Milde schwarze Oliven
Milde schwarze Oliven passen zum ausgewogenen Sugo. Oliven aus dem Glas sind eine praktische Alternative; kräftige Kalamata-Oliven bringen mehr Salz und Aroma mit.
Frische Rautenpasta, ohne Ei
Rustikale, ungefüllte Frischpasta aus Wasser und Weizenmehl, in unregelmäßige Rauten geschnitten und mit einem würzigen Sugo aus Tomaten, Pilzen, milden schwarzen Oliven und Peperoncino serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fregnacce alla sabinese sind rustikale, unregelmäßig geschnittene Rauten aus einem einfachen Wasser-Mehl-Teig. In der Sabina im Latium treffen sie auf eine würzige Sauce aus Tomaten, Pilzen, milden schwarzen Oliven und Peperoncino. Die raue Oberfläche nimmt das kräftige Sugo besonders gut auf.
Die Fregnacce sind weich und zugleich bissfest, mit unregelmäßigen Kanten und einer leicht rauen Oberfläche. Das Sugo schmeckt würzig und tomatig, mit erdigen Pilznoten, milder Olivensalzigkeit und einer dezenten Schärfe.
Schritt für Schritt
Mehl und Salz auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Das lauwarme Wasser nach und nach einarbeiten und alles 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, festen Teig verkneten. Den Teig abdecken und 60 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, fest und lässt sich zu einer zusammenhängenden Kugel formen.
Während der Teig ruht, die Pilze putzen und in dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch fein hacken. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Knoblauch und Chiliflocken kurz darin anschwitzen. Die Pilze hinzufügen und 4 Minuten braten.
Daran erkennst du es: Die Pilze sind leicht gebräunt und beginnen weich zu werden, ohne trocken zu sein.
Passierte Tomaten und Oliven in die Pfanne geben, leicht salzen und das Sugo bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten offen köcheln lassen. In dieser Zeit die Petersilie fein hacken.
Daran erkennst du es: Das Sugo ist leicht eingedickt und verbindet sich sichtbar mit dem Öl, ohne anzusetzen.
Den Teig halbieren und auf einer bemehlten Fläche etwa 2 mm dünn ausrollen. Die Teigplatten locker aufrollen und mit einem scharfen Messer schräg in unregelmäßige Rauten von etwa 3 bis 5 cm schneiden. Die Fregnacce auseinanderziehen und leicht bemehlen.
Daran erkennst du es: Die Rauten sind voneinander gelöst, etwa 2 mm dünn und nicht klebrig.
Wichtig: Beim Schneiden das Messer kontrolliert führen und die Finger von der Schneide fernhalten.
Reichlich Wasser aufkochen, salzen und die Pasta 3 bis 5 Minuten garen, bis sie weich, aber noch bissfest ist. Vor dem Abgießen etwa 100 ml Kochwasser zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist weich, aber im Kern noch leicht bissfest.
Wichtig: Beim Abgießen auf aufsteigenden Dampf und spritzendes Kochwasser achten.
Die Fregnacce direkt in die Pfanne zum Sugo geben und 1 bis 2 Minuten schwenken. Falls nötig, esslöffelweise Kochwasser hinzufügen, bis die Sauce die Pasta gleichmäßig umhüllt. Mit der gehackten Petersilie bestreuen und sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet gleichmäßig an den Rauten und bleibt geschmeidig.
Gut zu wissen
Milde schwarze Oliven passen zum ausgewogenen Sugo. Oliven aus dem Glas sind eine praktische Alternative; kräftige Kalamata-Oliven bringen mehr Salz und Aroma mit.
Die Pilze vor dem Schneiden putzen und möglichst nicht lange wässern, damit sie beim Braten besser Farbe annehmen.
Das Salz für Teig, Sugo und Kochwasser bleibt getrennt. So lässt sich jede Komponente gezielt würzen, ohne den festen Teig oder das fertige Gericht zu übersalzen.
Das Gericht bleibt mild und herzhaft; die regionale Olivensorte ist möglicherweise nicht dieselbe.
Oliven abtropfen lassen und bei Bedarf entsteinen, bevor sie mit den Tomaten in das Sugo kommen.
Das Sugo schmeckt etwas einheitlicher, bleibt aber erdig und herzhaft.
Die Pilze wie im Rezept putzen, in dünne Scheiben schneiden und 4 Minuten braten.
Das Wasser nach und nach zugeben und den Teig anschließend 8 bis 10 Minuten gründlich kneten.
Den Teig mit leicht feuchten Händen weiterkneten, bis er zusammenhält, und anschließend die vollständige Ruhezeit einhalten.
Die Rauten sofort voneinander lösen und locker mit Mehl bestäuben.
Klebende Stücke vorsichtig trennen und nur sparsam nachmehlen, damit die Sauce später nicht mehlig wird.
Das Sugo 15 Minuten offen köcheln lassen und Kochwasser später nur esslöffelweise ergänzen.
Die Pasta mit dem Sugo kurz weiter schwenken, bis überschüssige Flüssigkeit reduziert ist.
Ab etwa 3 Minuten probieren und die Pasta direkt in das vorbereitete Sugo geben.
Die Pasta sofort mit dem eingedickten Sugo schwenken und kein zusätzliches Kochwasser mehr zugeben.
Eine zurückhaltendere Variante mit weniger Chilischärfe und stärkerem Fokus auf Tomate, Pilze und Oliven.
Eine aromatischere Variante mit stärkerem Olivenprofil.
Der Teig kann während der angegebenen 60-minütigen Ruhezeit vorbereitet werden. Die geschnittene frische Pasta sollte anschließend zeitnah gekocht werden.
Für die fertige Pasta und das bereits vermengte Sugo ist keine geprüfte Einfrieranleitung vorhanden.
Häufig gefragt
Fregnacce alla sabinese sind ungefüllte Frischpasta aus einem Wasser-Mehl-Teig. Die Pasta wird in unregelmäßige Rauten geschnitten und mit einem würzigen Sugo serviert.
Die Ruhezeit entspannt den Teig und macht ihn leichter ausrollbar. Dadurch lassen sich dünne Teigplatten und saubere, unregelmäßige Rauten herstellen.
Am besten passen milde schwarze, entsteinte Oliven. Oliven aus dem Glas sind eine praktische Alternative; kräftige Kalamata-Oliven schmecken salziger und intensiver.
Der Teig kann während der vorgesehenen 60-minütigen Ruhezeit vorbereitet werden. Nach dem Schneiden sollte die Pasta zeitnah gekocht werden.
Nach etwa 3 Minuten die Pasta probieren. Sie soll weich, aber im Kern noch leicht bissfest sein und anschließend direkt im Sugo fertig geschwenkt werden.
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