Nocciola Piemonte
Nocciola Piemonte ist für das Rezept bevorzugt. Gewöhnliche geröstete Haselnüsse können verwendet werden und ergeben ein etwas kräftigeres, weniger feines Aroma.
Gelato aus dem Piemont
Cremiges piemontesisches Gelato aus gerösteten Haselnüssen, Milchschokolade, Kakao, Vollmilch und Sahne.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gelato al gianduia ist eine cremige piemontesische Eisspezialität mit gerösteten Haselnüssen, Kakao und Milchschokolade. Die Masse wird zunächst gekühlt und anschließend in der Gelatiera oder alternativ im Tiefkühler gefroren.
Cremig und dicht mit deutlichem geröstetem Haselnussaroma, milder Milchschokolade und einer feinen Kakaonote.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Haselnüsse auf dem Backblech verteilen und 5–6 Minuten rösten. Kurz abkühlen lassen, in ein sauberes Tuch geben und die lockeren Häutchen vorsichtig abreiben.
Daran erkennst du es: Die Haselnüsse duften geröstet und zeigen leichte Bräunung, ohne dunkel zu werden.
Milch und Zucker in einem Topf unter Rühren auf 65 °C erwärmen. Den Topf vom Herd nehmen. Sobald die Milch unter 60 °C abgekühlt ist, die gehackte Milchschokolade einrühren und die Mischung mit dem Stabmixer glatt pürieren.
Daran erkennst du es: Die Schokolade ist vollständig geschmolzen und die Mischung glatt.
Die gerösteten Haselnüsse mit dem Kakaopulver in einem leistungsfähigen Mixer mehrere Minuten fein verarbeiten, bis eine möglichst cremige Haselnusspaste entsteht. Zwischendurch die Masse von den Seiten schaben.
Daran erkennst du es: Die Masse ist möglichst fein und cremig verarbeitet.
Die Haselnusspaste unter die Milch-Schokoladen-Mischung rühren. Die kalte Schlagsahne zugießen und alles nochmals kurz mit dem Stabmixer verbinden.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig vermischt und ohne sichtbare Klumpen.
Die Schüssel in ein Eiswasserbad stellen und die Masse unter gelegentlichem Rühren rasch abkühlen. Abdecken und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist vollständig durchgekühlt.
Die kalte Masse in die Gelatiera geben und nach Geräteanleitung 30–40 Minuten gefrieren lassen, bis sie dick und cremig ist. Für festere Kugeln das Gelato anschließend noch 1–2 Stunden in einem flachen, verschlossenen Behälter nachfrieren.
Daran erkennst du es: Das Gelato ist dick und cremig; für festere Kugeln anschließend weiter nachfrieren.
Alternativ die kalte Masse in eine flache gefriergeeignete Dose geben. Etwa 4–5 Stunden einfrieren und in den ersten 3 Stunden alle 30 Minuten, danach noch einmal nach einer weiteren Stunde, jeweils kräftig mit Schneebesen oder Gabel durchrühren. So werden größere Eiskristalle aufgebrochen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist fest genug zum Portionieren und bleibt durch das regelmäßige Rühren möglichst cremig.
Das Gelato vor dem Servieren kurz temperieren lassen und als Kugeln in gekühlten Schalen anrichten.
Daran erkennst du es: Das Gelato lässt sich zu Kugeln formen, ohne weich zu werden.
Gut zu wissen
Nocciola Piemonte ist für das Rezept bevorzugt. Gewöhnliche geröstete Haselnüsse können verwendet werden und ergeben ein etwas kräftigeres, weniger feines Aroma.
Milchschokolade liefert Süße und Cremigkeit, während ungesüßtes Kakaopulver die Kakaonote verstärkt.
Das Gelato schmeckt meist etwas kräftiger und weniger fein als mit Nocciola Piemonte.
Die gerösteten Haselnüsse in derselben Menge verwenden und wie im Rezept beschrieben zu einer möglichst cremigen Paste verarbeiten.
Die Nüsse nach 5–6 Minuten prüfen und nur leicht bräunen lassen.
Stark verbrannte Nüsse ersetzen; bei nur leichter Überröstung die dunkelsten Häutchen vollständig abreiben.
Die Milch nach dem Erwärmen kurz abkühlen lassen und die Schokolade erst unter 60 °C einrühren.
Die Mischung nochmals vorsichtig erwärmen und glatt mixen, ohne sie stark zu erhitzen.
Eine flache Dose verwenden und die Masse in den ersten Stunden nach Anleitung kräftig durchrühren.
Das Gelato kurz temperieren lassen und vor dem Servieren kräftig durchrühren, soweit die Konsistenz es zulässt.
Vor dem Servieren kurz bei Raumtemperatur stehen lassen.
Einige Minuten temperieren lassen und anschließend erneut portionieren.
Die gekühlte Masse wird in einer flachen Dose eingefroren und während des Gefrierens wiederholt durchgerührt.
Die Grundlage beschreibt das Gefrieren zur Herstellung des Gelatos, aber keine belastbare maximale Lagerdauer im Tiefkühler.
Häufig gefragt
Ja. Die kalte Masse in eine flache gefriergeeignete Dose geben und während des Gefrierens nach Anleitung regelmäßig mit Schneebesen oder Gabel durchrühren.
Gewöhnliche geröstete Haselnüsse sind eine passende Alternative. Das Aroma wird meist etwas kräftiger und weniger fein.
Die Schokolade wird laut Rezept erst eingerührt, wenn die Milch unter 60 °C abgekühlt ist. So lässt sie sich anschließend glatt pürieren.
Das Eiswasserbad beschleunigt das Abkühlen, bevor die Masse abgedeckt mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank kommt.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …