Grasso d’Alpe finden
Grasso d’Alpe ist ein würziger piemontesischer Alpkäse. Du findest ihn am ehesten in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken oder bei spezialisierten Käsehändlern.
Pasta-Gericht aus dem Piemont
Rustikale piemontesische Pfannenpasta aus dem Ossolatal mit Reginette, grünen Bohnen, Knoblauch, Butter und würzigem Alpkäse. Die Pasta wird nach dem Kochen in der Pfanne kräftig angebraten, bis goldbraune und leicht knusprige Stellen entstehen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta e Bagian Rustì ist ein rustikales Gericht aus der Gegend um Masera im Ossolatal, im Piemont. Getrocknete Reginette werden mit grünen Bohnen, Knoblauch, Butter und kräftigem Alpkäse vermischt und in der Pfanne angebraten. Dabei entstehen aromatische Butter- und Käsenoten sowie goldbraune Stellen, die der Pasta ihre charakteristische Textur geben.
Herzhaft und buttrig mit würzigen Bergkäsenoten, aromatischem Knoblauch und frisch-grünem Bohnenaroma. Die Pasta ist leicht gebunden, außen stellenweise goldbraun und knusprig, während die Bohnen weich, aber noch leicht bissfest bleiben.
Schritt für Schritt
Die grünen Bohnen waschen, die Enden entfernen und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen aus der Knolle lösen, schälen und ganz lassen.
Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser aufsetzen. Die Bohnen darin 8 bis 10 Minuten garen, bis sie weich, aber noch leicht bissfest sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich, behalten aber noch leichten Biss.
Wichtig: Vorsicht beim Herausheben aus dem kochenden Salzwasser.
Das Wasser erneut aufkochen und die Reginette nach Packungsangabe garen. Die Pasta etwa 2 Minuten vor Ende der angegebenen Garzeit abgießen und 250 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Reginette ist fast gar und hat in der Mitte noch leichten Biss.
Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Dampf und das kochende Wasser achten.
Die Butter in einer großen, schweren Pfanne zerlassen. Die Knoblauchzehen bei niedriger bis mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten darin erwärmen, bis die Butter aromatisch duftet. Den Knoblauch anschließend herausnehmen.
Daran erkennst du es: Die Butter duftet deutlich nach Knoblauch, ohne dass die Zehen stark gebräunt sind.
Die abgetropfte Pasta und die Bohnen in die Pfanne geben. Den Käse grob zerkleinern und hinzufügen. Alles bei mittlerer Hitze schwenken und nach und nach etwas Kochwasser einarbeiten, bis der Käse schmilzt und die Pasta leicht gebunden ist.
Daran erkennst du es: Der Käse ist geschmolzen und umhüllt die Pasta leicht, ohne dass die Mischung wässrig wird.
Die Pasta weitere 3 bis 4 Minuten in der Pfanne braten. Dabei nicht ständig rühren, sondern zwischendurch kurz ansetzen lassen und wenden, damit goldbraune Stellen entstehen. Falls die Mischung zu trocken wird, noch einen kleinen Schuss Kochwasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Einzelne Stellen sind goldbraun und leicht knusprig, während die Pasta noch saftig gebunden ist.
Mit schwarzem Pfeffer und, falls nötig, wenig Salz abschmecken. Die Pasta e Bagian Rustì sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist heiß, würzig und hat sowohl gebundene als auch goldbraune Stellen.
Gut zu wissen
Grasso d’Alpe ist ein würziger piemontesischer Alpkäse. Du findest ihn am ehesten in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken oder bei spezialisierten Käsehändlern.
Der Käse schmilzt ähnlich, schmeckt aber etwas weniger spezifisch nach piemontesischem Alpkäse.
Den Grasso d’Alpe durch kräftigen Bergkäse ersetzen und wie im Rezept grob zerkleinert in die Pfanne geben.
Die Bohnen nach 8 bis 10 Minuten prüfen und herausheben, sobald sie weich, aber noch leicht bissfest sind.
Die Bohnen trotzdem erst spät wieder unter die Pasta heben und die weitere Bratzeit kurz halten.
Die Knoblauchzehen bei niedriger bis mittlerer Hitze nur erwärmen, bis die Butter aromatisch duftet.
Die Knoblauchzehen sofort entfernen; bei deutlich bitterem Geschmack die Butter ersetzen.
Die Pasta zwischendurch kurz ansetzen lassen und erst dann wenden.
Die Pasta portionsweise weiterbraten und zwischen den Wendungen jeweils kurz ungestört ansetzen lassen.
Das aufgefangene Kochwasser nach und nach in kleinen Mengen zugeben.
Einen kleinen Schuss Kochwasser ergänzen und die Pasta bei mittlerer Hitze schwenken, bis sie wieder leicht gebunden ist.
Häufig gefragt
Kräftiger Bergkäse eignet sich als Alternative. Er schmilzt ähnlich, schmeckt aber etwas weniger spezifisch nach piemontesischem Alpkäse.
Die Pasta nach dem Vermischen 3 bis 4 Minuten in der Pfanne braten und zwischendurch kurz ansetzen lassen. Nicht ständig rühren, sondern nur gelegentlich wenden.
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