Grüner Anis
Anice verde di Castignano ist die ideale Wahl für ein feines, klares Anisaroma. Gewöhnliche grüne Anissamen funktionieren ebenfalls, können aber etwas weniger fein schmecken.
Biscotti aus den Marken
Zarte kleine Anisgebäcke aus Offida mit trockener, leicht aufspringender Hülle und weichem Kern.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Funghetti di Offida sind eine regionale Pasticceria-Spezialität aus Offida in den Marken. Die kleinen, unregelmäßig aufspringenden Gebäckstücke erinnern nach dem Backen an Pilze – daher ihr Name. Diese zarte Variante bleibt außen leicht trocken, innen weich und erhält durch grünen Anis sowie Mistrà oder Anisetta ihr charakteristisches Aroma.
Außen leicht trocken und zart fest, innen weich und kompakt. Grüner Anis prägt den Duft und Geschmack, während Mistrà oder Anisetta eine zusätzliche klare, leicht süße Anisnote beisteuern.
Schritt für Schritt
Mehl, Zucker und grüne Anissamen in einer großen Schüssel gründlich vermischen.
Wasser und Mistrà oder Anisetta nach und nach dazugießen. Alles zunächst mit einem Kochlöffel, anschließend 5 bis 8 Minuten mit den Händen zu einem festen, homogenen Teig verkneten. Es dürfen keine trockenen Mehlnester bleiben.
Daran erkennst du es: Der Teig ist fest, homogen und frei von trockenen Mehlnestern.
Den Teig in 25 gleich große Portionen von jeweils etwa 58 g teilen. Jede Portion zu einer glatten Kugel rollen und mit mindestens 5 cm Abstand auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche setzen. Die Kugeln nicht flach drücken.
Daran erkennst du es: Alle Kugeln sind glatt, möglichst gleich groß und behalten ihre runde Form.
Die Teigkugeln unbedeckt etwa 24 Stunden bei kühler Raumtemperatur trocknen lassen. Sie sollen außen eine trockene Oberfläche bekommen, aber nicht hart werden.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche fühlt sich trocken an, die Kugeln sind jedoch noch nicht hart.
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Funghetti di Offida portionsweise 18 bis 22 Minuten backen. Die Oberfläche soll aufreißen, die Unterseite leicht Farbe annehmen und die Mitte noch weich bleiben. Die Gebäckstücke nicht zu dunkel backen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist aufgerissen, die Unterseite leicht gebräunt und die Mitte noch weich.
Die Kekse 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen. Dabei wird die Hülle fester, während der Kern zart bleibt.
Daran erkennst du es: Die Hülle ist fester geworden und die Gebäckstücke lassen sich vorsichtig vom Blech lösen.
Gut zu wissen
Anice verde di Castignano ist die ideale Wahl für ein feines, klares Anisaroma. Gewöhnliche grüne Anissamen funktionieren ebenfalls, können aber etwas weniger fein schmecken.
Die beiden italienischen Anisliköre geben dem Teig eine zusätzliche anisige Note. Ein klarer Anislikör ist eine mögliche Alternative und kann etwas süßer oder kräftiger schmecken.
Das Aroma kann etwas weniger fein ausfallen als mit Anice verde di Castignano.
Die grünen Anissamen in gleicher Menge verwenden und wie im Rezept mit Mehl und Zucker vermischen.
Der Geschmack kann etwas süßer oder kräftiger werden.
Den klaren Anislikör in gleicher Menge nach und nach mit dem Wasser zum Teig geben.
Die Portionen nur zu glatten Kugeln rollen und anschließend unverändert auf das Backblech setzen.
Die Flüssigkeit nach und nach zugeben und den Teig anschließend 5 bis 8 Minuten gründlich verkneten.
Falls trockene Stellen früh auffallen, den Teig weiterkneten, bis er vollständig homogen ist.
Nach 18 bis 22 Minuten prüfen; die Oberfläche soll aufreißen, die Unterseite nur leicht Farbe annehmen und die Mitte weich bleiben.
Bei kühler Raumtemperatur trocknen lassen und die Oberfläche nach etwa 24 Stunden prüfen.
Häufig gefragt
Ja. Gewöhnliche grüne Anissamen sind eine passende Alternative, ihr Aroma kann jedoch etwas weniger fein ausfallen.
Ein klarer Anislikör ist eine mögliche Alternative. Er kann etwas süßer oder kräftiger schmecken.
Die Oberfläche soll vor dem Backen trocknen, aber nicht hart werden. Dadurch kann das Gebäck im Ofen typisch aufreißen, während die Mitte weich bleibt.
Die Oberfläche soll aufreißen, die Unterseite leicht Farbe annehmen und die Mitte noch weich bleiben. Die Gebäckstücke nicht zu dunkel backen.
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