Bohnen aufteilen
Von den 400 g Borlotti-Bohnen werden zunächst 250 g mit der Brühe gekocht. Die restlichen 150 g werden nach dem Pürieren wieder eingerührt, damit ganze Bohnen erhalten bleiben.
Italienweit verbreitete Küche
Frische, unregelmäßig geschnittene Eierpasta wird direkt in einer sämigen Suppe aus Borlotti-Bohnen, passierten Tomaten und Gemüse gegart. Ganze Bohnen sorgen für Biss, Olivenöl und Kräuter für ein herzhaftes, bodenständiges Aroma.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Maltagliati ai fagioli verbindet frische, ungefüllte Eierpasta mit cremig pürierten und ganzen Borlotti-Bohnen. Die diagonal geschnittenen Teigrauten garen direkt in der Suppe und nehmen dabei ihren herzhaften Geschmack auf. Serviert wird die Minestra heiß, löffeldick und mit einem letzten Schuss nativem Olivenöl extra.
Sämige, löffeldicke Suppe mit cremiger Bohnenbasis, ganzen weichen Bohnen und unregelmäßigen, noch leicht bissfesten Pastastücken. Tomate, Sellerie und Kräuter geben herzhafte Tiefe, während Olivenöl für einen runden, fruchtigen Abschluss sorgt.
Schritt für Schritt
Mehl auf die Arbeitsfläche geben, in der Mitte eine Mulde formen und das Ei hineingeben. Mit einer Gabel verrühren, anschließend alles zu einem festen Teig verkneten. Den Teig 8 bis 10 Minuten weiterkneten, bis er glatt und elastisch ist. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Den Teig halbieren und mit Nudelholz oder Pastamaschine zu dünnen Platten von etwa 1 mm Dicke ausrollen. Mit Hartweizengrieß bestäuben, die Platten locker übereinanderlegen und zunächst in breite Streifen schneiden. Diese anschließend schräg in unregelmäßige Rauten von etwa 2 bis 4 cm schneiden. Die Maltagliati auseinanderziehen und bis zur Verwendung leicht bemehlt liegen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teigstücke sind etwa 1 mm dünn, auseinandergezogen und leicht bemehlt.
Zwiebel, Möhre und Sellerie sehr fein würfeln. 15 ml Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und das Gemüse bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 8 Minuten weich dünsten. Knoblauch, Salbei und Rosmarin zugeben und 1 Minute mitdünsten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich gedünstet, ohne stark zu bräunen.
Die passierten Tomaten einrühren und 3 Minuten köcheln lassen. 250 g Borlotti-Bohnen und 1 l Gemüsebrühe zugeben, mit dem Salz würzen und alles 12 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Bohnenbasis köchelt sanft und ist aromatisch verbunden.
Salbei und Rosmarinzweig entfernen. Etwa die Hälfte der Suppe mit dem Stabmixer direkt im Topf sämig pürieren. Die übrigen Bohnen und die restlichen 100 ml Gemüsebrühe einrühren und alles wieder zum leichten Kochen bringen.
Daran erkennst du es: Etwa die Hälfte der Suppe ist sämig püriert, während ganze Bohnen erhalten bleiben.
Die frischen Maltagliati direkt in die Bohnensuppe geben. Unter vorsichtigem Rühren 4 bis 6 Minuten garen, bis die Pasta weich, aber noch bissfest ist. Falls die Minestra zu dick wird, schluckweise etwas Wasser einrühren.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist weich, aber noch bissfest.
Den Topf vom Herd nehmen, mit dem schwarzen Pfeffer würzen und die Minestra 3 Minuten ruhen lassen. Auf vier Teller verteilen und mit den restlichen 5 ml Olivenöl beträufeln. Heiß und löffeldick servieren.
Daran erkennst du es: Die Minestra ist heiß, löffeldick und servierbereit.
Gut zu wissen
Von den 400 g Borlotti-Bohnen werden zunächst 250 g mit der Brühe gekocht. Die restlichen 150 g werden nach dem Pürieren wieder eingerührt, damit ganze Bohnen erhalten bleiben.
Der Hartweizengrieß verhindert beim Ausrollen und Übereinanderlegen, dass die dünnen Teigplatten stark zusammenkleben.
Das Olivenöl wird sowohl für das sanfte Dünsten des Gemüses als auch zum abschließenden Beträufeln der servierten Minestra verwendet.
Für den Teig 200 g Weizenmehl Type 405 statt Type 00 verwenden; die übrigen Zutaten unverändert lassen.
Den Teig dünn ausrollen und die Stücke anschließend vollständig auseinanderziehen.
Die Pasta vorsichtig weiter in der Suppe garen und bei Bedarf schluckweise Wasser ergänzen.
Die Minestra während des Pastagarens beobachten und bei Bedarf etwas Wasser einrühren.
Schluckweise Wasser einrühren, bis die gewünschte löffeldicke Konsistenz erreicht ist.
Nach 4 Minuten erstmals prüfen und die Pasta weich, aber noch bissfest vom Herd nehmen.
Beide Kräuter vor dem Mixen aus dem Topf nehmen.
Sichtbare Kräuterstiele entfernen und die Suppe gegebenenfalls nochmals kurz pürieren.
Die Minestra wird mit etwas zusätzlichem Wasser weniger dick und flüssiger serviert.
Häufig gefragt
Ja. Für den Teig sind 200 g Weizenmehl Type 00 oder Type 405 vorgesehen.
Die Teigplatten werden etwa 1 mm dünn ausgerollt, in breite Streifen und anschließend schräg in unregelmäßige Rauten von etwa 2 bis 4 cm geschnitten.
Etwa die Hälfte der Suppe wird püriert. Wenn die Pasta beim Garen zu viel Flüssigkeit bindet, schluckweise etwas Wasser einrühren.
Ein Teil der Borlotti-Bohnen wird mit der Brühe gekocht und anschließend teilweise püriert. Die übrigen Bohnen werden danach ganz eingerührt und sorgen für Biss.
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