Pasticcio di pomodori secchi alla sarda

Herzhafter Tomatenaufstrich

Kräftiges sardisches Paté aus getrockneten Tomaten, schwarzen Oliven, Kapern, gereiftem Pecorino Sardo, Basilikum, Knoblauch und nativem Olivenöl extra. Das streichfähige Paté passt zu geröstetem rustikalem Brot und würzt auch einfache Pastagerichte.

Zum Rezept
Pasticcio di pomodori secchi alla sarda
Vorbereitung 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Menge etwa 350 g Paté; ausreichend für 6 bis 8 Crostini
Gerichtsform und Gerichtsart Dips und Aufstriche
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Milchprodukte
Prägende Zubereitungsverfahren Einweichen, Quellenlassen und Wässern, Pürieren und Mixen
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Einweichen macht die getrockneten Tomaten weich und verarbeitbar, ohne ihren konzentrierten Geschmack zu verlieren.
  • Oliven, Kapern und Pecorino verbinden salzige, gereifte und würzige Aromen zu einem charaktervollen Paté.
  • Olivenöl und Einweichwasser helfen dabei, eine dichte, aber streichfähige Konsistenz zu erreichen.
  • Geröstetes Brot bringt knusprigen Kontrast zur cremig-kompakten Masse.

Pasticcio di pomodori secchi alla sarda ist ein würziger sardischer Aufstrich mit süßlich-intensiven getrockneten Tomaten, salzigen Oliven und Kapern sowie gereiftem Pecorino Sardo. Die Tomaten werden zunächst eingeweicht und anschließend mit den übrigen Zutaten zu einem dichten, streichfähigen Paté gemixt. Serviert auf geröstetem rustikalem Brot entsteht eine unkomplizierte Vorspeise oder ein kräftiger Würzbegleiter.

Dicht und streichfähig, mit intensiv tomatigem Aroma, salzigen Olivennoten, würzigen Kapern und gereiftem, leicht kräftigem Pecorino. Basilikum und Knoblauch geben frische und herzhafte Akzente, während geröstetes Brot für Knusprigkeit sorgt.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Tomaten einweichen

    Die getrockneten Tomaten kurz abspülen, in die Schüssel geben und mit dem heißen Wasser übergießen. 10 Minuten einweichen lassen. Anschließend gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tomaten sind weich und lassen sich gut weiterverarbeiten.

    • Die Tomaten nach dem Einweichen gründlich trocknen, damit das Paté nicht unnötig wässrig wird.
  2. Übrige Zutaten vorbereiten

    Die Oliven abtropfen lassen und die Kapern unter kaltem Wasser abspülen. Den Pecorino fein reiben, den Knoblauch schälen und die Basilikumblätter grob zupfen.

    • Durch das Abspülen lassen sich überschüssige Lake und Salz an Kapern und Oliven reduzieren.
  3. Paté mixen

    Tomaten, Oliven, Kapern, Pecorino, Basilikum, Knoblauch und Olivenöl in den Mixer oder Zerkleinerer geben. Zunächst mehrmals kurz pulsieren, dann zu einem dichten, streichfähigen Paté mixen. Falls die Masse zu fest ist, teelöffelweise etwas Einweichwasser zugeben.

    Daran erkennst du es: Das Paté ist dicht, zusammenhängend und streichfähig.

    • Das Einweichwasser vorsichtig dosieren, damit die Masse ihre dichte Konsistenz behält.
  4. Abschmecken

    Das Paté abschmecken. Eine zusätzliche Salzmenge ist meist nicht nötig, weil Tomaten, Kapern, Oliven und Pecorino bereits würzig sind.

    Daran erkennst du es: Die würzigen Zutaten sind ausgewogen und das Paté schmeckt rund.

    • Vor zusätzlichem Salz zuerst gründlich probieren.
  5. Brot rösten und servieren

    Die Brotscheiben rösten und mit dem Paté bestreichen. Am besten frisch zubereiten und am selben Tag verzehren; die Zubereitung ist nicht als Vorratskonserve gedacht.

