Filets mit Haut
Die Hautseite bleibt beim Garen unten. So lassen sich die Filets im Sud schonend garen, ohne sie wenden zu müssen.
Fischgericht · Kampanien
Wolfsbarschfilets mit Haut garen in der Pfanne in einem leichten Sud aus Kirschtomaten, Knoblauch, Wasser und trockenem Weißwein. Das Gericht wird mit seinem aromatischen Tomaten-Knoblauch-Sud serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Spigola all’acqua pazza verbindet wenige mediterrane Zutaten mit einer besonders schonenden Pfannenmethode. Die Wolfsbarschfilets garen auf der Hautseite im Sud, während Kirschtomaten, Knoblauch, Petersilie und Weißwein die Flüssigkeit aromatisieren.
Saftige, zarte Wolfsbarschfilets treffen auf einen leichten, aromatischen Sud mit süßlich aufgeplatzten Kirschtomaten, mildem Knoblauch und frischer Petersilie. Die Hautseite bleibt auf der Unterseite, während der Sud klar und nicht dicklich bleibt.
Schritt für Schritt
Kirschtomaten waschen und halbieren. Knoblauch andrücken und schälen. Petersilie fein hacken und die Stiele beiseitelegen.
Olivenöl in einer breiten, tiefen Pfanne erhitzen. Knoblauch und Petersilienstiele bei mittlerer Hitze 1 Minute erwärmen, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch duftet, bleibt aber hell und zeigt keine Bräunung.
Tomaten mit 3 g Salz hinzufügen und 5 Minuten offen garen, bis sie Saft ziehen und leicht zerfallen. Knoblauch und Petersilienstiele anschließend herausnehmen.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind aufgeplatzt oder leicht zerfallen und haben sichtbar Saft abgegeben.
Die Wolfsbarschfilets trocken tupfen, mit dem restlichen Salz und dem Pfeffer würzen und mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen. Weißwein angießen und 1 Minute sprudelnd einkochen lassen.
Wichtig: Beim Einsetzen der Filets auf spritzendes heißes Öl und Sud achten.
Wasser zugießen, die Pfanne abdecken und die Filets bei mittlerer bis niedriger Hitze 8–10 Minuten garen. Zwischendurch den Sud vorsichtig über den Fisch löffeln; die Filets nicht wenden.
Daran erkennst du es: Das Fischfleisch ist undurchsichtig und lässt sich leicht mit einer Gabel teilen.
Wichtig: Fisch erst servieren, wenn das Fleisch vollständig undurchsichtig und durchgegart ist.
Deckel abnehmen und den Sud 2–3 Minuten leicht einkochen lassen, bis er aromatisch bleibt, aber nicht dick wird. Petersilie einrühren und mit der vorhandenen Würzung abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Sud ist aromatisch und leicht konzentriert, bleibt aber fließfähig.
Die Filets mit dem Tomaten-Knoblauch-Sud sofort auf vier Teller verteilen und mit etwas Sud überziehen.
Gut zu wissen
Die Hautseite bleibt beim Garen unten. So lassen sich die Filets im Sud schonend garen, ohne sie wenden zu müssen.
Die Petersilienstiele werden zunächst mit dem Knoblauch erwärmt und vor dem Einsetzen des Fisches entfernt. Die Blätter kommen erst am Ende in den Sud.
Von den insgesamt 6 g Salz werden 3 g für die Tomaten verwendet. Der Rest würzt die Wolfsbarschfilets und kann am Ende zum Abschmecken dienen.
Mit Fischfond wird der Sud herzhafter; mit Wasser bleibt er milder und weniger komplex.
Den Weißwein durch 100 ml Fischfond oder Wasser ersetzen. Das Einkochen in Schritt 4 entfällt; die Flüssigkeit direkt vor dem Abdecken zugießen.
Der Geschmack bleibt mediterran und die Garzeit richtet sich weiterhin nach der Dicke der Filets.
Doradenfilets mit Haut in gleicher Anzahl und ähnlicher Dicke verwenden. Den Garzustand unabhängig von der angegebenen Zeit prüfen.
Knoblauch und Petersilienstiele nur bei mittlerer Hitze erwärmen und hell halten.
Gebräunten Knoblauch und die Petersilienstiele entfernen, bevor die Tomaten weitergaren.
Die Filets mit der Hautseite nach unten einsetzen und nicht wenden; den Sud über die Oberseite löffeln.
Zerfallene Stücke vorsichtig im Sud fertig garen und direkt aus der Pfanne servieren.
Nur 2–3 Minuten leicht reduzieren und die Pfanne dabei im Blick behalten.
Mit etwas Wasser verdünnen und kurz erwärmen, ohne den Fisch weiter stark zu garen.
Der Weißwein wird durch Fischfond oder Wasser ersetzt, sodass ein alkoholfreier Tomaten-Knoblauch-Sud entsteht.
Statt Filets können kleine ausgenommene Wolfsbarsche in einer ausreichend großen tiefen Pfanne gegart werden.
Tomaten, Knoblauch und Petersilie können bis zu 4 Stunden vorher vorbereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Den Fisch erst unmittelbar vor dem Garen würzen und einsetzen.
Reste möglichst innerhalb von 2 Stunden abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb eines Tages verbrauchen.
Fischreste nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Der gegarte Fisch und der Tomatensud können beim Einfrieren an Struktur und Saftigkeit verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Doradenfilets mit Haut eignen sich als naheliegender Ersatz. Die Garzeit richtet sich nach der Dicke der Filets, nicht nur nach der angegebenen Zeit.
Den Weißwein können Sie durch 100 ml Fischfond oder Wasser ersetzen. Mit Fischfond wird der Sud herzhafter, mit Wasser milder.
Nein. Die Filets garen mit der Hautseite nach unten. Schöpfen Sie während des Garens vorsichtig Sud über die Oberseite.
Der Sud soll aromatisch leicht konzentriert, aber weiterhin fließfähig sein und jedes Filet mit etwas Flüssigkeit überziehen.
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