausnehmen sehr heiß werden.
Bedecke den Boden der Form mit einem Drittel der Polentastücke. Verteile darauf die Hälfte der Radicchio-Tomaten-Sauce und ein Drittel der Fontina. Lege ein weiteres Drittel der Polenta darauf und schichte die restliche Sauce sowie ein weiteres Drittel der Fontina darüber. Schließe mit der übrigen Polenta, der restlichen Fontina und dem Parmigiano ab.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig verteilt und die oberste Schicht besteht aus Käse und Polenta.
Backe die Polenta pasticciata 25 Minuten auf der mittleren Schiene, bis der Käse geschmolzen und die Oberfläche leicht gebräunt ist. Lasse den Auflauf anschließend 5 Minuten ruhen, schneide ihn in Stücke und serviere ihn warm.
Daran erkennst du es: Der Käse ist vollständig geschmolzen und die Oberfläche leicht gebräunt.
Wichtig: Die Form nach dem Backen nur mit Ofenhandschuhen anfassen.
Gut zu wissen
Der rote Radicchio bringt eine charakteristische leichte Herbe ein. Durch das Dünsten und die Tomatensauce wird sein Geschmack runder und milder.
Grob geriebene Fontina verteilt sich gleichmäßig und bildet eine cremig schmelzende Käseschicht.
Fein geriebener Parmigiano Reggiano eignet sich als abschließende würzige Schicht und unterstützt die leichte Bräunung.
Der Auflauf bleibt schmelzend, kann aber weniger cremig und aromatisch als mit Fontina werden.
Den Ersatz grob reiben und in denselben Schichten verwenden.
Die Oberfläche bleibt würzig und kann ähnlich bräunen; der Geschmack wird etwas milder.
Fein reiben und wie den Parmigiano als letzte Käseschicht verwenden.
Den Maisgrieß langsam einrieseln lassen und dabei mit dem Schneebesen rühren.
Die Polenta während des Kochens kräftig glattrühren; einzelne Klümpchen können zerdrückt werden.
Die Sauce ohne Deckel köcheln lassen, bis sie sämig und streichfähig ist.
Die Sauce vor dem Schichten weiter einkochen, sofern sie noch nicht in der Form ist.
Die Polenta etwa 30 Minuten ausgebreitet abkühlen lassen, bis sie schnittfest ist.
Die Polenta länger abkühlen lassen, bevor sie geschnitten wird.
Auf der mittleren Schiene backen und die Oberfläche gegen Ende beobachten.
Die Form locker mit Backpapier abdecken und weiterbacken, bis die Schichten heiß sind.
Der herbe Geschmack des Radicchio wird durch eine längere, sanfte Garzeit runder und milder.
Die Radicchio-Tomaten-Schicht kann um angebratene Pilze ergänzt werden, ohne das Grundprinzip des Auflaufs zu verändern.
Häufig gefragt
Für die Schichtung muss sie abgekühlt und schnittfest sein. Im vorliegenden Rezept ist eine 30-minütige Abkühlzeit vorgesehen.
Den Radicchio gründlich dünsten und anschließend mit den Tomaten ohne Deckel weich und sämig einkochen. Dadurch wird seine Herbheit runder.
Meist ist die Polenta noch nicht schnittfest oder der Auflauf wurde direkt nach dem Backen angeschnitten. Die Polenta vollständig abkühlen lassen und den fertigen Auflauf fünf Minuten ruhen lassen.
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