Radicchio rosso di Verona
Radicchio rosso di Verona ist saisonal auf Wochenmärkten, in gut sortierten Gemüseabteilungen und in italienischen Feinkostgeschäften erhältlich. Roter Radicchio aus dem Supermarkt ist eine passende Alternative.
Pizza in Blechform aus Venetien
Diese eigenständige Blechpizza aus dem Veneto verbindet einen goldbraunen, luftigen Rand mit saftiger Krume, feiner Radicchio-Bitternote und dem würzigen Schmelz von Mozzarella und Monte Veronese.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pizza in teglia alla veronese wird im geölten Blech gebacken und erhält dadurch einen kräftig gebräunten Rand mit luftiger, saftiger Krume. Radicchio rosso di Verona bringt eine feine Bitternote, während Mozzarella und Monte Veronese für Schmelz und Würze sorgen. Die lange kalte Teigruhe macht den hochhydratisierten Teig aromatisch und gut formbar.
Knusprig und kräftig gebräunt am Rand, innen weich und luftig, mit saftigem Belag, zartem Radicchio-Biss und würzigem Käsearoma.
Schritt für Schritt
350 ml vom lauwarmen Wasser mit der Trockenhefe verrühren. Das Mehl dazugeben und alles vermischen, bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind. Den Teig abdecken und 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar.
Das restliche Wasser mit dem Salz verrühren und nach und nach in den Teig einarbeiten. Anschließend 20 ml Olivenöl dazugeben und den Teig weitere 3 bis 4 Minuten kneten. Er bleibt weich und leicht klebrig.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, leicht klebrig und gleichmäßig vermischt.
Den Teig abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Danach dreimal im Abstand von 20 Minuten von allen Seiten zur Mitte falten. Den Teig anschließend gut verschlossen 12 bis 16 Stunden im Kühlschrank bei etwa 4 bis 7 °C ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach der kalten Ruhe aromatisch und gut formbar.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 60 Minuten temperieren lassen. Das Blech mit 15 ml Olivenöl ausstreichen. Den Teig vorsichtig hineingeben, wenden und mit geölten Fingerspitzen langsam bis in die Ecken drücken. Zieht er sich stark zurück, 15 Minuten ruhen lassen und danach weiter ausbreiten. Abdecken und 60 bis 90 Minuten gehen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig liegt möglichst gleichmäßig bis in den Ecken des Blechs.
Die passierten Tomaten mit 3 g Salz verrühren. Den Radicchio putzen, längs halbieren und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. 15 ml Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Radicchio mit 1 g Salz 5 bis 6 Minuten dünsten, bis er weich wird, aber noch etwas Biss behält. Kurz abkühlen lassen. Die Mozzarella in kleine Stücke zupfen und gut abtropfen lassen. Den Monte Veronese grob reiben.
Daran erkennst du es: Der Radicchio ist weich, besitzt aber noch etwas Biss.
Den Backofen mit Ober- und Unterhitze auf 250 °C vorheizen. Ein Backblech oder einen Backstahl auf der unteren Schiene mit aufheizen. Die Tomatensauce dünn auf dem Teig verstreichen und dabei einen schmalen Rand frei lassen. Die Pizza 10 bis 12 Minuten auf der unteren Schiene vorbacken.
Daran erkennst du es: Der Rand beginnt zu bräunen und der Teig ist stabil genug für den restlichen Belag.
Wichtig: Beim Herausnehmen des heißen Blechs hitzebeständige Ofenhandschuhe verwenden.
Das Blech herausnehmen und Mozzarella, gedünsteten Radicchio und Monte Veronese gleichmäßig darauf verteilen. Die Pizza weitere 6 bis 8 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis der Rand kräftig gebräunt und der Käse geschmolzen ist.
Daran erkennst du es: Der Rand ist kräftig gebräunt und der Käse vollständig geschmolzen.
Wichtig: Das Blech bleibt sehr heiß; beim Umsetzen und Herausnehmen vorsichtig arbeiten.
Die Pizza 2 Minuten im Blech ruhen lassen, dann in Rechtecke schneiden und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Pizza lässt sich sauber in Rechtecke schneiden und wird heiß serviert.
Gut zu wissen
Radicchio rosso di Verona ist saisonal auf Wochenmärkten, in gut sortierten Gemüseabteilungen und in italienischen Feinkostgeschäften erhältlich. Roter Radicchio aus dem Supermarkt ist eine passende Alternative.
Monte Veronese ist in gut sortierten Käsetheken, italienischen Feinkostläden und größeren Supermärkten erhältlich. Milder Asiago oder ein anderer halbfester Bergkäse kann ihn ersetzen.
Die Mozzarella vor dem Belegen gut abtropfen lassen und anschließend in kleine Stücke zupfen, damit der Belag nicht unnötig wässrig wird.
Je nach Sorte wird der Belag etwas milder oder knackiger.
Den roten Radicchio wie den Radicchio rosso di Verona putzen, schneiden und vor dem Belegen dünsten.
Das Aroma wird etwas weniger buttrig.
Den Ersatzkäse grob reiben und in der zweiten Backphase gleichmäßig auf der Pizza verteilen.
Den Teig mit geölten Fingerspitzen bearbeiten und die Faltungen sowie Ruhezeiten einhalten.
Den Teig abgedeckt ruhen lassen und anschließend vorsichtig weiter ausbreiten.
Mozzarella gut abtropfen lassen und die Tomatensauce dünn verstreichen.
Die Pizza bei gleicher Temperatur etwas länger backen, bis der Rand kräftig gebräunt und der Käse geschmolzen ist.
Nur dünsten, bis er weich wird, aber noch etwas Biss behält.
Den bereits gegarten Radicchio vollständig abkühlen lassen und erst in der zweiten Backphase auflegen.
Verwende roten Radicchio aus dem Supermarkt anstelle von Radicchio rosso di Verona. Je nach Sorte wird der Belag etwas milder oder knackiger.
Ersetze Monte Veronese durch milden Asiago oder einen anderen halbfesten Bergkäse. Das Käsearoma wird dadurch etwas weniger buttrig.
Der Teig kann bis zur kalten Kühlschrankruhe vorbereitet werden. Nach dem Falten gut verschließen und 12 bis 16 Stunden bei etwa 4 bis 7 °C ruhen lassen; anschließend temperieren, ins geölte Blech geben und gehen lassen.
Häufig gefragt
Ja. Roter Radicchio aus dem Supermarkt ist eine passende Alternative. Je nach Sorte wird der Belag etwas milder oder knackiger.
Milder Asiago oder ein anderer halbfester Bergkäse eignet sich als Ersatz. Das Aroma wird dadurch etwas weniger buttrig.
Der hochhydratisierte Teig ist zunächst weich und leicht klebrig. Faltungen, kalte Ruhe und die Bearbeitung mit geölten Fingerspitzen helfen ihm, Struktur zu entwickeln.
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