Trentingrana ersetzen
24 Monate gereifter Grana Padano eignet sich als Ersatz. Der Flan bleibt würzig, schmeckt dann aber etwas weniger spezifisch nach Trentino.
Herzhafter Käseflan aus Trentino-Südtirol
Feiner herzhafter Käseflan aus TrentingranaHartkäse aus dem Trentino mit geschützter Ursprungsbezeichnung., Ei und Sahne, im Wasserbad gegart und lauwarm mit weißem Spargel serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Flan di Trentingrana con asparagi ist eine feine, herzhafte Vorspeise aus Trentino-Südtirol. Der kräftige Trentingrana verbindet sich mit Ei und Sahne zu einer glatten, weich gebundenen Masse, während weißer Spargel Frische und eine zart erdige Note beisteuert. Durch das Garen im Wasserbad bleibt der Flan saftig, glatt und schnittfest.
Der Flan ist weich, glatt und cremig mit einer zarten Schnittfestigkeit. Trentingrana schmeckt würzig und nussig, der Spargel mild, frisch und leicht erdig. Lauwarm serviert wirkt das Gericht besonders aromatisch.
Schritt für Schritt
Die vier Förmchen sorgfältig mit der Butter ausstreichen. Eine tiefe Auflaufform bereitstellen und den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Spargel schälen, dabei etwa 2 cm unterhalb der Spitze beginnen, und die holzigen Enden abschneiden. Wasser und 10 g Salz in einem hohen, schmalen Topf aufkochen. Den Spargel hineinstellen, sodass die Spitzen möglichst aus dem Wasser ragen, und zugedeckt 20–25 Minuten sanft garen.
Daran erkennst du es: Der Spargel soll weich sein, aber nicht zerfallen.
Wichtig: Beim Einsetzen und Herausnehmen des Spargels vorsichtig mit dem heißen Wasser umgehen.
Den Spargel abtropfen lassen. Vier Spitzen von etwa 5 cm Länge beiseitelegen. Die übrigen Stangen in etwa 2 cm große Stücke schneiden; davon 180 g für die Flanmasse abwiegen. Den restlichen Spargel zum Servieren zurückbehalten.
Sahne und Speisestärke in einem Topf kalt verrühren. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erwärmen, bis die Mischung leicht bindet, aber nicht kocht. Den Topf vom Herd nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist leicht gebunden, aber noch fließfähig und nicht aufgekocht.
Wichtig: Die Sahnemischung vor dem Einrühren der Eier etwas abkühlen lassen, damit die Eier nicht stocken.
Eier, Trentingrana, Muskatnuss und 2 g Salz in einer Schüssel verrühren. Die lauwarme Sahnemischung nach und nach unterrühren. Die 180 g Spargelstücke vorsichtig unterheben. Die Masse soll dickflüssig sein und die Spargelstücke gleichmäßig umschließen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt, dickflüssig und gleichmäßig mit Spargelstücken durchsetzt.
Die Masse auf die vier Förmchen verteilen. Die Förmchen in die tiefe Auflaufform stellen und so viel heißes Wasser angießen, dass es etwa bis zur halben Höhe der Förmchen reicht.
Wichtig: Die Auflaufform mit heißem Wasser vorsichtig bewegen; Verbrühungsgefahr.
Die Flans 35–40 Minuten im Wasserbad backen. Die Oberfläche soll fest wirken, die Mitte darf beim leichten Rütteln noch etwas zittern. Während die Flans backen, können Teller und das restliche Zubehör zum Servieren vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist fest, die Mitte zittert beim leichten Rütteln noch etwas.
Wichtig: Beim Herausnehmen ist das Wasserbad sehr heiß. Die Auflaufform mit Ofenhandschuhen sicher aus dem Ofen nehmen.
Die Förmchen aus dem Wasserbad nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Mit einem dünnen Messer am Rand entlangfahren und die Flans vorsichtig auf Teller stürzen.
Daran erkennst du es: Die Flans sind weich, glatt und lassen sich nach der Ruhezeit vorsichtig lösen.
Die restlichen Spargelstücke mit 15 g Butter bei milder Hitze erwärmen und zusammen mit den beiseitegelegten Spitzen zu den Flans servieren. Die Flans schmecken am besten lauwarm.
Daran erkennst du es: Der Spargel ist warm, aber nicht angebraten oder trocken.
Gut zu wissen
24 Monate gereifter Grana Padano eignet sich als Ersatz. Der Flan bleibt würzig, schmeckt dann aber etwas weniger spezifisch nach Trentino.
Weißer Spargel aus Zambana ist während der Saison die regionale Variante. Gewöhnlicher weißer Spargel funktioniert ebenfalls und verändert vor allem den regionalen Charakter.
Die vier Spargelspitzen werden separat zum Servieren zurückbehalten. Dadurch bleibt die Aufteilung der Flanmasse übersichtlich und jeder Teller erhält eine sichtbare Spargelgarnitur.
Der Flan bleibt würzig und bindet gleich, schmeckt aber weniger regional und etwas milder nach Trentino.
Grana Padano fein reiben und in derselben Menge wie Trentingrana verwenden.
Die Textur bleibt erhalten; der regionale Charakter und die mögliche Aromatik aus Zambana treten weniger hervor.
Den Spargel wie im Rezept schälen, garen und portionieren.
Bei 35–40 Minuten prüfen und den Ofen verlassen, solange die Mitte beim leichten Rütteln noch etwas zittert.
Den Flan lauwarm mit dem gebutterten Spargel servieren; die zusätzliche Feuchtigkeit mildert den festen Eindruck etwas.
Die Sahnemischung fünf Minuten abkühlen lassen und anschließend nach und nach unterrühren.
Die zehnminütige Ruhezeit einhalten und mit einem dünnen Messer vorsichtig am Rand entlangfahren.
Den Flan als weiche Masse auf dem Teller anrichten und mit Spargelstücken bedecken.
Den Spargel nur sanft garen und nach 20 Minuten erstmals prüfen.
Zerfallene Stücke weiterhin für die Flanmasse verwenden und die beiseitegelegten Spitzen zum Servieren nutzen.
Eine weniger regional gebundene Variante mit gereiftem Grana Padano statt Trentingrana.
Die Zubereitung bleibt gleich, wenn Spargel aus Zambana nicht erhältlich ist.
Das Einfrieren ist für die zarte Ei-Sahne-Struktur nicht vorgesehen; die Konsistenz kann nach dem Auftauen leiden.
Häufig gefragt
Im Rezept wird er lauwarm serviert. So kommen die Würze des Trentingrana und die Butter am Spargel besonders gut zur Geltung.
Ja. 24 Monate gereifter Grana Padano ist eine passende Alternative. Der Geschmack wird etwas milder und weniger spezifisch nach Trentino.
Nein. Spargel aus Zambana gibt dem Gericht einen besonderen regionalen Charakter, gewöhnlicher weißer Spargel eignet sich ebenfalls.
Das heiße Wasser soll etwa bis zur halben Höhe der Förmchen reichen.
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