Vollmilch verwenden
Vollmilch unterstützt eine cremige, reichhaltige Konsistenz der Milchcreme.
Ligurischer Süßfritt
Eine ligurische Süßspeise aus fester Zitronen-Milchcreme, die gekühlt, in Rauten geschnitten, paniert und goldbraun frittiert wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Latte fritto alla genovese verbindet eine weiche, puddingartige Milchcreme mit einer knusprigen Panade. Die Creme wird mit Zitronenschale aromatisiert, über Nacht gekühlt und anschließend portionsweise ausgebacken. Warm mit Puderzucker serviert, eignet sich das Gericht als eigenständiges Dessert oder als süßer Bestandteil eines gemischten Frittos.
Außen knusprig und goldbraun, innen weich, glatt und cremig mit milchigem Geschmack und feiner Zitronennote.
Schritt für Schritt
Eier, Eigelb, Zucker und Weizenmehl in einem Topf mit dem Schneebesen glatt verrühren. Die Milch nach und nach einarbeiten, damit keine Klümpchen entstehen. Die fein abgeriebene Zitronenschale unterrühren.
Den Topf auf niedrige bis mittlere Hitze stellen und die Mischung unter ständigem Rühren erwärmen. Sobald sie deutlich eindickt und eine feste, glatte Creme entsteht, noch 2 Minuten weiterrühren. Die gesamte Kochzeit beträgt etwa 10–12 Minuten.
Daran erkennst du es: Die Creme ist deutlich eingedickt, glatt und so fest, dass sie beim Rühren sichtbar vom Topfboden und -rand absteht.
Wichtig: Die Creme ist heiß; beim Rühren Spritzer vermeiden.
Die heiße Creme in eine leicht mit etwas Pflanzenöl ausgestrichene Form von 20 × 30 cm geben und glatt streichen. Zuerst etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen, dann abgedeckt 12 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist vollständig durchgekühlt und fest genug, um sich aus der Form zu lösen.
Wichtig: Die Creme nach dem Abkühlen abdecken und gekühlt aufbewahren.
Die kalte Milchcreme aus der Form lösen und in etwa 20 Rauten schneiden. Die Eier in einem tiefen Teller verquirlen. Jede Raute zuerst durch das Ei ziehen und anschließend rundum im PaniermehlFein geriebene Semmelbrösel, die zum Panieren, Binden oder Bestreuen verwendet werden. wenden.
Daran erkennst du es: Jede Raute ist vollständig mit Paniermehl bedeckt und hält ihre Form.
Das Pflanzenöl in einem hohen Topf auf 170–175 °C erhitzen. Die Rauten portionsweise hineingeben und 2–3 Minuten pro Seite goldbraun ausbacken. Nicht zu viele Stücke auf einmal frittieren, damit die Temperatur stabil bleibt. Die fertigen Rauten mit einer Schaumkelle herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Panade ist rundum goldbraun und knusprig.
Wichtig: Vorsicht vor heißem Öl; keine feuchten Rauten in das Fett geben und den Topf nicht überfüllen.
Die Rauten noch warm mit Puderzucker bestäuben und direkt servieren.
Daran erkennst du es: Die Rauten sind warm und leicht mit Puderzucker bedeckt.
Gut zu wissen
Vollmilch unterstützt eine cremige, reichhaltige Konsistenz der Milchcreme.
Für die abgeriebene Schale eine unbehandelte Zitrone verwenden und nur die äußere gelbe Schicht abreiben, damit die Creme nicht bitter wird.
Ein geschmacksneutrales Pflanzenöl lässt die Zitronen-Milchcreme und die Panade im Vordergrund.
Eine vollständige Panade schützt die weiche Creme beim Frittieren und sorgt für eine gleichmäßige Kruste.
Die Konsistenz bleibt in der Regel ähnlich; der Geschmack kann geringfügig abweichen.
Die Vollmilch 1:1 durch laktosefreie Vollmilch ersetzen.
Die Creme und die Kruste können etwas anders binden und bräunen.
Das Weizenmehl durch eine glutenfreie helle Mehlmischung und das Paniermehl durch glutenfreies Paniermehl ersetzen. Auf eine vollständig glutenfreie Arbeitsumgebung achten.
Die Milch nach und nach einarbeiten und vom ersten Erwärmen bis zum Eindicken ständig rühren.
Die heiße Creme durch ein feines Sieb streichen, bevor sie in die Form kommt.
Die Creme mindestens über Nacht kühlen und in der Form gleichmäßig verstreichen.
Die Creme nochmals vollständig kühlen und die Stücke vor dem Panieren kurz ins Gefrierfach stellen, ohne sie durchzufrieren.
Das Öl auf 170–175 °C bringen und nur wenige Stücke pro Charge frittieren.
Die nächste Charge erst einsetzen, wenn das Öl wieder die Zieltemperatur erreicht hat.
Die Rauten vollständig panieren, die Panade andrücken und sie vorsichtig wenden.
Aufgeplatzte Stücke sofort herausheben und die übrigen Rauten in kleineren Chargen ausbacken.
Eine fruchtigere Variante mit Orangenschale statt Zitronenschale.
Die warmen Rauten werden statt ausschließlich mit Puderzucker mit einer Mischung aus Puderzucker und etwas Zimt bestäubt.
Die Milchcreme kann bis zu 24 Stunden im Voraus gekocht, in der Form gekühlt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Schneiden, Panieren und Frittieren erst kurz vor dem Servieren erledigen.
Die ungebackene Creme gekühlt und abgedeckt aufbewahren. Bereits frittierte Rauten vollständig abkühlen lassen und höchstens kurzzeitig in einem flachen Behälter im Kühlschrank lagern.
Milch- und eihaltige Creme nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Das Einfrieren wird für die panierte, milchcremehaltige Zubereitung nicht empfohlen, da Creme und Panade nach dem Auftauen an Textur verlieren können.
Häufig gefragt
Die Creme muss vollständig fest werden, damit sie sich aus der Form lösen, in Rauten schneiden und panieren lässt, ohne zu zerfallen.
Ja. Entscheidend ist eine gleichmäßige Cremeschicht von ungefähr 2 cm Höhe. Bei einer anderen Form kann sich die Kühl- und Schnittgröße verändern.
Das Öl sollte 170–175 °C erreichen. Beim Einlegen einer Raute soll die Panade sofort zügig brutzeln, ohne dass sie zu schnell dunkel wird.
Ja. Die Creme kann abgedeckt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Panieren und Frittieren sollten erst kurz vor dem Servieren erfolgen.
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