Fagioli di Lamon oder Borlotti
Fagioli di Lamon liefern die regionale Anmutung des Gerichts. Trockene Borlotti sind eine gut erhältliche Alternative und können je nach Sorte etwas länger garen.
Bohnen-Schmorgericht · Veneto
Rustikales Bohnen-Schmorgericht aus dem Polesine im Veneto: Getrocknete Bohnen werden mit Tomate, Zwiebel, Knoblauch, Rosmarin und Salbei sämig eingekocht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fasoi in potacin bringt die schlichte, kräftige Küche des Polesine auf den Teller. Getrocknete Fagioli di Lamon oder Borlotti werden langsam weich gegart und anschließend mit Zwiebel, passierten Tomaten und Kräutern eingekocht, bis einzelne Bohnen aufplatzen und die Sauce natürlich binden. So entsteht eine sättigende, eigenständige Mahlzeit mit viel Geschmack aus wenigen Zutaten.
Sämige Tomatensauce umhüllt weiche, noch formstabile Bohnen. Zwiebel und Knoblauch sorgen für eine herzhafte Basis, während Rosmarin, Salbei und Lorbeer würzige, leicht waldige Noten beisteuern.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Bohnen in der großen Schüssel mit reichlich kaltem Wasser bedecken und 12 Stunden einweichen lassen. Anschließend in einem Sieb abgießen und gründlich abspülen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind sichtbar aufgequollen.
Die abgespülten Bohnen mit etwa 1,5 l frischem Wasser, den ungeschälten Knoblauchzehen, Rosmarin, Salbei und Lorbeer in den großen Topf geben. Aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 75 bis 90 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Bohnen weich sind, aber noch ihre Form behalten.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich, aber noch formstabil.
Während die Bohnen garen, die Zwiebel fein würfeln. Das Olivenöl im breiten Topf erhitzen und die Zwiebel bei kleiner bis mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und nur leicht goldgelb, nicht stark gebräunt.
Die passierten Tomaten und den frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer zur weichen Zwiebel geben und 8 Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist leicht eingedickt und verbindet sich mit der Zwiebel.
Rosmarin, Salbei und Lorbeer aus dem Bohnenkochwasser nehmen. Die Bohnen mit etwa 400 ml Kochwasser zur Tomatensauce geben. Alles offen 25 bis 30 Minuten sanft köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Einige Bohnen dürfen dabei aufplatzen und die Sauce natürlich andicken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig, und einige Bohnen sind aufgeplatzt, während andere ihre Form behalten.
Die 8 g Salz einrühren. Falls die Bohnen zu dick werden, etwas weiteres Kochwasser ergänzen. Den Topf vom Herd nehmen und das Gericht 15 Minuten ruhen lassen. Vor dem Servieren mit zusätzlichem Salz nach Geschmack abschmecken und heiß auftragen.
Daran erkennst du es: Das Gericht ist heiß, sämig und gut abgeschmeckt.
Gut zu wissen
Fagioli di Lamon liefern die regionale Anmutung des Gerichts. Trockene Borlotti sind eine gut erhältliche Alternative und können je nach Sorte etwas länger garen.
Rosmarin, Salbei und Lorbeer aromatisieren zunächst das Kochwasser und werden vor dem Vermengen mit dem Tomatensugo wieder entfernt.
Der Geschmack bleibt nussig und herzhaft; je nach Sorte kann sich die Garzeit etwas verlängern.
Die Borlotti wie die Fagioli di Lamon 12 Stunden einweichen, abspülen und nach Rezept garen. Die Weichheit während des Kochens prüfen.
Die Bohnen vollständig einweichen und beim sanften Köcheln regelmäßig prüfen.
Die Bohnen mit ausreichend Flüssigkeit weiter sanft köcheln lassen, bis sie weich, aber noch formstabil sind.
Regelmäßig umrühren und bei Bedarf etwas Kochwasser zurückhalten.
Nach und nach weiteres Kochwasser einrühren, bis die Sauce wieder sämig fließt.
Die Zwiebel bei kleiner bis mittlerer Hitze langsam weich dünsten.
Bei nur leichter Bräunung mit den Tomaten fortfahren; bei deutlich verbranntem Geschmack die Zwiebelbasis neu ansetzen.
Häufig gefragt
Ja. Getrocknete Borlotti sind eine gut erhältliche Alternative. Je nach Sorte können sie etwas länger brauchen, daher sollten sie auf Weichheit geprüft werden.
Das Einweichen lässt die getrockneten Bohnen quellen und bereitet sie auf das anschließende sanfte Garen vor.
Beim offenen Einkochen platzen einige Bohnen auf und geben Stärke an die Tomatensauce ab. Dadurch bindet sie natürlich.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …