Strattu
Strattu ist ein stark eingedickter sizilianischer Tomatenextrakt. Doppelt konzentriertes Tomatenmark ist die im Rezept genannte Alternative, schmeckt aber etwas weniger tief und süß.
Sizilianische Pasta, palermitanische Art
Palermitanische Pasta mit Sardellen, intensivem StrattuStrattu ist ein stark eingedickter sizilianischer Tomatenextrakt., Pinienkernen, PassoliniPassolini sind kleine, dunkle Rosinen mit konzentriertem Geschmack. und knuspriger Muddica atturrata.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta c'anciova ist eine palermitanische Pastaspezialität aus Sizilien. Ihr dunkler, würziger Sugo verbindet zerlassene Sardellen mit intensivem Tomatenkonzentrat, Pinienkernen und kleinen Rosinen. Geröstete Brotbrösel, auf Sizilianisch Muddica atturrata, geben der sämigen Sauce zum Schluss knusprigen Kontrast.
Dunkler, glänzender und sämiger Sugo mit salziger Sardellenwürze, konzentrierter Tomatentiefe und kleinen süßen Akzenten. Die Pasta bleibt saftig, während Pinienkerne und goldbraune Muddica für nussigen Biss sorgen.
Schritt für Schritt
Passolini oder dunkle Rosinen in warmem Wasser 10 Minuten einweichen und anschließend gut abtropfen lassen. Währenddessen die Semmelbrösel mit 20 ml Olivenöl in der Pfanne bei mittlerer Hitze 5 bis 8 Minuten rösten und ständig rühren. Sobald sie goldbraun und knusprig sind, beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Semmelbrösel sind goldbraun und knusprig.
Wichtig: Die gerösteten Brösel und die Pfanne können sehr heiß sein.
Das übrige Olivenöl in der großen Pfanne erhitzen. Die fein gehackte Knoblauchzehe kurz darin anschwitzen. Sardellenfilets dazugeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter Rühren vollständig auflösen.
Daran erkennst du es: Die Sardellen sind im Öl aufgelöst und die Knoblauchnote bleibt mild.
Strattu oder Tomatenmark einrühren und etwa 1 Minute im Öl anrösten. Das heiße Wasser angießen, Passolini oder Rosinen und Pinienkerne dazugeben und mit schwarzem Pfeffer würzen. Den Sugo bei kleiner Hitze etwa 15 Minuten leicht köcheln lassen, bis er dunkel und sämig ist.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist dunkel, eingedickt und haftet sämig am Kochlöffel.
Wichtig: Beim Angießen des heißen Wassers vorsichtig arbeiten, da die Pfanne spritzen kann.
Während der Sugo köchelt, das Wasser mit dem Salz zum Kochen bringen. Die ReginetteReginette sind getrocknete Bandnudeln mit gewelltem Rand und werden auch als Mafaldine oder Margherite angeboten. nach Packungsangabe al dente garen. Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Reginette sind al dente und haben noch leichten Biss.
Wichtig: Beim Abgießen mit kochendem Wasser vorsichtig hantieren.
Die Pasta direkt in die Pfanne zum Sugo geben und 1 Minute bei mittlerer bis hoher Hitze schwenken. Falls der Sugo zu dick ist, esslöffelweise Kochwasser hinzufügen, bis die Sauce glänzend an den Nudeln haftet.
Daran erkennst du es: Die Sauce glänzt und haftet gleichmäßig an den Nudeln.
Die Pasta sofort auf tiefen Tellern anrichten und großzügig mit der gerösteten Muddica atturrata bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird unmittelbar nach dem Schwenken serviert und bleibt von knuspriger Muddica bedeckt.
Gut zu wissen
Strattu ist ein stark eingedickter sizilianischer Tomatenextrakt. Doppelt konzentriertes Tomatenmark ist die im Rezept genannte Alternative, schmeckt aber etwas weniger tief und süß.
Passolini sind kleine, dunkle Rosinen mit konzentriertem Geschmack. Dunkle Rosinen funktionieren als Ersatz, bringen aber etwas mehr Süße und eine weichere Textur mit.
Reginette sind getrocknete Bandnudeln mit gewelltem Rand und werden auch als Mafaldine oder Margherite angeboten. Bucatini sind laut Rezept eine passende Alternative.
Die gerösteten Semmelbrösel werden als Muddica atturrata bezeichnet und erst zum Schluss über die Pasta gestreut.
Der Sugo schmeckt etwas weniger tief und süß als mit Strattu.
Strattu im Rezept im gleichen Schritt durch 80 g doppelt konzentriertes Tomatenmark ersetzen und kurz im Öl anrösten.
Die Rosinen bringen etwas mehr Süße und eine weichere Textur mit.
Passolini im Rezept im gleichen Mengenbereich durch dunkle Rosinen ersetzen, einweichen und gut abtropfen lassen.
Bucatini nehmen den Sugo anders auf als die wellenrandigen Bandnudeln.
Die Reginette durch 320 g getrocknete Bucatini ersetzen und nach Packungsangabe al dente garen.
Bei mittlerer Hitze rösten und während der gesamten Röstzeit aufmerksam rühren.
Stark verbrannte Brösel ersetzen; leicht zu dunkle Brösel aussortieren und den unversehrten Teil verwenden.
Den fein gehackten Knoblauch nur kurz anschwitzen, bevor die Sardellen dazukommen.
Bei leichter Bitternote den Sugo mit etwas zusätzlichem Kochwasser und Pasta abmildern; stark verbrannter Knoblauch lässt sich nicht zuverlässig retten.
Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser auffangen und beim Schwenken esslöffelweise verwenden.
Nach und nach etwas Kochwasser einarbeiten und die Pasta erneut kräftig schwenken.
Die Brösel erst unmittelbar vor dem Servieren aufstreuen.
Die Muddica kurz in einer trockenen Pfanne auffrischen und erneut aufstreuen.
Eine ausdrücklich genannte Pasta-Alternative mit langen, hohlen Nudeln.
Häufig gefragt
Strattu ist ein stark eingedickter sizilianischer Tomatenextrakt. Im Rezept kann er durch 80 g doppelt konzentriertes Tomatenmark ersetzt werden.
Ja. Verwende 80 g doppelt konzentriertes Tomatenmark. Der Sugo schmeckt dann etwas weniger tief und süß.
Passolini sind kleine, dunkle Rosinen mit konzentriertem Geschmack. Dunkle Rosinen sind ein geeigneter Ersatz, bringen aber etwas mehr Süße und eine weichere Textur mit.
Das Rezept verwendet Reginette. Bucatini sind eine ausdrücklich genannte Alternative und nehmen den Sugo anders auf.
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