Ricotta forte vorbereiten
Ricotta forte wird mit warmem Tomatensugo glatt gerührt. Dadurch lässt sie sich gleichmäßiger verteilen und verbindet sich besser mit den übrigen Schichten.
Apulische Ofen-Lasagne
Eine kräftige apulische Lasagne ohne Béchamel und Fleischragù: Geröstete Auberginen, würziger Tomatensugo, pikante Ricotta forte, Mozzarella und Pecorino werden mit frischen Lasagneblättern geschichtet und goldbraun überbacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Lasagne alla pugliese bringt Auberginen, Tomatensugo und Ricotta forte in klar erkennbaren Schichten zusammen. Die Auberginen werden zunächst geröstet, bevor sie mit frischen Lasagneblättern, Mozzarella und Pecorino in die Form kommen. So entsteht eine saftige, würzige Ofenpasta mit goldbrauner Kruste – ganz ohne Béchamel und ohne Fleischragù.
Die Lasagne duftet nach gerösteter Aubergine, Tomate und Basilikum. Ihre Oberfläche wird goldbraun und leicht knusprig, während die Schichten darunter saftig und weich bleiben. Ricotta forte bringt eine pikante Tiefe ein, Mozzarella sorgt für zarte Fäden und Pecorino für eine salzige, würzige Kruste.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Auberginen längs in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden, mit dem Salz bestreuen und 20 Minuten ruhen lassen. Anschließend mit Küchenpapier trocken tupfen, mit dem Olivenöl mischen und auf zwei mit Backpapier belegten Blechen verteilen.
Wichtig: Beim Vorheizen und beim späteren Einschieben der Bleche auf die heiße Ofentür achten.
Die Auberginenscheiben 20 Minuten rösten und nach der Hälfte der Zeit mit einer Küchenzange oder einem Pfannenwender wenden. Sie sollen weich sein und an den Rändern leicht bräunen. Danach den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze zurückschalten.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind weich und an den Rändern leicht gebräunt.
Wichtig: Die Bleche und die Auberginenscheiben sind sehr heiß.
Die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch hacken. Beides im Olivenöl bei mittlerer Hitze 4 Minuten glasig dünsten. Passierte Tomaten, Oregano, Salz und etwas schwarzen Pfeffer einrühren. Den Sugo 20 Minuten offen sanft köcheln lassen. Zum Schluss die Hälfte des Basilikums grob zupfen und unterheben.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist aromatisch und leicht eingedickt, bleibt aber streichfähig.
Wichtig: Den heißen Sugo vorsichtig umrühren, da er spritzen kann.
Die Ricotta forte mit 3 Esslöffeln warmem Tomatensugo glatt rühren. Den Mozzarella gut abtropfen lassen und in kleine Stücke zupfen. Pecorino und die übrigen Zutaten für das Schichten bereitstellen.
Daran erkennst du es: Die Ricotta-Sugo-Mischung ist glatt und streichfähig.
Eine dünne Schicht Tomatensugo auf dem Boden der Auflaufform verteilen. Darauf Lasagneblätter legen. Mit etwas Sugo bestreichen und ein Viertel der Auberginen, Ricotta forte, Mozzarella und Pecorino darauf verteilen.
Daran erkennst du es: Der Boden der Form ist vollständig mit einer dünnen Sugoschicht bedeckt.
Die Schichtung dreimal wiederholen: Lasagneblätter, Sugo, Auberginen, Ricotta forte, Mozzarella und Pecorino. Mit Lasagneblättern und dem restlichen Sugo abschließen. Mozzarella, restlichen Pecorino und die Semmelbrösel darüberstreuen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig mit Sugo, Käse und Semmelbröseln bedeckt.
Die Form zunächst mit Backpapier und anschließend locker mit Alufolie abdecken. Die Lasagne bei 190 °C Ober-/Unterhitze 25 Minuten backen. Folie und Backpapier entfernen und weitere 10 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Lasagne ist bis in die Mitte heiß.
Wichtig: Beim Entfernen von Alufolie und Backpapier entweicht heißer Dampf.
Die Lasagne 15 Minuten ruhen lassen. Vor dem Servieren mit den restlichen Basilikumblättern bestreuen und in rechteckige Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Die Schichten lassen sich nach der Ruhezeit sauber in Stücke schneiden.
Wichtig: Die Lasagne bleibt auch nach dem Herausnehmen sehr heiß.
Gut zu wissen
Ricotta forte wird mit warmem Tomatensugo glatt gerührt. Dadurch lässt sie sich gleichmäßiger verteilen und verbindet sich besser mit den übrigen Schichten.
Gut abgetropfter Mozzarella verhindert, dass zusätzliche Flüssigkeit in die Form gelangt. Danach lässt er sich leicht in kleine Stücke zupfen.
Die Hälfte des Basilikums kommt in den Sugo, die übrigen Blätter werden erst vor dem Servieren auf der Lasagne verteilt.
Die Lasagne schmeckt milder und weniger pikant als mit Ricotta forte.
Ricotta, Pecorino und Zitronensaft glatt verrühren und anstelle der Ricotta forte mit warmem Tomatensugo vermischen.
Die Scheiben nach der Ruhezeit mit Küchenpapier trocknen und mit Abstand auf zwei Blechen verteilen.
Die Lasagne nach dem Entfernen der Abdeckung vollständig offen fertig backen, damit überschüssige Feuchtigkeit entweichen kann.
Den Mozzarella vor dem Zupfen gut abtropfen lassen.
Die Lasagne nach dem Abdecken länger offen backen, bis die Oberfläche goldbraun und die Mitte heiß ist.
Die Form zunächst mit Backpapier und locker mit Alufolie abdecken und erst für die letzten 10 Minuten öffnen.
Die Form wieder locker abdecken und die Lasagne bei 190 °C fertig backen.
Häufig gefragt
Ricotta forte ist eine kräftig gereifte Ricotta mit pikantem, intensivem Geschmack. In dieser Lasagne wird sie mit warmem Tomatensugo glatt gerührt, damit sie sich gut verteilen lässt.
Ja. Verrühre 80 g Ricotta mit 20 g fein geriebenem Pecorino und 1 TL Zitronensaft. Die Lasagne wird dadurch milder und weniger pikant.
Die cremige Verbindung entsteht hier durch Ricotta forte, Mozzarella und Tomatensugo. Dadurch bleiben die Auberginen- und Käseschichten klar erkennbar.
Die 15-minütige Ruhezeit stabilisiert die Schichten. Danach lassen sich rechteckige Stücke sauberer schneiden und servieren.
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