    Daran erkennst du es: Das Brot ist knusprig geröstet und lässt sich gut bestreichen.

    • Das Paté erst kurz vor dem Servieren auf das geröstete Brot streichen.

    Wichtig: Das Paté frisch zubereiten und am selben Tag verzehren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Einweichwasser vorsichtig dosieren: Das Einweichwasser nur teelöffelweise ergänzen. So bleibt das Paté dicht und streichfähig, statt zu flüssig zu werden.
  • Erst probieren, dann salzen: Getrocknete Tomaten, Kapern, Oliven und gereifter Pecorino bringen bereits viel Würze mit. Eine zusätzliche Salzmenge ist daher meist nicht nötig.
  • Frisch servieren: Das Paté passt am besten frisch zubereitet auf knusprig geröstetes Brot und sollte am selben Tag verzehrt werden.

Zutatenwissen

Pecorino Sardo finden

Gereifter Pecorino Sardo ist meist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden oder in größeren Supermärkten erhältlich.

Tomaten nicht in Öl verwenden

Für dieses Paté werden getrocknete Tomaten verwendet, die nicht in Öl eingelegt sind. Sie werden vor dem Mixen kurz abgespült und eingeweicht.

Sinnvolle Alternativen

anderer gereifter Pecorino

Der Aufstrich bleibt würzig und fest, schmeckt jedoch oft etwas salziger und weniger mild-sardisch.

Den Pecorino Sardo im gleichen Gewichtsverhältnis durch einen anderen gereiften Pecorino ersetzen. Das Paté anschließend vor dem Nachsalzen probieren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Paté wird zu weich oder wässrig.

Die Tomaten gut trocken tupfen und das Einweichwasser beim Mixen nur teelöffelweise ergänzen.

Etwas mehr geriebenen Pecorino oder weitere abgetropfte Zutaten einarbeiten und erneut mixen.

Das Paté schmeckt unausgewogen salzig.

Vor dem Abschmecken kein zusätzliches Salz einarbeiten und erst nach gründlichem Probieren nachwürzen.

Mit weiteren ungesalzenen Bestandteilen des Rezepts strecken, sofern vorhanden.

Das Brot verliert seine Knusprigkeit.

Die Brotscheiben erst kurz vor dem Servieren rösten und bestreichen.

Das belegte Brot kurz erneut anrösten, ohne es auszutrocknen.

Servieren und kombinieren

  • Auf geröstetem rustikalem Brot: Das Paté frisch auf knusprig geröstete Scheiben rustikalen Brots streichen und als herzhafte Crostini servieren.
  • Zu einfacher Pasta: Das dichte Paté kann auch einfache Pastagerichte würzen. Dafür portionsweise unter die fertige Pasta mischen.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Pecorino Sardo ist ein gereifter Schafmilchkäse.

Lebensmittelsicherheit

  • Frischezubereitung: Das Paté frisch zubereiten und am selben Tag verzehren. Es ist nicht als Vorratskonserve gedacht.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wo finde ich Pecorino Sardo?

Gereifter Pecorino Sardo ist meist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden oder in größeren Supermärkten erhältlich.

Kann ich Pecorino Sardo ersetzen?

Ja. Ein anderer gereifter Pecorino eignet sich als Ersatz. Er schmeckt oft etwas salziger und weniger mild-sardisch.

Kann ich getrocknete Tomaten in Öl verwenden?

Für diese Zubereitung sind getrocknete Tomaten vorgesehen, die nicht in Öl eingelegt sind. Sie werden zunächst kurz abgespült und in heißem Wasser eingeweicht.

Muss zusätzlich Salz ins Paté?

Meist nicht. Getrocknete Tomaten, Kapern, Oliven und gereifter Pecorino sind bereits würzig. Das Paté erst probieren und nur bei Bedarf nachsalzen.

Aus unserer Küche

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