Ravioli di ricotta sardi

Sardische Ravioli mit Ricotta

Quadratische sardische Ravioli aus Semolinapasta mit cremiger Schafsricotta, Minze und Zitronenschale, serviert mit einer einfachen Tomatensauce und frischem Basilikum.

Zum Rezept
Ravioli di ricotta sardi
Vorbereitung 70 Minuten
Kochen / Backen 34 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 105 Minuten
Menge etwa 32 Ravioli für 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Klöße und Teigtaschen, Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Kombination aus Schafsricotta, frischer Minze und Zitronenschale macht die Füllung cremig, frisch und aromatisch zugleich.
  • Der Semolinapastateig lässt sich dünn ausrollen und behält beim Garen eine angenehm leicht bissfeste Struktur.
  • Die einfache Tomatensauce ergänzt die milde Füllung, ohne ihre Zitronen- und Minznoten zu überdecken.
  • Der Gabelverschluss sorgt für einen stabilen Rand und verleiht den Ravioli ihre charakteristische quadratische Form.

Ravioli di ricotta sardi verbinden einen zarten, mit Hartweizengrieß hergestellten Pastateig mit einer frischen Ricottafüllung. Schafsricotta, Minze und Zitronenschale geben der Füllung eine feine süß-salzige und aromatische Note. Die quadratischen Ravioli werden mit der Gabel verschlossen und direkt mit einer sanft geköchelten Tomatensauce angerichtet.

Die Ravioli haben einen zarten, leicht bissfesten Teig und eine weiche, cremige Füllung. Schafsricotta wirkt voll und mild-würzig, während Minze und Zitronenschale für Frische sorgen. Die warme Tomatensauce bringt saftige Süße und Basilikumaroma dazu.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig und Füllung

  1. Teig kneten und ruhen lassen

    Weizenmehl, Hartweizengrieß und das Salz für den Teig in einer Schüssel mischen. Das warme Wasser und das Olivenöl nach und nach einarbeiten und alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.

    • Das Wasser portionsweise einarbeiten, damit der Teig gleichmäßig bindet.
    • Die Ruhezeit macht den Teig geschmeidiger und leichter ausrollbar.
  2. Ricottafüllung anrühren

    Die gut abgetropfte Schafsricotta mit einer Gabel cremig rühren. Die Minzblätter fein schneiden und mit Zitronenschale, Zucker und Salz unterheben. Die Füllung bis zum Formen kühl stellen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Füllung ist glatt vermischt und streichfähig.

    • Die Ricotta sollte gut abgetropft sein, damit die Füllung nicht zu weich wird.

Tomatensauce

  1. Sauce ansetzen

    Die Knoblauchzehe leicht andrücken und mit dem Olivenöl in einem Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze kurz erwärmen. Die geschälten Datteltomaten samt Saft und das Salz für die Sauce dazugeben.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Öl ist aromatisiert, ohne dass der Knoblauch stark gebräunt ist.

    • Den Knoblauch nur leicht erwärmen, damit er nicht bitter wird.
  2. Sauce einkochen

    Die Sauce zugedeckt 20 Minuten sanft köcheln lassen. Den Deckel abnehmen und weitere 10 Minuten offen einkochen lassen. Den Knoblauch entfernen und die Basilikumblätter einrühren.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt und der rohe Tomatengeschmack ist verschwunden.

    • Die Sauce kann während des Köchelns gelegentlich umgerührt werden.
    • Während die Sauce köchelt, die Pasta ausrollen und die Ravioli formen.

Ravioli formen und garen

  1. Teigbahnen ausrollen

    Den Teig in vier Stücke teilen. Jedes Stück mit einer Nudelmaschine oder einem Rollholz zu dünnen Bahnen von etwa 1,5 bis 2 mm Stärke ausrollen. Die Arbeitsfläche bei Bedarf sparsam mit etwas Hartweizengrieß bestäuben.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Teigbahnen sind dünn, gleichmäßig und lassen sich anheben, ohne zu reißen.

    • Nicht zu viel Grieß verwenden, damit die Ravioli später gut haften.
  2. Teigquadrate schneiden und füllen

    Aus den Teigbahnen Quadrate von etwa 7 cm Kantenlänge schneiden. Auf die Hälfte der Quadrate jeweils etwa 1 gehäuften Teelöffel Füllung setzen. Rund um die Füllung einen freien Rand lassen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Füllung sitzt mittig und der Rand bleibt frei.

    • Zu viel Füllung erschwert das Verschließen und kann die Ravioli beim Kochen öffnen.
  3. Ravioli verschließen

    Die übrigen Teigquadrate darauflegen. Die Luft vorsichtig von der Füllung nach außen drücken. Die Ränder zuerst mit den Fingern festdrücken und anschließend mit einer Gabel rundum verschließen. Die fertigen Ravioli auf einer leicht mit Hartweizengrieß bestäubten Fläche ablegen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Ränder sind rundum geschlossen und zeigen einen klaren Gabelabdruck.

