Lardo di Arnad
Lardo di Arnad ist ein fein gewürzter, luftgetrockneter Speck aus dem Aostatal. Besonders dünn geschnitten legt er sich auf die heißen Crostini und schmilzt leicht an.
Crostini aus dem Aostatal
Knusprige Crostini aus Roggenbrot mit geschmolzener Fontina und hauchdünnem Lardo di Arnad – ein herzhafter Happen aus dem Aostatal.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Im Aostatal trifft kräftiges Roggenbrot auf schmelzende Fontina und hauchdünnen Lardo di Arnad. Unter dem Grill wird die Fontina weich und würzig, während der Lardo erst zum Schluss auf das heiße Brot kommt und zart anschmilzt. So entsteht ein knuspriger, herzhafter Happen für den Aperitivo oder als kleiner Abendimbiss.
Außen knuspriges Roggenbrot, darauf weich geschmolzene, würzige Fontina und hauchzarter Lardo, der durch die Restwärme sanft anschmilzt. Muskatnuss und Zimt runden das herzhafte, buttrige Aroma mit warmen Gewürznoten ab.
Schritt für Schritt
Den Backofen mit eingeschalteter Grillfunktion auf 220 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Rost in das obere Drittel des Ofens schieben.
Wichtig: Beim Arbeiten mit der Grillfunktion auf ausreichend Abstand zur Heizquelle achten.
Die Roggenbrotscheiben dünn mit der weichen Butter bestreichen und auf das vorbereitete Blech legen. Die Rinde der Fontina entfernen und den Käse in dünne Scheiben schneiden.
Die Fontina gleichmäßig auf dem Brot verteilen. Jede Scheibe mit etwas frisch geriebener Muskatnuss und einer kleinen Prise Zimt bestreuen.
Das Blech unter den Grill schieben und die Crostini 3–5 Minuten rösten, bis das Brot an den Rändern knusprig ist und die Fontina vollständig geschmolzen ist. Dabei aufmerksam beobachten, damit das Brot nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Brotränder sind knusprig und die Fontina ist vollständig geschmolzen.
Wichtig: Das Blech und die Crostini sind sehr heiß. Hitzeschutzhandschuhe verwenden.
Die heißen Crostini aus dem Ofen nehmen und sofort jeweils mit einer dünnen Scheibe Lardo di Arnad belegen. Die Restwärme lässt den Lardo sanft anschmelzen, ohne ihn auszutrocknen.
Daran erkennst du es: Der Lardo liegt zart auf dem heißen Käse und beginnt leicht anzuschmelzen.
Wichtig: Die Crostini unmittelbar nach dem Herausnehmen vorsichtig belegen, da Käse und Blech sehr heiß sind.
Die Crostini unmittelbar servieren, solange das Brot knusprig und die Fontina noch weich und schmelzend ist.
Daran erkennst du es: Die Crostini werden heiß und direkt nach dem Belegen serviert.
Gut zu wissen
Lardo di Arnad ist ein fein gewürzter, luftgetrockneter Speck aus dem Aostatal. Besonders dünn geschnitten legt er sich auf die heißen Crostini und schmilzt leicht an.
Die Rinde der Fontina vor dem Schneiden entfernen, damit der Käse gleichmäßig auf dem Brot verteilt werden kann und unter dem Grill vollständig schmilzt.
Die Crostini bleiben buttrig und zart, erhalten aber eine etwas andere Würzung als mit Lardo di Arnad.
Lardo di Colonnata in derselben Menge verwenden und erst nach dem Grillen auf die heißen Crostini legen.
Das Blech im oberen Ofendrittel platzieren und die Crostini während der gesamten kurzen Grillzeit kontrollieren.
Stark verbrannte Ränder abschneiden; bei vollständig verbranntem Brot die betroffenen Crostini nicht servieren.
Den Lardo erst nach dem Herausnehmen aus dem Ofen auflegen und die Crostini sofort servieren.
Die Rinde entfernen, die Fontina dünn schneiden und gleichmäßig auf alle Brotscheiben verteilen.
Die Crostini kurz weitergrillen und dabei genau beobachten, bis die Fontina vollständig geschmolzen ist.
Häufig gefragt
Lardo di Arnad ist ein fein gewürzter, luftgetrockneter Speck aus dem Aostatal. Für die Crostini wird er hauchdünn geschnitten und erst nach dem Grillen auf den heißen Käse gelegt.
Am ehesten findest du ihn in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken oder in spezialisierten italienischen Lebensmittelgeschäften.
Ja. Lardo di Colonnata eignet sich als Ersatz in gleicher Menge. Er ist ebenfalls buttrig, bringt aber eine etwas andere Würzung mit.
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