Semola grossa
Grober italienischer Hartweizengrieß sorgt für eine leicht körnige, rustikale Textur. Grober Hartweizengrieß ist eine praktikable Alternative, die Konsistenz wird meist etwas weniger körnig.
Sardische Hartweizengrieß-Polenta
Cremige südsardische Semola aus grobem Hartweizengrieß mit würzigem Tomatensugo, Lardo und geriebenem Pecorino Sardo.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Simbua incasada ist eine rustikale Spezialität aus Sardinien: Grober Hartweizengrieß wird langsam zu einer dicken, cremigen Semola gegart und anschließend mit Löffelportionen auf einer vorgewärmten Platte angerichtet. Warmer Tomatensugo, Lardo und halbgereifter Pecorino Sardo geben dem Gericht herzhafte Würze und sardischen Charakter.
Die Semola ist dick, cremig und leicht körnig. Der Tomatensugo schmeckt würzig und fruchtig, während Lardo für herzhafte Tiefe und der geriebene Pecorino für eine kräftige, leicht salzige Käsenote sorgen.
Schritt für Schritt
Lardo und Olivenöl in einem breiten Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel dazugeben und etwa 5 Minuten glasig dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist glasig und weich, aber kaum gebräunt.
Die gehackten Tomaten, Basilikumblätter und eine Prise Salz einrühren. Den Sugo bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten offen köcheln lassen, bis er leicht eingedickt ist. Währenddessen die Semola vorbereiten. Die Basilikumblätter anschließend entfernen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist leicht eingedickt, aber noch gut über die Semola verteilbar.
Während der Sugo köchelt, das Wasser in einem zweiten, schweren Topf aufkochen und mit 8 g Salz würzen. Den Hartweizengrieß langsam im dünnen Strahl einrieseln lassen und dabei ununterbrochen mit einem Holzlöffel rühren.
Daran erkennst du es: Der Grieß ist gleichmäßig verteilt und die Masse beginnt anzudicken.
Wichtig: Beim Einrieseln in kochendes Wasser vorsichtig arbeiten, da spritzende Flüssigkeit Verbrühungen verursachen kann.
Die Semola bei kleiner Hitze etwa 25 Minuten garen. Regelmäßig vom Topfboden lösen und rühren, bis eine dicke, cremige Masse ohne harte Körner entsteht. Falls sie zu fest wird, esslöffelweise etwas heißes Wasser einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Semola ist dick und cremig; beim Rühren sind keine harten Körner mehr spürbar.
Wichtig: Die dicke Semola kann beim Rühren spritzen; langsam und mit genügend Abstand arbeiten.
Die fertige Semola mit einem Esslöffel in vier bis sechs große, rustikale Portionen auf eine vorgewärmte Servierplatte setzen. Den warmen Tomatensugo darüber verteilen und mit dem geriebenen Pecorino bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Semola steht als dicke Löffelportion auf der Platte und ist vollständig mit warmem Sugo und Pecorino angerichtet.
Gut zu wissen
Grober italienischer Hartweizengrieß sorgt für eine leicht körnige, rustikale Textur. Grober Hartweizengrieß ist eine praktikable Alternative, die Konsistenz wird meist etwas weniger körnig.
Lardo ist luftgereifter Rückenspeck und gibt dem Sugo eine herzhafte, runde Würze. Er ist besonders bei italienischen Metzgereien und in gut sortierten Feinkostabteilungen erhältlich.
Halbgereifter Pecorino Sardo bringt eine kräftige, leicht salzige Käsenote ein. Je nach Reifegrad kann ein anderer halbgereifter Pecorino milder oder würziger ausfallen.
Die Semola wird meist etwas weniger körnig, bleibt aber cremig und formbar.
Semola grossa im gleichen Mengenverhältnis durch groben Hartweizengrieß ersetzen und die Semola weiterhin langsam einrieseln lassen und gründlich rühren.
Der Sugo schmeckt fleischiger und meist salziger.
Pancetta dolce fein würfeln und wie den Lardo gemeinsam mit dem Olivenöl erwärmen. Den zusätzlichen Salzbedarf im Sugo anschließend prüfen.
Die Würze kann je nach Reifegrad milder oder kräftiger ausfallen.
Den Käse fein reiben und in gleicher Menge über die warme Semola geben.
Den Hartweizengrieß langsam im dünnen Strahl einrieseln lassen und dabei ununterbrochen rühren. Während des Garens regelmäßig vom Topfboden lösen.
Die Semola bei kleiner Hitze weitergaren und gründlich rühren. Bei zu fester Konsistenz esslöffelweise heißes Wasser einarbeiten.
Lardo und Olivenöl nur bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen und die Zwiebel etwa 5 Minuten glasig dünsten.
Den Sugo nur leicht eindicken lassen und während des Köchelns gelegentlich prüfen.
Etwas heißes Wasser einrühren, bis der Sugo wieder streich- und verteilbar ist.
Häufig gefragt
Ja. Grober Hartweizengrieß eignet sich als Ersatz, die fertige Semola wird meist etwas weniger körnig.
Das Rezept ist für 4 Portionen ausgelegt. Zum Servieren wird die Semola in vier bis sechs großen, rustikalen Löffelportionen auf einer vorgewärmten Platte angerichtet.
Pancetta dolce kann Lardo ersetzen. Der Sugo schmeckt dadurch fleischiger und meist salziger, deshalb sollte der zusätzliche Salzbedarf geprüft werden.
Die Basilikumblätter köcheln im Sugo mit und werden nach der etwa 20-minütigen Kochzeit vor dem Anrichten entfernt.
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