    • Die Luft vollständig herausdrücken, bevor die Ränder verschlossen werden.
    • Die geformten Ravioli nicht übereinanderlegen.
  4. Ravioli garen

    Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen und mit Salz kräftig salzen. Die Ravioli portionsweise hineingeben und 3 bis 4 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen und der Teig weich, aber noch leicht bissfest ist.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Ravioli steigen an die Oberfläche; der Teig ist weich, aber noch leicht bissfest.

    • Die Ravioli portionsweise garen, damit sie nicht aneinanderkleben und das Wasser weiter kocht.
  5. Anrichten

    Die Ravioli mit einer Schaumkelle herausheben und direkt mit der warmen Tomatensauce anrichten.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Ravioli sind heiß und mit der warmen Sauce überzogen.

    • Die Ravioli unmittelbar nach dem Garen servieren, damit der Teig seine beste Konsistenz behält.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Teigruhe einhalten: Die 30-minütige Ruhezeit entspannt den Teig und erleichtert das dünne Ausrollen.
  • Ricotta gut abtropfen lassen: Eine gut abgetropfte Ricotta ergibt eine cremige, aber formstabile Füllung und reduziert das Risiko, dass die Ravioli beim Verschließen oder Garen aufgehen.
  • Freien Rand lassen: Ein freier Teigrand ist nötig, damit die beiden Teigquadrate zuverlässig miteinander haften.
  • Arbeitsabläufe verbinden: Die Sauce kann während ihrer Kochzeit einkochen, während der Teig ausgerollt und die Ravioli geformt werden.

Zutatenwissen

Ricotta aus Schafsmilch

Schafsricotta ist in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken und in manchen mediterranen Märkten erhältlich. Sie verleiht der Füllung einen volleren, leicht würzigen Geschmack.

Hartweizengrieß

Der fein gemahlene Hartweizengrieß gibt dem Pastateig Struktur. Ein Teil kann sparsam zum Bestäuben der Arbeitsfläche verwendet werden.

Unbehandelte Zitrone

Für die abgeriebene Schale eine unbehandelte Zitrone verwenden.

Sinnvolle Alternativen

Ricotta aus Kuhmilch

Die Füllung wird milder und etwas weniger würzig.

Die Kuhmilch-Ricotta ebenso gut abtropfen lassen und in derselben Menge verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Füllung ist zu weich und lässt sich schlecht portionieren.

Ricotta gut abtropfen lassen und die fertige Füllung bis zum Formen kühl stellen.

Die Füllung weiter kühlen und beim Portionieren etwas weniger verwenden, damit der Rand frei bleibt.

Die Ravioli öffnen sich beim Garen.

Die Luft vorsichtig nach außen drücken, zuerst mit den Fingern andrücken und anschließend mit der Gabel verschließen.

Bereits geöffnete Ravioli aus dem Wasser nehmen und mit der restlichen Sauce servieren.

Die Teigquadrate lassen sich nicht sauber schließen.

Etwa einen gehäuften Teelöffel Füllung verwenden und rundum einen freien Rand lassen.

Überschüssige Füllung vorsichtig abnehmen und den Rand erneut verschließen.

Die geformten Ravioli kleben an der Arbeitsfläche fest.

Die Fläche sparsam bestäuben und die Ravioli nach dem Formen zügig garen.

Die Ravioli vorsichtig mit einem Messer oder einer Palette lösen, ohne die Ränder zu beschädigen.

Servieren und kombinieren

  • Mit Tomatensauce und Basilikum servieren: Die Ravioli direkt nach dem Garen mit der warmen, leicht eingekochten Tomatensauce anrichten und mit frischen Basilikumblättern vollenden.
  • Zitronennote betonen: Für eine besonders frische Aromatik die Zitronenschale in der Füllung deutlich wahrnehmbar halten und die Ravioli unmittelbar nach dem Garen servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide und Weizen: enthält · Weizenmehl und Hartweizengrieß werden für den Pastateig verwendet.
  • Milch: enthält · Die Füllung enthält Ricotta aus Schafsmilch.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich Schafsricotta ersetzen?

Ja. Ricotta aus Kuhmilch kann in derselben Menge verwendet werden. Die Füllung schmeckt dann milder und etwas weniger würzig.

Wie dünn sollte der Pastateig ausgerollt werden?

Die Teigbahnen sollten etwa 1,5 bis 2 mm dick sein. So bleiben die Ravioli zart, ohne beim Füllen und Garen instabil zu werden.

Wie verhindere ich, dass die Ravioli aufgehen?

Einen freien Rand um die Füllung lassen, die Luft vorsichtig herausdrücken und die Ränder zuerst mit den Fingern, anschließend mit einer Gabel rundum verschließen.

Woran erkenne ich, dass die Ravioli gar sind?

Nach etwa 3 bis 4 Minuten steigen sie an die Oberfläche. Der Teig soll weich, aber noch leicht bissfest sein.

Aus unserer Küche

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