Favabohnen häuten
Durch das kurze Blanchieren lassen sich die äußeren Häute leichter entfernen. Dadurch wird die Creme zarter, während sie durch grobes Zerdrücken trotzdem Struktur behält.
Crostini aus Latium
Rustikale Crostini mit grober Favabohnencreme, Zitrone, Knoblauch und Pecorino Romano auf knusprig geröstetem Landbrot.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Crostini con fave e pecorino sind eine einfache römisch-laziale Frühlingsvorspeise. Frische Favabohnen werden blanchiert, aus ihrer Haut gelöst und zu einer groben, würzigen Creme zerdrückt. Auf geröstetem Landbrot und mit Pecorino Romano serviert, verbinden die Crostini cremige Bohnen, knuspriges Brot, salzigen Käse und frische Zitronennoten.
Knuspriges, warmes Landbrot trifft auf eine grobe, cremige Favabohnenmasse mit frischer Zitronensäure, mildem Knoblauch und würzig-salzigem Pecorino.
Schritt für Schritt
Die Favabohnen aus den Schoten lösen. Einen Topf mit reichlich Wasser und etwa 2 g vom abgewogenen Salz zum Kochen bringen. Die Bohnen 3 Minuten blanchieren, in einem Sieb abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Anschließend die hellen Bohnenkerne aus ihrer äußeren Haut drücken.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind blanchiert und lassen sich aus der äußeren Haut drücken.
Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Wasser umgehen.
Die geschälten Favabohnen mit der Knoblauchzehe, dem Zitronensaft, 25 ml Olivenöl, dem restlichen Salz und dem Pfeffer grob zerdrücken oder kurz pürieren. Die Creme soll noch etwas Struktur behalten und nicht vollständig glatt werden.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind zu einer groben, streichfähigen Creme verarbeitet.
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Brotscheiben auf ein Backblech legen, mit dem restlichen Olivenöl bestreichen und 8 bis 10 Minuten rösten. Nach etwa 5 Minuten wenden, damit beide Seiten gleichmäßig knusprig werden. Während das Brot röstet, kann die Favabohnencreme bereitstehen.
Daran erkennst du es: Die Brotscheiben sind auf beiden Seiten goldbraun und knusprig.
Wichtig: Blech und Brotscheiben sind sehr heiß; beim Wenden und Herausnehmen vorsichtig arbeiten.
Die heißen Brotscheiben mit der Favabohnencreme bestreichen. Den Pecorino Romano grob hobeln oder dünn schneiden und auf den Crostini verteilen. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Crostini sind warm bestrichen und gleichmäßig mit Pecorino belegt.
Gut zu wissen
Durch das kurze Blanchieren lassen sich die äußeren Häute leichter entfernen. Dadurch wird die Creme zarter, während sie durch grobes Zerdrücken trotzdem Struktur behält.
Der würzige, salzige Hartkäse ergänzt die milden Favabohnen und macht die einfache Vorspeise aromatisch kräftiger.
Nur kurz pürieren oder die Bohnen mit einer Gabel grob zerdrücken.
Einige geschälte Favabohnen zurückbehalten, grob zerdrücken und unter die Creme mischen.
Das Brot goldbraun und knusprig rösten und erst unmittelbar vor dem Servieren belegen.
Die belegten Crostini kurz im heißen Ofen erwärmen, ohne den Pecorino stark zu schmelzen.
Nach dem Abschrecken jede Bohne aus der äußeren Haut drücken.
Die Creme durch ein grobes Sieb streichen oder verbliebene Häute beim Vermengen entfernen.
Häufig gefragt
Ja, für eine zartere Creme sollten die blanchierten Bohnen aus ihrer äußeren Haut gedrückt werden. Die Creme bleibt trotzdem rustikal, wenn die Bohnen anschließend nur grob zerdrückt werden.
Die Creme darf noch etwas Struktur behalten. Zerdrücke die Bohnen grob oder püriere sie nur kurz, statt eine vollständig glatte Masse herzustellen.
Am besten unmittelbar vor dem Servieren. So bleibt das geröstete Landbrot knusprig und die Favabohnencreme wirkt frisch.
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