Pecorino Romano
Der gereifte Schafskäse bringt eine kräftige, leicht salzige Würze in das Gericht. Er ist meist im gut sortierten Supermarkt, an der Käsetheke oder im italienischen Lebensmittelhandel erhältlich.
Handgerollte Pasta aus Latium
Handgerollte, kräftige Pasta aus dem Raum Rieti und der Sabina mit würzigem Tomatensugo, Knoblauch, Peperoncino, Pecorino Romano und Petersilie.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Stringozzi alla Reatina sind rustikale, lange Nudeln aus einem einfachen Wasser-Mehl-Teig. Die etwas dickeren, handgeschnittenen Streifen nehmen den aromatischen Tomatensugo besonders gut auf. Knoblauch, getrocknete Chilischote, Pecorino Romano und Petersilie geben dem bodenständigen Pastagericht aus Latium sein herzhaftes Profil.
Die Stringozzi sind weich und zugleich bissfest, mit einer angenehm kräftigen, rustikalen Textur. Der Sugo schmeckt fruchtig und würzig, begleitet von warmem Knoblaucharoma und milder bis deutlicher Chilischärfe. Pecorino Romano sorgt für einen salzigen, herzhaften Nachhall, Petersilie für Frische.
Schritt für Schritt
Weizenmehl und 6 g Salz auf der Arbeitsfläche mischen. Das lauwarme Wasser nach und nach einarbeiten und alles 8–10 Minuten zu einem glatten, festen und elastischen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, fest und elastisch.
Den Teig zu einer Kugel formen, mit einer Schüssel oder einem sauberen Tuch abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich nach der Ruhezeit leichter ausrollen.
Den Teig in zwei Stücke teilen und jeweils mit dem Nudelholz etwa 2–3 mm dick ausrollen. Die Teigplatten leicht mit Mehl bestäuben, locker aufrollen und in 3–4 mm breite, lange Streifen schneiden. Die Streifen auseinanderziehen und auf der Arbeitsfläche zu rustikalen, etwa 25–30 cm langen Stringozzi formen.
Daran erkennst du es: Die Nudeln sind gleichmäßig breit und nicht miteinander verklebt.
Das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauchzehen und Chilischote 1–2 Minuten darin ziehen lassen, ohne den Knoblauch dunkel werden zu lassen. Passierte Tomaten und 5 g Salz dazugeben und den Sugo etwa 20 Minuten offen leise einkochen lassen. Knoblauch und Chilischote anschließend entfernen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist leicht eingedickt und der Knoblauch ist nicht dunkel geworden.
Wichtig: Beim Erwärmen des Öls darauf achten, dass der Knoblauch nicht verbrennt.
Das Wasser mit 30 g Salz zum Kochen bringen. Die Stringozzi hineingeben und 6–8 Minuten garen, bis sie weich, aber noch bissfest sind. Vor dem Abgießen etwa 100 ml Kochwasser beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist weich, aber im Kern noch bissfest.
Wichtig: Kochendes Wasser und aufsteigenden Dampf vorsichtig handhaben.
Die Pasta direkt in die Pfanne zum Tomatensugo geben und 1–2 Minuten durchschwenken. Falls der Sugo zu fest wirkt, etwas vom beiseitegestellten Kochwasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist gleichmäßig mit Sugo überzogen und der Sugo haftet an den Nudeln.
Die Stringozzi auf Teller verteilen, mit Pecorino Romano und Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird heiß und frisch mit Käse und Petersilie serviert.
Gut zu wissen
Der gereifte Schafskäse bringt eine kräftige, leicht salzige Würze in das Gericht. Er ist meist im gut sortierten Supermarkt, an der Käsetheke oder im italienischen Lebensmittelhandel erhältlich.
Die getrocknete Chilischote aromatisiert das Olivenöl und gibt dem Sugo eine pikante Note. Sie wird vor dem Servieren wieder entfernt.
Der Geschmack kann je nach Käse etwas milder oder herzhafter ausfallen.
Den Pecorino Romano in gleicher Menge durch einen anderen gereiften Pecorino ersetzen und den Käse fein reiben.
Knoblauch und Chilischote nur 1–2 Minuten bei mittlerer Hitze ziehen lassen und den Knoblauch nicht dunkel werden lassen.
Den Sugo mit frischem Olivenöl und neuen Aromaten ansetzen, wenn der Knoblauch deutlich bitter schmeckt.
Die Teigplatten nur leicht mit Mehl bestäuben, locker aufrollen und die geschnittenen Streifen wieder auseinanderziehen.
Die Streifen vorsichtig voneinander lösen und leicht mit Mehl bestäuben.
Nach etwa 6 Minuten probieren und die Pasta abgießen, sobald sie weich, aber noch bissfest ist.
Die Pasta sofort abgießen und direkt mit dem Sugo durchschwenken, damit sie nicht weiter im Kochwasser gart.
Etwa 100 ml Kochwasser zurückbehalten und beim Durchschwenken bei Bedarf nach und nach ergänzen.
Esslöffelweise Kochwasser einarbeiten, bis der Sugo wieder geschmeidig an der Pasta haftet.
Häufig gefragt
Der Teig wird 2–3 mm dick ausgerollt, locker aufgerollt und in 3–4 mm breite Streifen geschnitten. Anschließend werden die Streifen auseinandergezogen und zu etwa 25–30 cm langen, rustikalen Nudeln geformt.
Nach 6–8 Minuten Kochzeit sollen sie weich, aber noch bissfest sein. Die genaue Zeit hängt von der Dicke der handgeschnittenen Nudeln ab.
Etwas vom zurückbehaltenen Kochwasser unter den Sugo rühren und die Pasta anschließend direkt in der Pfanne durchschwenken.
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