Mehligkochende Kartoffeln verwenden
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen leicht und ergeben ein feines, gut in den Hefeteig einarbeitbares Püree.
Marken · süße Kartoffel-Frittelle
Weiche, ringförmige Kartoffel-Hefeteiggebäcke aus den Marken: goldbraun frittiert und noch warm in Zucker gewendet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Zeppole di patate marchigiane verbinden einen lockeren Hefeteig mit der feinen, weichen Struktur von Kartoffeln. Nach dem Gehen werden die Teigringe portionsweise frittiert und direkt danach in Zucker gewendet – ein schlichtes, warmes Festtagsgebäck für die Carnevalszeit.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich, locker und zart mit einem milden Kartoffelton. Der Zucker haftet noch warm an der Oberfläche und ergänzt die feine Zitronennote.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln mit Schale in reichlich Wasser weich kochen. Noch warm pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken oder fein zerdrücken. Das Kartoffelpüree vollständig ausdampfen lassen, bevor es in den Teig kommt.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich vollständig weich durchstechen und zerdrücken.
Die frische Hefe in der lauwarmen Milch mit 1 Teelöffel vom abgewogenen Zucker verrühren und 5 Minuten stehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Hefe ist in der Milch weitgehend gelöst.
Mehl, Kartoffelpüree, Eier, den übrigen Zucker, Butter, Zitronenschale und Salz in eine große Schüssel geben. Die Hefemilch dazugießen und alles 8 bis 10 Minuten zu einem weichen, elastischen Teig verkneten. Der Teig darf leicht kleben, sollte sich aber vom Schüsselrand lösen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und elastisch und löst sich vom Schüsselrand.
Den Teig abdecken und an einem zugfreien Ort 60 bis 75 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in etwa 35 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem etwa 20 cm langen Strang rollen und die Enden zu einem kleinen Ring zusammendrücken. Die Ringe auf Backpapier setzen, abdecken und weitere 20 bis 30 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die geformten Ringe wirken sichtbar gelockert.
Das Erdnussöl in einem hohen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Die Zeppole portionsweise hineingeben und unter vorsichtigem Wenden etwa 2 bis 3 Minuten pro Seite goldbraun ausbacken. Die Temperatur zwischen den Portionen prüfen, damit das Öl nicht zu stark abkühlt.
Daran erkennst du es: Die Zeppole sind rundum goldbraun ausgebacken.
Wichtig: Heißes Öl nicht unbeaufsichtigt lassen und die Zeppole vorsichtig einlegen, um Spritzer zu vermeiden.
Die fertigen Zeppole mit einer Schaumkelle herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm im Zucker wenden und am besten sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Zeppole sind kurz abgetropft und rundum mit Zucker überzogen.
Wichtig: Die frisch frittierten Zeppole kurz abkühlen lassen, bevor sie gegessen werden.
Gut zu wissen
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen leicht und ergeben ein feines, gut in den Hefeteig einarbeitbares Püree.
Für die Zitronennote die unbehandelte Zitrone fein abreiben und möglichst wenig von der weißen Schicht darunter verwenden.
Die angegebene Ölmenge ist ein Richtwert. Die Zeppole sollten beim Frittieren weitgehend vom Öl umgeben sein, ohne den Topf zu überfüllen.
Der Geschmack bleibt mild; die Zeppole erhalten weiterhin eine goldbraune Kruste.
Das Rapsöl genauso auf 170 bis 175 °C erhitzen und die Temperatur zwischen den Portionen kontrollieren.
Die Zeppole können etwas weniger buttrig schmecken; die weiche Teigstruktur bleibt erhalten.
Eine ausdrücklich zum Backen geeignete pflanzliche Margarine verwenden und in gleicher Menge einarbeiten.
Den Teig ausreichend kneten und nur dann nachjustieren, wenn er sich nicht vom Schüsselrand löst.
Den Teig noch einige Minuten weiterkneten und ihm die Gehzeit geben, bevor weiteres Mehl verwendet wird.
Beide Ruhephasen einhalten und auf die sichtbare Vergrößerung beziehungsweise Lockerung achten.
Bei noch ungebackenen Teiglingen die Ruhezeit an einem zugfreien, mild warmen Ort verlängern.
Bei 170 bis 175 °C frittieren, portionsweise arbeiten und die Temperatur zwischen den Portionen prüfen.
Die nächste Portion erst einlegen, wenn das Öl wieder im Zielbereich liegt.
Die Enden jedes Strangs sorgfältig verbinden und die geformten Ringe behutsam auf das Backpapier setzen.
Noch ungebackene Ringe an der Naht vorsichtig zusammendrücken und kurz weiter ruhen lassen.
Häufig gefragt
Die 500 g beziehen sich auf gekochte und geschälte Kartoffeln. Sie werden mit Schale weich gekocht, noch warm gepellt und anschließend gewogen.
Ja. Der Teig darf leicht kleben, sollte sich nach dem Kneten aber vom Schüsselrand lösen. Zusätzliches Mehl sparsam verwenden, damit die Zeppole weich bleiben.
Zu stark abgekühltes Öl lässt die Zeppole mehr Fett aufnehmen, während zu heißes Öl die Oberfläche zu schnell bräunt. Deshalb die Temperatur zwischen den Portionen kontrollieren.
Die fertigen Ringe werden kurz auf Küchenpapier abgetropft, noch warm in Zucker gewendet und am besten sofort serviert.
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