Troccoli finden
Troccoli sind in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten oder online bei spezialisierten Pasta-Anbietern erhältlich.
Apulische Pasta
Apulische Pasta mit rustikalen Troccoli, grünem Spargel, würziger Tomatensauce und cremiger Ei-Pecorino-Bindung.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta con asparagi alla Daunia verbindet kräftige Troccoli mit zarten Spargelspitzen, einer offenen Tomatensauce und einer cremigen Bindung aus Ei und Pecorino Romano. Die Pasta wird direkt heiß serviert und erhält durch das zurückbehaltene Spargelwasser eine glatte, geschmeidige Sauce.
Kräftige, raue Pasta trifft auf zarten grünen Spargel, fruchtige Tomatensauce und eine pfeffrige, cremige Pecorino-Note. Die Spargelspitzen bleiben zart und setzen einen frischen Kontrast zur herzhaften Bindung.
Schritt für Schritt
Den Spargel waschen und die holzigen Enden entfernen. Die Spitzen abschneiden und beiseitelegen. Die zarten Stängel in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Das Wasser in einem großen Topf aufkochen und mit dem Salz würzen.
Die Spargelstücke und -spitzen 3 bis 4 Minuten im kochenden Wasser blanchieren. Alles mit einem Schaumlöffel herausheben. Die Spitzen beiseitelegen und die Stängelstücke für die Sauce zurückhalten. Das Kochwasser im Topf weiter leicht sieden lassen.
Daran erkennst du es: Die Spargelstücke sind zart, behalten aber noch Struktur.
Das Olivenöl in einer breiten Pfanne erhitzen. Die leicht angedrückten Knoblauchzehen 1 bis 2 Minuten darin anrösten, ohne sie dunkel werden zu lassen, und anschließend herausnehmen. Die zerdrückten Tomaten und die Spargelstängel hinzufügen. Mit schwarzem Pfeffer würzen und die Sauce bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten offen köcheln lassen. Währenddessen kann die Ei-Käse-Mischung vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist eingekocht, aber noch geschmeidig und nicht trocken.
Die Eier in einer Schüssel verquirlen. Pecorino und etwas schwarzen Pfeffer unterrühren. Die blanchierten Spargelspitzen vorsichtig unterheben.
Die Troccoli im Spargelwasser nach Packungsangabe bissfest garen. Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Die Troccoli sind bissfest nach der auf der Packung angegebenen Garzeit.
Die Pasta abgießen und sofort in den noch warmen Topf zurückgeben. Den Topf vom Herd nehmen. Die Ei-Käse-Mischung zügig unterheben und zunächst 50 ml Kochwasser einarbeiten. Falls die Sauce zu fest ist, nach und nach weiteres Kochwasser hinzufügen, bis sie die Troccoli glatt überzieht.
Daran erkennst du es: Die Sauce überzieht die Troccoli glatt und cremig, ohne trocken zu wirken.
Die Tomaten-Spargel-Sauce unter die gebundene Pasta heben. Die übrigen Spargelspitzen vorsichtig verteilen und die Pasta sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist gleichmäßig verteilt und die Spargelspitzen bleiben sichtbar.
Gut zu wissen
Troccoli sind in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten oder online bei spezialisierten Pasta-Anbietern erhältlich.
Die zarten Stängelstücke werden in der Tomatensauce mitgekocht, während die blanchierten Spitzen später vorsichtig untergehoben und verteilt werden.
Fein geriebener Pecorino lässt sich gleichmäßig mit den verquirlten Eiern verbinden und bildet zusammen mit dem Kochwasser die cremige Pasta-Bindung.
Die Sauce haftet etwas anders als an den rauen Troccoli.
Troccoli im Rezept durch frische Spaghetti alla chitarra oder dicke Spaghetti ersetzen und nach Packungsangabe bissfest garen.
Den Topf vor dem Unterheben vom Herd nehmen und die Mischung zügig einarbeiten.
Etwas zurückbehaltenes Kochwasser unterrühren, um die Sauce wieder geschmeidiger zu machen.
Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser sichern und zunächst 50 ml verwenden.
Nach und nach weiteres Kochwasser unterheben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Die Spitzen gemeinsam mit den Stängelstücken blanchieren, aber vorsichtig herausheben und beiseitelegen.
Sehr weiche Spitzen nur noch behutsam unterheben, damit sie nicht vollständig zerfallen.
Wenn keine Troccoli erhältlich sind, lässt sich das Gericht mit frischen Spaghetti alla chitarra oder dicken Spaghetti zubereiten.
Häufig gefragt
Frische Spaghetti alla chitarra oder dicke Spaghetti eignen sich als Ersatz. Die Sauce haftet daran etwas anders als an Troccoli.
Das stärkehaltige Kochwasser macht die Ei-Pecorino-Bindung geschmeidiger. Zuerst 50 ml einarbeiten und bei Bedarf weiteres Wasser hinzufügen.
Die Pasta wird abgegossen und in den warmen Topf zurückgegeben, der zuvor vom Herd genommen wurde. Erst dann die Ei-Käse-Mischung zügig unterheben.
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