Viele Zwiebeln sind charakteristisch
Die große Zwiebelmenge ist für die Genovese napoletana entscheidend: Beim Schmoren fällt sie stark zusammen und bildet die samtige Sauce.
Kampanisches Schmorgericht
Kampanisches Rinderschmorgericht mit vielen weich geschmorten Zwiebeln, Gemüse und trockenem Weißwein.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Genovese napoletana ist ein langsam geschmortes Rindfleischgericht aus Kampanien. Viele fein geschnittene Zwiebeln zerfallen dabei zu einer samtigen, tief aromatischen Sauce, während das Fleisch weich und saftig wird. Die Zubereitung ist schlicht, braucht aber Zeit – genau das macht ihren besonderen Charakter aus.
Das Rind wird weich und saftig, während die Zwiebeln zu einer samtigen, süßlich-aromatischen Sauce zerfallen. Sellerie, Karotte, Weißwein und Kräuter sorgen für würzige Tiefe; frisch gemahlener Pfeffer setzt einen warmen Abschluss.
Schritt für Schritt
Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Karotte und Sellerie sehr fein würfeln. Petersilie und Lorbeerblatt mit Küchengarn zu einem kleinen Kräuterbund binden.
Das Olivenöl im schweren Schmortopf erhitzen. Karotte und Sellerie bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anschwitzen. Zwiebeln und 6 g Salz hinzufügen und weitere 8 Minuten unter Rühren weich werden lassen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, ohne stark zu bräunen.
Die Rindfleischstücke zwischen die Zwiebeln legen und rundherum jeweils etwa 2 Minuten anrösten. Das Kräuterbündel dazugeben und den Topf mit dem Deckel verschließen.
Daran erkennst du es: Die Fleischstücke sind rundum leicht angeröstet.
Fleisch und Zwiebeln bei sehr niedriger Hitze 2 Stunden schmoren lassen. Alle 25 bis 30 Minuten vorsichtig umrühren, damit nichts am Boden ansetzt. Die Zwiebeln geben während dieser Zeit ausreichend Flüssigkeit ab und werden zunehmend weich.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind stark zusammengefallen und weich; das Fleisch beginnt deutlich zarter zu werden.
Den Deckel abnehmen. Den Weißwein in drei kleinen Portionen angießen und jeweils kurz einkochen lassen. Anschließend weitere 60 bis 75 Minuten offen schmoren, bis die Zwiebeln fast cremig zerfallen und das Rindfleisch weich ist.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind fast cremig zerfallen und das Rindfleisch ist weich.
Das Kräuterbündel entfernen. Das Fleisch kurz herausnehmen. Die Zwiebelsoße mit dem Pfeffer und dem restlichen Salz abschmecken, dann die Fleischstücke wieder in den Topf legen. Bei Bedarf noch 5 Minuten ohne Deckel einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist cremig genug und ausgewogen gewürzt.
Das Rindfleisch in dicke Scheiben oder große Stücke teilen und mit reichlich cremiger Zwiebelsoße servieren.
Gut zu wissen
Die große Zwiebelmenge ist für die Genovese napoletana entscheidend: Beim Schmoren fällt sie stark zusammen und bildet die samtige Sauce.
Rinderschulter oder Rinderbug werden in großen Stücken geschmort und erst zum Servieren geteilt. Dadurch bleibt das Fleisch während der langen Garzeit saftig.
Zwiebeln bei niedriger bis mittlerer Hitze weich werden lassen und regelmäßig mit dem Holzlöffel bewegen.
Falls noch nichts bitter riecht, die Zwiebeln vorsichtig vom Boden lösen und bei niedrigerer Hitze weitergaren.
Den Weißwein in drei kleinen Portionen angießen und jede Zugabe kurz reduzieren lassen.
Die Sauce anschließend ohne Deckel weiter einkochen, bis sie wieder deutlich sämiger ist.
Die offene Garphase vollständig durchführen und die Zwiebeln auf fast cremige Konsistenz prüfen.
Das Fleisch kurz herausnehmen und die Sauce bei niedriger Hitze ohne Deckel weiter einkochen.
Häufig gefragt
Die Zwiebeln sind die Grundlage der Sauce. Beim langen Schmoren fallen sie stark zusammen und zerfallen fast cremig, sodass keine separate Bindung nötig ist.
Nein. Die Zwiebeln geben während der zugedeckten Garzeit ausreichend Flüssigkeit ab. Der Weißwein wird erst in der offenen Phase portionsweise angegossen.
Die Zwiebeln sind fast cremig zerfallen und das Rindfleisch ist weich. Falls die Sauce noch zu dünn wirkt, kann sie am Ende ohne Deckel kurz weiter einkochen.
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