Weizenmehl Type 00
Das fein gemahlene Mehl unterstützt einen glatten, festen Teig, der sich zu langen Strängen rollen lässt.
Arbëreshes Ofengebäck aus Basilikata
Herzhafte, knusprige Taralli in charakteristischer Achtform aus Weizenmehl, Schweineschmalz, Ei, Weißwein und FenchelsamenFenchelsaat bezeichnet die getrockneten Fenchelfrüchte mit ihrem süßlich-anisartigen Aroma.. Der Teig wird geformt, blanchiert und anschließend im Ofen gebacken und getrocknet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Taralli aus San Costantino Albanese verbinden einen festen, gut formbaren Teig mit dem würzigen Aroma von Fenchelsamen. Durch das kurze Blanchieren vor dem Backen erhalten sie ihre typische Struktur und werden anschließend langsam knusprig getrocknet. Sie passen pur zur Merenda, zu Käse oder in Milch getunkt zum Frühstück.
Goldbraune, trockene und knusprige Taralli mit festem Biss, leicht mürber Textur und einem klaren Fenchelaroma. Der Weißwein bleibt dezent im Hintergrund und rundet den herzhaften Geschmack ab.
Schritt für Schritt
Weizenmehl, Salz, Natron und Fenchelsamen in einer großen Schüssel gründlich mischen. Das weiche Schweineschmalz, das Ei und den trockenen Weißwein zugeben.
Alles verkneten und das Wasser nach und nach einarbeiten, bis ein glatter, fester und gut formbarer Teig entsteht. Den Teig etwa 8 bis 10 Minuten kräftig weiterkneten. Während des Knetens nur so viel Wasser zugeben, dass der Teig zusammenhält und nicht weich wird.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, fest und lässt sich ohne starke Risse formen.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und bei Raumtemperatur 2 Stunden ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist entspannt und lässt sich anschließend leichter ausrollen.
Den Teig in etwa 24 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem etwa 30 cm langen Strang rollen und zu einer deutlich erkennbaren Acht formen. Die Taralli auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen und weitere 30 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die geformten Taralli behalten ihre Achtform und die Oberfläche wirkt leicht entspannt.
2 Liter Wasser in einem breiten Topf zum Kochen bringen. Die Taralli portionsweise, höchstens zwei auf einmal, in das sprudelnde Wasser geben und weniger als 1 Minute blanchieren, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf einem sauberen Tuch abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Taralli steigen an die Oberfläche.
Wichtig: Vorsicht beim Einlegen und Herausheben aus dem sprudelnden Wasser; Dampf und heißes Wasser können Verbrühungen verursachen.
Die Taralli wieder auf die Backbleche legen und die Oberfläche mit einem scharfen Messer oder einer Nadel mehrmals leicht einschneiden. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist mehrfach leicht angeritzt, ohne die Taralli durchzuschneiden.
Wichtig: Beim Vorheizen und späteren Öffnen des Ofens auf heiße Flächen achten.
Die Taralli zunächst 25 Minuten bei 200 °C backen. Die Temperatur auf 160 °C senken, die Ofentür einen Spalt offen lassen und die Taralli weitere 15 Minuten trocknen lassen.
Daran erkennst du es: Die Taralli sind trocken, fest und leicht goldbraun.
Wichtig: Die Ofentür nur mit sicherem Abstand und hitzebeständigem Griff leicht öffnen; austretender Dampf und heiße Luft können Verbrennungen verursachen.
Den Ofen ausschalten und die Taralli noch 10 Minuten darin ruhen lassen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Taralli sind vollständig ausgekühlt und knusprig.
Wichtig: Die Bleche und Taralli bleiben nach dem Ausschalten noch sehr heiß.
Gut zu wissen
Das fein gemahlene Mehl unterstützt einen glatten, festen Teig, der sich zu langen Strängen rollen lässt.
Weiches Schmalz lässt sich gleichmäßiger in den festen Teig einarbeiten als kaltes, hartes Schmalz.
Die Fenchelsamen sollten bereits mit den trockenen Zutaten vermischt werden, damit ihr Aroma in allen Taralli möglichst gleichmäßig vorhanden ist.
Die Taralli schmecken weniger aromatisch und verlieren die leichte Weinnote.
Den Weißwein durch dieselbe Menge Wasser ersetzen. Den Teig anschließend besonders auf die feste, gut formbare Konsistenz prüfen.
Die Taralli werden buttriger und können etwas weniger mürbe wirken; die traditionelle Schweineschmalznote entfällt.
Weiche Butter in derselben Menge verwenden und wie das weiche Schmalz in den Teig einarbeiten.
Das Wasser schrittweise einarbeiten und nur bis zu einer glatten, festen Konsistenz zugeben.
Etwas Mehl einarbeiten und den Teig vor dem Formen erneut kurz ruhen lassen.
Alle Stücke möglichst gleich groß teilen und die Stränge auf eine ähnliche Länge und Dicke bringen.
Vor dem Blanchieren einzelne Taralli vorsichtig nachformen.
Höchstens zwei Taralli gleichzeitig blanchieren und sie vorsichtig ins sprudelnde Wasser geben.
Verformte Taralli direkt nach dem Herausheben vorsichtig auf dem Tuch korrigieren.
Die zweite Phase bei 160 °C und die Ruhezeit im ausgeschalteten Ofen einhalten und vollständig auskühlen lassen.
Die Taralli bei 160 °C noch einige Minuten nachtrocknen und erneut vollständig abkühlen lassen.
Häufig gefragt
Die Achtform ist die charakteristische Form dieser Taralli und sorgt zugleich für eine offene Struktur, die das Blanchieren und anschließende Trocknen unterstützt.
Das kurze Blanchieren festigt die geformten Teigstücke und trägt zur typischen festen, knusprigen Textur bei.
Nein. Das Wasser nach und nach zugeben und nur so viel verwenden, bis ein glatter, fester und gut formbarer Teig entsteht.
Sie können pur zur Merenda, mit Käse oder zum Frühstück in Milch getunkt serviert werden.
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