Marsala dolce
Marsala dolce bringt die süße, aromatische Grundlage für den Sud. Marsala secco ist ebenfalls möglich, verändert den Geschmack aber in Richtung trockener und benötigt zusätzlichen Zucker.
Sizilien · gegarte Äpfel
Ganze feste Äpfel werden sanft in Marsala, Wasser, Zucker, Zitrone und Gewürzen gegart. Der aromatische Sud wird anschließend eingekocht und als glänzende Sauce über die weichen, formstabilen Äpfel gegeben.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Mele cotte al Marsala bringen ein schlichtes, duftendes Fruchtdessert aus Sizilien auf den Tisch. Ganze Äpfel werden sanft in Marsala, Wasser, Zucker und Zitrone gegart, damit sie weich werden und ihre Form behalten. Der würzige Sud wird anschließend leicht eingekocht und als glänzende Sauce über die warmen Äpfel gegeben.
Die Äpfel werden weich, bleiben aber formstabil. Der eingekochte Marsala-Sud schmeckt süß, würzig und fruchtig mit einer feinen Zitrusnote; warm serviert wirkt das Dessert besonders duftend, auf Zimmertemperatur etwas ruhiger und konzentrierter.
Schritt für Schritt
Äpfel waschen, schälen und die Stiele entfernen. Das Kerngehäuse von unten vorsichtig ausstechen, ohne den Boden der Äpfel zu durchtrennen.
Wichtig: Beim Ausstechen vorsichtig arbeiten und das Messer vom Körper wegführen.
Marsala, Wasser, Zucker, zwei dünne Streifen Zitronenschale und 1 Teelöffel Zitronensaft in eine breite, tiefe Pfanne geben. Zimtstange und Gewürznelken hinzufügen und alles bei mittlerer Hitze kurz aufkochen.
Die Äpfel aufrecht in den Sud setzen. Die Pfanne mit dem Deckel verschließen und die Äpfel 25 bis 30 Minuten sanft garen. Alle 8 bis 10 Minuten vorsichtig wenden oder mit dem Sud übergießen, damit sie gleichmäßig weich werden.
Daran erkennst du es: Die Äpfel sollen weich werden, aber ihre Form behalten.
Sobald ein kleines Messer leicht, aber nicht widerstandslos in das Fruchtfleisch gleitet, die Äpfel mit einem Schaumlöffel aus dem Sud heben und warm halten.
Daran erkennst du es: Ein kleines Messer gleitet leicht, aber nicht widerstandslos in das Fruchtfleisch.
Wichtig: Die Äpfel und der Sud sind heiß; beim Herausheben vorsichtig arbeiten.
Zimtstange, Gewürznelken und Zitronenschale aus dem Sud nehmen. Den Sud ohne Deckel weitere 5 bis 8 Minuten einkochen lassen, bis er leicht sirupartig ist.
Daran erkennst du es: Der Sud ist leicht sirupartig und überzieht den Löffel dünn.
Die Äpfel auf vier Teller verteilen und mit dem eingekochten Marsala-Sud übergießen. Warm oder auf Zimmertemperatur servieren.
Gut zu wissen
Marsala dolce bringt die süße, aromatische Grundlage für den Sud. Marsala secco ist ebenfalls möglich, verändert den Geschmack aber in Richtung trockener und benötigt zusätzlichen Zucker.
Die dünnen Schalenstreifen geben Duft, während der Zitronensaft die Süße des Suds ausgleicht. Möglichst wenig von der weißen Schicht der Schale mitnehmen.
Der Sud schmeckt trockener und weniger rund süß.
Marsala dolce im gleichen Volumen durch Marsala secco ersetzen und zusätzlich 10 g Zucker zum Sud geben.
Den Garzustand mit einem kleinen Messer prüfen und die Äpfel nur vorsichtig wenden oder begießen.
Zerfallene Äpfel vorsichtig als warmes Apfelkompott mit dem eingekochten Sud servieren.
Den Sud nach dem Herausheben der Äpfel ohne Deckel weiterreduzieren, bis er den Löffel leicht überzieht.
Den Sud bei mittlerer Hitze noch etwas länger einkochen und dabei aufmerksam beobachten.
Nur dünne Schalenstreifen verwenden und sie vor dem Reduzieren entfernen.
Den Sud mit etwas Wasser verdünnen und vorsichtig mit zusätzlichem Zucker ausbalancieren.
Häufig gefragt
Ja. Verwende 150 ml Marsala secco und gib zusätzlich 10 g Zucker in den Sud. Das Dessert schmeckt dadurch trockener.
Ein kleines Messer soll leicht, aber nicht widerstandslos in das Fruchtfleisch gleiten. Die Äpfel sollen weich sein und trotzdem ihre Form behalten.
Beides ist möglich: warm direkt nach dem Einkochen des Suds oder auf Zimmertemperatur.
Die dünnen Streifen geben dem Sud Zitronenduft, ohne zu viel von der bitteren weißen Schale einzubringen.
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