Favabohnenmehl
Favabohnenmehl wird auch als Farina di fave angeboten. Es ist in gut sortierten italienischen Lebensmittelgeschäften, manchen Bioläden und im Fachhandel für Hülsenfrüchte erhältlich.
Frische Pasta aus den Marken
Herzhafte Pasta aus den Marken: Frische Tacconi aus Weizen- und Favabohnenmehl werden mit Lardo, Pancetta, Knoblauch, Petersilie und Pecorino serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tacconi allo sgagg sind kurze, raue Pasta aus Weizen- und Favabohnenmehl. Die frisch geschnittenen Streifen werden bissfest gekocht und anschließend in einem würzigen Sgagg aus langsam geschmolzenem Lardo, goldbrauner Pancetta und Knoblauch geschwenkt. Petersilie und Pecorino runden das Gericht direkt in der Pfanne ab.
Die Tacconi sind bissfest und leicht rustikal, während der Sgagg würzig, speckig und saftig an der Pasta haftet. Knoblauch, Petersilie und Pecorino sorgen für herzhafte Tiefe, frische Kräuternoten und einen salzig-würzigen Abschluss.
Schritt für Schritt
Weizenmehl, Favabohnenmehl und die Prise Salz in der Schüssel mischen. Das Ei zugeben und das heiße Wasser nach und nach einarbeiten, bis ein fester, geschmeidiger Teig entsteht. Falls der Teig noch zu trocken wirkt, vorsichtig etwas mehr heißes Wasser einarbeiten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist fest und geschmeidig, ohne trocken zu bröseln.
Den Teig auf der Arbeitsfläche etwa 8 Minuten kräftig kneten. Zu einer Kugel formen, abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit fühlt sich der Teig entspannter und gut ausrollbar an.
Den Teig halbieren und mit dem Nudelholz oder der Pastamaschine zu etwa 3–4 mm dicken Platten ausrollen. Die Platten leicht bemehlen, in 20–25 cm lange Streifen schneiden und diese anschließend 3–4 mm breit teilen. Die Tacconi locker auf dem bemehlten Brett ausbreiten.
Daran erkennst du es: Die Streifen sind gleichmäßig dünn und kleben nicht aneinander.
Den Lardo in der großen Pfanne bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen. Die Pancetta zugeben und 5–6 Minuten braten, bis sie goldbraun und an den Rändern knusprig ist. Den Knoblauch 1–2 Minuten mitbrutzeln lassen, dann herausnehmen. Petersilie und etwas schwarzen Pfeffer unterrühren.
Daran erkennst du es: Die Pancetta ist goldbraun und an den Rändern knusprig; der Knoblauch hat Aroma abgegeben, ist aber nicht verbrannt.
Während der Sgagg bereitsteht, einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und kräftig salzen. Die Tacconi hineingeben und 3–4 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen und bissfest sind. Etwa 100 ml Kochwasser auffangen, dann die Pasta abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Tacconi steigen an die Oberfläche und sind bissfest.
Die Tacconi in die Pfanne zum Sgagg geben. Bei niedriger Hitze schwenken und so viel Kochwasser einrühren, dass sich der Speck-Lardo-Sud gleichmäßig um die Pasta legt.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist gleichmäßig mit einem glänzenden, würzigen Sud überzogen.
Die Pfanne vom Herd nehmen, den Pecorino unterheben und die Tacconi sofort servieren. Nach Belieben mit etwas Petersilie und einem letzten Hauch Pfeffer bestreuen.
Daran erkennst du es: Der Pecorino ist untergehoben und haftet cremig-würzig an der Pasta.
Gut zu wissen
Favabohnenmehl wird auch als Farina di fave angeboten. Es ist in gut sortierten italienischen Lebensmittelgeschäften, manchen Bioläden und im Fachhandel für Hülsenfrüchte erhältlich.
Lardo ist luftgereifter Rückenspeck und wird meist an der italienischen Wurst- und Käsetheke oder im gut sortierten Feinkosthandel angeboten.
Fein geriebener Pecorino bringt den salzig-würzigen Abschluss und wird erst nach dem Herunternehmen der Pfanne untergehoben.
Die Pasta schmeckt milder und ist keine klassische Tacconi-Mischung.
Das Favabohnenmehl vollständig durch 100 g Kichererbsenmehl und 100 g zusätzliches Weizenmehl ersetzen.
Der Sgagg wird weniger würzig und verliert die typische gereifte Specknote.
Lardo durch Schweineschmalz ersetzen und den Sgagg wie beschrieben zubereiten.
Das Wasser nach und nach zugeben und den Teig erst vollständig verkneten, bevor weiteres Wasser ergänzt wird.
Teelöffelweise zusätzlich heißes Wasser einarbeiten, bis der Teig fest und geschmeidig wird.
Die Tacconi locker auf einem bemehlten Brett ausbreiten.
Die Streifen vorsichtig voneinander lösen und mit wenig Mehl bestäuben.
Den Lardo langsam schmelzen lassen, den Knoblauch nur 1–2 Minuten mitbrutzeln und anschließend herausnehmen.
Verbrannten Knoblauch entfernen und den Sgagg ohne ihn weiterführen, sofern das Fett nicht ebenfalls bitter schmeckt.
Vor dem Abgießen etwa 100 ml Kochwasser auffangen und beim Schwenken nach und nach zugeben.
Bei niedriger Hitze schluckweise Kochwasser einarbeiten, bis die Pasta wieder gleichmäßig überzogen ist.
Eine mildere Pasta-Variante mit Kichererbsenmehl statt Favabohnenmehl.
Häufig gefragt
Favabohnenmehl, italienisch Farina di fave, gibt es in gut sortierten italienischen Lebensmittelgeschäften, manchen Bioläden und im Fachhandel für Hülsenfrüchte.
Lardo lässt sich durch Schweineschmalz ersetzen. Der Sgagg wird dadurch weniger würzig und verliert die typische gereifte Specknote.
Etwa 100 ml Kochwasser helfen dabei, den Speck-Lardo-Sud gleichmäßig um die Pasta zu legen.
Ja. 100 g Kichererbsenmehl und 100 g zusätzliches Weizenmehl ergeben eine mildere Variante, die jedoch keine klassische Tacconi-Mischung mehr ist.
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