Pasta alla Portofino

Ligurische Pasta

Pasta alla Portofino verbindet fruchtigen Tomatensugo mit aromatischem Pesto alla genovese und wird mit Spaghetti zu einem eigenständigen ligurisch inspirierten Pastagericht.

Zum Rezept
Pasta alla Portofino
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 18 Minuten
Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Nüsse und Samen, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit, Pürieren und Mixen, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Der offen eingekochte Tomatensugo konzentriert die fruchtige Tomatennote, ohne seine frische Säure zu verlieren.
  • Das Pesto wird erst abseits der Hitze eingerührt und bewahrt dadurch seine aromatische Basilikumnote.
  • Etwas Kochwasser verbindet Sugo und Pesto mit den Spaghetti zu einer cremigen, gut haftenden Sauce.
  • Die getrennte Zubereitung beider Saucen ermöglicht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Tomate und Pesto.

Pasta alla Portofino bringt zwei charakteristische Aromen der ligurischen Küche zusammen: sanft eingekochten Tomatensugo und frisches Pesto aus Basilikum, Pinienkernen und Käse. Der Sugo bleibt zunächst eigenständig, bevor die bissfesten Spaghetti darin geschwenkt und zum Schluss mit dem Pesto verfeinert werden. So bleibt die Sauce überwiegend rot und erhält zugleich deutlich sichtbare grüne Pesto-Akzente.

Die Pasta schmeckt fruchtig und würzig, mit frischem Basilikum, nussigen Pinienkernen und herzhaften Käsenoten. Die Sauce ist cremig, aber nicht schwer; die Spaghetti bleiben bissfest und werden von roten und grünen Aromen durchzogen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Pesto zubereiten

    Die Basilikumblätter vorsichtig waschen und sehr gut trocken tupfen. Basilikum, Knoblauch, Pinienkerne und 1 g Salz in einem kleinen Mixer kurz pulsieren, bis eine grobe Paste entsteht. Parmigiano Reggiano und Pecorino dazugeben. Das Olivenöl langsam einarbeiten und nur so lange mixen, bis ein cremiges, noch leicht körniges Pesto entsteht.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Pesto ist cremig, aber noch leicht körnig.

    • Basilikum gründlich trocknen, damit das Pesto nicht unnötig wässrig wird.
    • Nur kurz mixen, damit die gewünschte leicht körnige Struktur erhalten bleibt.
  2. Tomatensugo kochen

    Das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die angedrückte Knoblauchzehe darin etwa 1 Minute ziehen lassen, ohne sie zu bräunen. Passierte Tomaten und 4 g Salz hinzufügen und den Sugo 12 bis 15 Minuten offen sanft einkochen lassen. Die Knoblauchzehe anschließend entfernen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Sugo ist leicht eingekocht und bleibt löffelbar.

    • Die Knoblauchzehe nur aromatisieren und nicht bräunen.
    • Die Pfanne offen lassen, damit überschüssige Flüssigkeit verdampfen kann.
  3. Spaghetti kochen

    Während der Sugo kocht, das Wasser in einem großen Topf aufkochen, salzen und die Spaghetti nach Packungsangabe bissfest garen. Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser zurückbehalten.

    Daran erkennst du es: Die Spaghetti sind bissfest und noch leicht kernig.

    • Das Kochwasser vor dem Abgießen abnehmen, weil es später zum Binden der Sauce dient.

    Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.

  4. Pasta vollenden

    Die Spaghetti direkt in die Pfanne zum Tomatensugo geben und mit etwas Kochwasser gründlich vermengen. Die Pfanne vom Herd nehmen. Das Pesto einrühren und die Pasta mit weiterer Flüssigkeit cremig schwenken. Der Sugo soll überwiegend rot bleiben und vom grünen Pesto deutlich durchzogen sein.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce haftet cremig an den Spaghetti und bleibt überwiegend rot mit grünen Pesto-Akzenten.

    • Das Pesto erst nach dem Herunternehmen vom Herd einrühren.
    • Kochwasser nach und nach zugeben, damit die Sauce cremig und nicht dünn wird.
  5. Servieren

    Die Pasta alla Portofino sofort auf vorgewärmten Tellern servieren.

    1 Minute

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Pesto kurz mixen: Das Pesto nur bis zu einer cremigen, leicht körnigen Konsistenz mixen. So bleibt die Struktur ausgewogen und die Basilikumnote frisch.
  • Kochwasser sichern: Das zurückbehaltene Kochwasser wird portionsweise eingerührt und hilft dabei, Tomatensugo und Pesto mit den Spaghetti zu verbinden.
  • Pesto abseits der Hitze einrühren: Die Pfanne vor dem Einrühren des Pestos vom Herd nehmen. Dadurch bleibt die grüne Basilikumnote deutlicher erhalten.

Zutatenwissen

Basilikum gründlich trocknen

Gut trocken getupfte Basilikumblätter halten das Pesto aromatisch und verhindern, dass die Mischung unnötig wässrig wird.

Käse fein reiben

Fein geriebener Parmigiano Reggiano und Pecorino lassen sich gleichmäßig in das Pesto einarbeiten.

Pinienkerne im Pesto

Die Pinienkerne geben dem Pesto eine nussige Note und tragen zu seiner leicht körnigen Textur bei.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Pesto wird sehr glatt oder wirkt aromatisch flach.

Nur kurz pulsieren und anschließend mixen, bis eine cremige, noch leicht körnige Paste entsteht.

Ein Teil der fein geriebenen Käse und etwas Olivenöl kann untergerührt werden, um mehr Struktur zurückzubringen.

Der Tomatensugo schmeckt bitter oder der Knoblauch dominiert.

Die Zehe nur etwa 1 Minute bei mittlerer Hitze ziehen lassen und nicht bräunen.

Die gebräunte Zehe entfernen und den Sugo mit den Tomaten weiter einkochen.

Die fertige Pasta wirkt trocken und die Sauce haftet schlecht.

Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser zurückbehalten.

Falls noch etwas ungesalzenes heißes Wasser vorhanden ist, dieses nach und nach einarbeiten; die Bindung fällt dann meist schwächer aus.

Das Pesto verliert an Frische und die grüne Farbe wirkt gedämpft.

Die Pfanne vor dem Einrühren vom Herd nehmen.

Die Pasta sofort servieren und mit etwas frischem Pesto ergänzen, sofern noch welches vorhanden ist.

Servieren und kombinieren

  • Sofort servieren: Die Pasta alla Portofino direkt nach dem Vermengen auf vorgewärmten Tellern anrichten, damit die cremige Sauce ihre beste Konsistenz behält.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Parmigiano Reggiano und Pecorino sind Milchprodukte.
  • Schalenfrüchte: enthält · Das Rezept enthält Pinienkerne.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum wird das Pesto erst am Ende eingerührt?

Die Pfanne wird vor dem Einrühren vom Herd genommen, damit die frische Basilikumnote und die grüne Farbe des Pestos deutlicher erhalten bleiben.

Wie viel Kochwasser sollte zurückbehalten werden?

Etwa 150 ml genügen. Die Flüssigkeit wird nach und nach zugegeben, bis die Sauce cremig an den Spaghetti haftet.

Wie soll die fertige Sauce aussehen?

Der Tomatensugo soll überwiegend rot bleiben und deutlich von grünem Pesto durchzogen sein.

Wann sind die Spaghetti richtig gegart?

Sie werden nach Packungsangabe bissfest gegart und sollten noch leicht kernig sein, bevor sie mit dem Sugo vermengt werden.

Aus unserer Küche

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