Provola auswählen
Geräucherte oder ungeräucherte Provola silana passt zum regionalen Charakter der Ofenpasta. Trockene Provola schmilzt und bräunt besonders gut.
Pasta al forno aus Kalabrien
Bucatini werden mit einer langsam eingekochten Tomatensauce aus Salsiccia und grünen Oliven geschichtet, mit Provola und Pecorino belegt und goldbraun überbacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese kalabrische Ofenpasta verbindet bissfeste Bucatini mit würziger Salsiccia, passierten Tomaten, grünen Oliven und Provola silana. Die Pasta wird ohne Béchamel geschichtet und direkt aus der Form serviert, nachdem sie kurz geruht hat.
Die Pasta ist innen saftig und würzig, mit bissfesten Bucatini, weichen Oliven und geschmolzenen Käseschichten. Oben entsteht eine goldbraune, leicht knusprige Kruste mit rauchig-milchigem Provola und salzigem Pecorino.
Schritt für Schritt
Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebeln darin 4 bis 5 Minuten weich dünsten. Den Knoblauch hinzufügen und 30 Sekunden mitdünsten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich, aber noch nicht stark gebräunt.
Die vorbereitete Salsiccia in den Topf geben und 4 bis 5 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt ist. Sie soll dabei nicht vollständig trocken werden.
Daran erkennst du es: Die Salsiccia ist außen leicht gebräunt und bleibt innen saftig.
Passierte Tomaten, Wasser, Oregano und das Salz für die Sauce einrühren. Die Sauce aufkochen und anschließend bei kleiner bis mittlerer Hitze etwa 25 Minuten offen köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingekocht und verbindet sich sichtbar mit der Salsiccia.
Die gehackten Oliven in die Sauce geben und weitere 5 Minuten mitköcheln lassen. Den Topf anschließend vom Herd nehmen.
Daran erkennst du es: Die Oliven sind erwärmt und haben ihr Aroma an die Sauce abgegeben.
Während die Sauce kocht, 3 l Wasser mit 30 g Salz aufkochen. Die Bucatini nach Packungsangabe kochen, jedoch 3 Minuten vor der angegebenen Garzeit abgießen. Sie sollen noch deutlich bissfest sein, da sie im Ofen weitergaren.
Daran erkennst du es: Die Bucatini sind deutlich bissfest und haben noch einen festen Kern.
Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.
Die Bucatini mit etwa drei Vierteln der Sauce vermengen. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen; für Umluft 180 °C einstellen.
Eine dünne Schicht der übrigen Sauce auf dem Boden der Form verteilen. Die Hälfte der Bucatini daraufgeben und mit der Hälfte der Provola sowie der Hälfte des Pecorinos belegen. Die restlichen Bucatini einschichten, mit der übrigen Sauce bedecken und die restliche Provola und den restlichen Pecorino darauf verteilen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig in zwei Pastaschichten verteilt und die Oberfläche ist vollständig belegt.
Die Form auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen. Für eine kräftigere Kruste anschließend 3 bis 5 Minuten die Grillfunktion zuschalten und die Oberfläche dabei aufmerksam beobachten.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist geschmolzen und goldbraun überbacken.
Wichtig: Beim Herausnehmen Topflappen verwenden und die Form wegen des heißen Käses vorsichtig bewegen.
Die Pasta al forno aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Danach direkt aus der Form portionieren.
Daran erkennst du es: Die Schichten haben sich etwas gesetzt und lassen sich sauber portionieren.
Wichtig: Die Form bleibt auch nach dem Herausnehmen sehr heiß.
Gut zu wissen
Geräucherte oder ungeräucherte Provola silana passt zum regionalen Charakter der Ofenpasta. Trockene Provola schmilzt und bräunt besonders gut.
Die Salsiccia ohne Haut und in etwa 1 cm große Stücke geschnitten anbraten. Sie soll leicht bräunen, aber saftig bleiben.
Die grünen Oliven werden grob gehackt, damit sie sich in der Sauce verteilen und beim Essen noch als herzhafte Stücke erkennbar bleiben.
Die Kruste wird ähnlich, der Geschmack ist jedoch weniger regional geprägt.
Die Provola im gleichen Gewicht durch milden Scamorza ersetzen und ebenfalls in dünnen Scheiben oder kleinen Würfeln einschichten.
Die Wurst ist meist saftiger und kann beim Anbraten etwas mehr Zeit benötigen.
Die milde italienische Salsiccia von der Haut befreien, in etwa 1 cm große Stücke schneiden und vollständig durchgaren, ohne sie trocken zu braten.
Die Bucatini 3 Minuten vor der Packungsangabe abgießen und noch deutlich bissfest in die Form geben.
Den Auflauf nicht länger als nötig backen und die Ruhezeit einhalten; vollständig weich gewordene Pasta lässt sich nicht wieder bissfest machen.
Die Sauce etwa 25 Minuten offen köcheln lassen und gelegentlich umrühren.
Die Sauce vor dem Schichten noch einige Minuten offen weiter einkochen lassen.
Nur leicht bräunen und anschließend in der Tomatensauce weitergaren lassen.
Die Stücke vollständig in der Sauce verteilen und den Auflauf nicht unnötig länger backen.
Die Grillphase auf 3 bis 5 Minuten begrenzen und die Oberfläche aufmerksam beobachten.
Sehr dunkle Stellen vorsichtig entfernen und den Auflauf vor dem Servieren ruhen lassen.
Mit geräucherter Provola erhält die Oberfläche ein deutlich rauchigeres Aroma, während die übrige Zubereitung unverändert bleibt.
Häufig gefragt
Ja. Trockene Provola passt ebenso gut; milder Scamorza ist eine sinnvolle Alternative. Die Kruste bleibt ähnlich, der Geschmack wird etwas weniger regional geprägt.
Die Bucatini garen im Ofen weiter. Durch das frühere Abgießen bleiben sie im fertigen Auflauf bissfest und werden nicht weich.
Nach den 20 Minuten Backzeit die Grillfunktion für 3 bis 5 Minuten zuschalten und die Oberfläche dabei aufmerksam beobachten.
Die grünen Oliven werden grob gehackt und anschließend in der Tomatensauce mitgekocht.
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