Geräucherte Ricotta finden
Ricotta affumicata gibt es meist im italienischen Feinkosthandel, an gut sortierten Käsetheken oder auf italienischen Märkten.
Kürbisgnocchi, bellunesische Art
Zarte Kürbisgnocchi aus dem Bellunese mit ofengegartem Kürbis, Eigelb und Mehl, geschwenkt in goldbrauner Nussbutter und mit geräucherter Ricotta vollendet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gnocchi di zucca alla bellunese sind zarte Kürbisgnocchi mit leicht süßlicher Note und nussiger Butter. Für diese Variante aus dem Bellunese in Venetien wird der Kürbis im Ofen gegart, anschließend mit Eigelb und Mehl zu kleinen Nocken geformt und mit geräucherter Ricotta vollendet. Das Ergebnis ist ein unkompliziertes Gericht mit weicher Mitte und aromatischem Finish.
Die Gnocchi sind weich und zart mit einer leicht süßlichen Kürbisnote. Dazu kommen der warme, nussige Duft der gebräunten Butter und das salzig-rauchige Aroma der fein geriebenen Ricotta.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Kürbisfleisch auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 30 bis 35 Minuten backen, bis es weich und möglichst trocken ist.
Daran erkennst du es: Das Kürbisfleisch lässt sich leicht zerdrücken und wirkt nicht mehr wässrig.
Den Kürbis 10 Minuten abkühlen lassen, anschließend fein zerdrücken oder durch eine Passiermühle streichen. Die Kürbismasse mit Eigelb und 5 g Salz verrühren. Das Mehl nach und nach einarbeiten, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht. Nur so lange mischen, wie nötig.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, aber formbar und lässt sich mit zwei Löffeln abstechen.
Eine Arbeitsfläche oder ein Tablett mit etwas von den 20 g Mehl bestäuben. Mit zwei leicht bemehlten Teelöffeln kleine, etwa walnussgroße Nocken aus dem Teig abstechen und auf die bemehlte Fläche setzen. Die restliche Mehlmenge sparsam verwenden.
Daran erkennst du es: Die Nocken behalten ihre Form und kleben nicht stark an den Löffeln.
Das Wasser mit 15 g Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Gnocchi portionsweise hineingeben, damit das Wasser weiter leicht sprudelt. Sobald sie aufsteigen und sich fest anfühlen, noch etwa 2 bis 3 Minuten weitergaren und anschließend mit einer Schaumkelle herausheben.
Daran erkennst du es: Die Gnocchi steigen auf und fühlen sich beim Herausheben fest an.
Wichtig: Beim Einlegen und Herausheben vorsichtig mit dem kochenden Wasser und dem heißen Dampf umgehen.
Während die Gnocchi garen, die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Weiter erhitzen, bis sie goldbraun wird und nussig duftet. Die Pfanne vom Herd nehmen.
Daran erkennst du es: Die Butter ist goldbraun und duftet nussig, ohne dunkel zu werden.
Die abgetropften Gnocchi vorsichtig in die Nussbutter geben und behutsam darin schwenken. Auf vier Teller verteilen und die geräucherte Ricotta darüberreiben.
Daran erkennst du es: Die Gnocchi sind gleichmäßig mit Butter überzogen und die Ricotta liegt fein darüber.
Gut zu wissen
Ricotta affumicata gibt es meist im italienischen Feinkosthandel, an gut sortierten Käsetheken oder auf italienischen Märkten.
Die Butter wird für das Finish goldbraun erhitzt, bis sie nussig duftet. Sie enthält dabei keine Nüsse.
Die Ricotta salata schmeckt salziger und bringt weniger Raucharoma mit.
Die geräucherte Ricotta durch fest geriebene Ricotta salata ersetzen und das Gericht erst am Ende abschmecken.
Den Kürbis im Ofen backen, bis er weich und möglichst trocken ist.
Das Mehl nur vorsichtig und schrittweise weiter einarbeiten, damit die Gnocchi nicht unnötig schwer werden.
Das Mehl nur nach und nach einarbeiten und den Teig nicht länger als nötig mischen.
Die Pfanne vom Herd nehmen, sobald die Butter goldbraun ist und nussig duftet.
Portionsweise kochen und die Gnocchi nur vorsichtig in der Butter schwenken.
Eine weniger rauchige, dafür salzigere Variante mit fest geriebener Ricotta salata.
Häufig gefragt
Ja. Fest geriebene Ricotta salata eignet sich als Ersatz. Sie schmeckt salziger und ist weniger rauchig, deshalb erst am Ende abschmecken.
Durch das trockene Garen wird der Kürbis weich und verliert Feuchtigkeit. So bleibt die Gnocchimasse formbarer und benötigt nicht unnötig viel Mehl.
Nein. Die Gnocchi werden mit zwei leicht bemehlten Teelöffeln als kleine, walnussgroße Nocken abgestochen.
Damit ist goldbraun erhitzte Butter gemeint, die durch das Bräunen ein nussiges Aroma entwickelt. Nüsse werden nicht verwendet.
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