Manitoba-Mehl
Das Manitoba-Mehl ergänzt das Weizenmehl Type 550 und unterstützt einen elastischen Hefeteig.
Süßes Hefegebäck aus Emilia-Romagna
Flaches, süßes Hefegebäck aus der Romagna mit Rosinen, Walnüssen, MandelnGeschälte Samen von Kiefern mit mildem, leicht harzigem Nussaroma. und Pinienkernen. Die Hausversion ergibt zwei goldbraune, außen leicht knusprige und innen weiche Brote.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Piada dei morti ist ein flaches, süßes Hefegebäck mit einer aromatischen Mischung aus Rosinen, Nüssen, Zitronenschale und Anis. Diese Fassung ist ausdrücklich als vereinfachte Hausversion formuliert und verbindet einen weichen Hefeteig mit einem reichhaltigen Belag aus Walnüssen, Mandeln und Pinienkernen.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich, elastisch und brotig. Rosinen sorgen für fruchtige Süße, Anis und Zitrone für Würze und Frische, während Walnüsse, Mandeln und Pinienkerne aromatisch rösten.
Schritt für Schritt
Die Rosinen mit heißem Wasser bedecken und 20 Minuten einweichen. Danach gut abgießen und sorgfältig trocken tupfen. Walnüsse und Mandeln grob hacken.
Daran erkennst du es: Die Rosinen sind weich und gut abgetropft.
Die Hefe in 50 ml von der lauwarmen Milch mit 1 TL Zucker verrühren und 5–10 Minuten stehen lassen. Die Mischung soll sich leicht trüben und schaumig werden.
Daran erkennst du es: Die Hefemischung wirkt leicht schaumig und trüb.
Beide Mehlsorten mit dem restlichen Zucker und dem Salz mischen. Hefemischung, übrige Milch und die Eier dazugeben. Den Teig 5 Minuten langsam, anschließend 3–5 Minuten kräftiger kneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist zusammenhängend und beginnt elastisch zu werden.
Die weiche Butter in mehreren Portionen einarbeiten. Zitronenschale und Anissamen hinzufügen und weiterkneten, bis ein glatter, elastischer und noch leicht klebriger Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und bleibt leicht klebrig.
Den Teig abdecken und bei Raumtemperatur etwa 90 Minuten gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.
Die trockenen Rosinen in den Teig kneten. Den Teig halbieren, zwei Kugeln formen und auf mit Backpapier belegte Bleche setzen. Jede Kugel mit leicht geölten Händen zu einer flachen Scheibe von etwa 24 cm Durchmesser drücken.
Daran erkennst du es: Zwei gleichmäßig flache Teigscheiben liegen auf den Blechen.
Die Teigscheiben abdecken und weitere 60–90 Minuten gehen lassen, bis sie sichtbar aufgepolstert sind. Währenddessen den Backofen rechtzeitig auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Die Teigscheiben sind sichtbar aufgepolstert.
Eigelb und Milch verrühren und die Teigoberflächen dünn damit bestreichen. Walnüsse, Mandeln und Pinienkerne darauf verteilen und leicht andrücken.
Daran erkennst du es: Die Oberflächen sind gleichmäßig bestrichen und die Nüsse haften leicht.
Die Piade dei morti 25–30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Bei zwei Blechen nacheinander backen, damit die Hitze gleichmäßig wirkt.
Daran erkennst du es: Die Oberflächen sind goldbraun und der Belag ist leicht geröstet.
Die Gebäcke 15–20 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, anschließend auf ein Kuchengitter legen. Erst vollständig ausgekühlt in Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Die Gebäcke sind vollständig ausgekühlt und lassen sich sauber schneiden.
Gut zu wissen
Das Manitoba-Mehl ergänzt das Weizenmehl Type 550 und unterstützt einen elastischen Hefeteig.
Nach dem Einweichen die Rosinen sorgfältig trocken tupfen, damit sie beim Einkneten keine überschüssige Flüssigkeit in den Teig bringen.
Die Nüsse werden auf die bestrichenen Teigoberflächen verteilt und leicht angedrückt. So rösten sie an der Oberfläche und bleiben aromatisch.
Die Milch nur lauwarm verwenden und die Hefemischung vor dem Weiterverarbeiten kurz stehen lassen.
Wenn die Hefemischung noch nicht in den Teig eingearbeitet wurde, eine neue Hefemischung mit lauwarmer Milch ansetzen.
Den Teig ausreichend kneten und die leichte Klebrigkeit als gewünschte Konsistenz akzeptieren.
Bei bereits gebackenem, trockenem Gebäck die Stücke kurz vor dem Servieren mit einer feuchten Beilage oder einem Getränk kombinieren.
Die Rosinen nach dem Einweichen gründlich abgießen und sorgfältig trocken tupfen.
Den Teig nicht weiter mit zusätzlicher Flüssigkeit bearbeiten; beim Formen nur sparsam Mehl verwenden.
Auf das sichtbare Aufgehen beziehungsweise Aufpolstern des Teigs achten, nicht ausschließlich auf die Uhr.
Vor dem Backen die zweite Gehzeit verlängern, solange der Teig noch nicht im Ofen ist.
Eine aromatischere Hausversion mit deutlicherem Anischarakter.
Eine Variante mit stärker betontem Nussbelag.
Häufig gefragt
Der Teig soll glatt und elastisch, aber noch leicht klebrig sein. Nicht vorschnell zusätzliches Mehl einarbeiten.
So gelangt möglichst wenig zusätzliches Wasser in den Hefeteig und die Rosinen lassen sich gleichmäßig einkneten.
Nur wenn der Backofen beide Bleche gleichmäßig beheizt. Andernfalls die Piade nacheinander backen, wie in der Zubereitung angegeben.
Erst vollständig auskühlen lassen. Nach der Abkühlzeit lässt sich die weiche Krume sauberer in Stücke schneiden.
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