Fontina finden
Fontina DOP ist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden und teilweise in größeren Supermärkten erhältlich.
Crostini aus dem Aostatal
Knusprig geröstete Roggen-Crostini mit einer warmen, cremigen Kartoffel-Fontina-Auflage, Schnittlauch und schwarzem Pfeffer. Kurz unter dem Backofengrill gratiniert, werden sie außen knusprig und an der Oberfläche leicht gebräunt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese offenen Crostini verbinden kräftiges Roggenbrot mit einer warmen Creme aus mehligkochenden Kartoffeln, Butter, Milch und Fontina DOP. Das Brot wird zunächst geröstet, anschließend mit der noch warmen Creme bestrichen und kurz gratiniert. So trifft eine knusprige Unterseite auf eine weiche, schmelzende und leicht gebräunte Oberfläche.
Die Crostini duften nach geröstetem Roggenbrot und geschmolzenem Käse. Die Oberfläche ist weich, cremig und leicht gebräunt, während die Brotkante knusprig bleibt. Fontina bringt eine milde, vollmundige Würze ein; Schnittlauch und Pfeffer sorgen für Frische und Schärfe.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die Kartoffeln schälen, in gleich große Würfel schneiden und im leicht gesalzenen Wasser etwa 15 Minuten weich kochen. Anschließend gründlich abgießen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelwürfel lassen sich leicht mit einem Messer einstechen.
Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.
Die Roggenbrotscheiben auf das vorbereitete Blech legen und im vorgeheizten Ofen 8 bis 10 Minuten rösten. Nach etwa 5 Minuten wenden. Das Brot soll außen knusprig, innen aber noch etwas weich bleiben.
Daran erkennst du es: Die Außenseite ist knusprig, die Mitte bleibt noch leicht weich.
Die heißen Kartoffeln fein zerdrücken. Die Butter unterrühren und anschließend die Milch nach und nach einarbeiten, bis eine feste, cremige Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt und streichfähig, aber nicht flüssig.
Wichtig: Die Kartoffeln sind sehr heiß; beim Zerdrücken vorsichtig arbeiten.
Die Fontina sehr klein würfeln und unter die noch warme Kartoffelmasse rühren, bis sie teilweise schmilzt und sich gleichmäßig verteilt. Mit der vorgesehenen Salz- und Pfeffermenge abschmecken und den Schnittlauch unterheben.
Daran erkennst du es: Die Fontina ist teilweise angeschmolzen und gleichmäßig in der Creme verteilt.
Die Kartoffel-Fontina-Creme etwa 1 cm dick auf die gerösteten Brotscheiben streichen.
Daran erkennst du es: Der Belag ist gleichmäßig verteilt und bedeckt die Brotscheiben bis zu den Rändern.
Den Backofengrill auf 240 °C oder die höchste Stufe vorheizen. Die belegten Crostini auf der oberen Schiene 2 bis 3 Minuten gratinieren, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist. Dabei ständig beobachten.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht gebräunt, ohne dass das Roggenbrot zu dunkel wird.
Wichtig: Blech und Crostini sind sehr heiß; beim Herausnehmen geeignete Ofenhandschuhe verwenden.
Die Crostini sofort heiß servieren.
Gut zu wissen
Fontina DOP ist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden und teilweise in größeren Supermärkten erhältlich.
Ein milder, gut schmelzender Bergkäse kann verwendet werden. Die Creme wird dadurch etwas weniger würzig und weniger typisch für das Aostatal.
Die Creme wird etwas weniger würzig und weniger typisch für das Aostatal.
Fontina im gleichen Arbeitsschritt durch einen milden, gut schmelzenden Bergkäse ersetzen und den Käse sehr klein würfeln.
Die Milch nach und nach zugeben und die Kartoffeln nach dem Kochen gründlich abgießen.
Etwas zerdrückte Kartoffel unterrühren und die Creme kurz stehen lassen, bevor sie auf das Brot gestrichen wird.
Die Crostini während der kurzen Grillzeit ständig beobachten und bei leichter Bräunung sofort herausnehmen.
Falls nur die Oberfläche zu dunkel ist, die betroffenen Stellen vorsichtig abheben und die Crostini sofort servieren.
Die Fontina sehr klein würfeln und direkt unter die noch warme Kartoffelmasse rühren.
Die Masse vorsichtig über der noch warmen Kochstelle nachwärmen, ohne sie anzubraten, und erneut gründlich verrühren.
Häufig gefragt
Ja. Ein milder, gut schmelzender Bergkäse eignet sich als Ersatz. Die Kartoffelcreme wird dann etwas weniger würzig und weniger typisch für das Aostatal.
Die Crostini schmecken am besten sofort nach dem kurzen Gratinieren, solange das Brot knusprig und die Kartoffel-Fontina-Creme noch warm ist.
Das Vorrösten sorgt für eine knusprige Unterseite und verhindert, dass die Kartoffelcreme das Brot zu schnell durchweicht.
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