Frittelle salate di Cessole

Frittelle salate · Piemonte

Herzhafte piemontesische Hefeteigfrittelle aus Cessole: kleine, flach gedrückte Teigportionen, die in heißem Öl goldbraun ausgebacken und noch warm serviert werden.

Zum Rezept
Frittelle salate di Cessole
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 75 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 5 Min.
Menge 18 Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Herzhafte Teigkleingebäcke und ausgebackene Teigportionen
Prägende Zutatenfamilie Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Fermentieren, Frittieren
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Verzehrkontext Zwischenmahlzeit

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Der Hefeteig entwickelt durch die Ruhezeit eine lockere, elastische Struktur.
  • Das Ausbacken bei 175 bis 180 °C sorgt für eine goldbraune Oberfläche, ohne die Teigstücke unnötig auszutrocknen.
  • Das portionsweise Frittieren verhindert, dass die Öltemperatur zu stark abfällt.
  • Feines Salz direkt nach dem Abtropfen haftet besonders gut an den noch warmen Frittelle.

Frittelle salate di Cessole gehören zu den einfachen piemontesischen Spezialitäten, die frisch und noch warm besonders gut schmecken. Der weiche Hefeteig wird zu kleinen Kugeln geteilt, flach gedrückt und in heißem Öl goldbraun ausgebacken. So entstehen außen knusprige, innen lockere Frittelle mit einer angenehm salzigen Note.

Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und luftig; frisch serviert schmecken die Frittelle mild-hefig, herzhaft und angenehm salzig.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig ansetzen und gehen lassen

  1. Hefemischung vorbereiten

    Lauwarmes Wasser, Trockenhefe und Zucker in einer Schüssel verrühren und etwa 5 Minuten stehen lassen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig verrührt und die Mischung hat kurz geruht.

  2. Teig kneten

    Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Die Hefemischung und das Olivenöl dazugießen und alles zunächst mit einem Kochlöffel, danach 8 bis 10 Minuten mit den Händen zu einem weichen, elastischen Teig verkneten.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und elastisch.

    • Der Teig darf weich sein, sollte sich aber zu einer zusammenhängenden Kugel formen lassen.
  3. Teig gehen lassen

    Den Teig zu einer Kugel formen, die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur etwa 1 Stunde gehen lassen. Währenddessen kann die Arbeitsfläche für das Formen vorbereitet werden.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist deutlich aufgegangen.

    • Die Gehzeit kann je nach Raumtemperatur leicht variieren; entscheidend ist das deutlich aufgegangene Teigvolumen.

Portionieren und formen

  1. Teig portionieren

    Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 18 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen, mit einem Tuch abdecken und weitere 15 Minuten ruhen lassen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Teigkugeln sind entspannt und lassen sich leicht flach drücken.

    • Die Stücke möglichst gleich groß teilen, damit sie beim Ausbacken ähnlich schnell garen.
  2. Frittieröl erhitzen

    Das Öl in einem schweren Topf auf 175 bis 180 °C erhitzen. Einen kleinen Teigrest hineingeben: Steigt er zügig auf und bräunt langsam, ist die Temperatur passend.

    Daran erkennst du es: Der Teigrest steigt zügig auf und bräunt langsam.

    • Das Öl nicht unbeaufsichtigt erhitzen.

    Wichtig: Beim Arbeiten mit heißem Öl vorsichtig vorgehen und Wasser vom Topf fernhalten.

Frittieren und servieren

  1. Frittelle formen

    Jede Teigkugel mit leicht geölten Händen zu einer etwa 7 cm großen, flachen Frittelle drücken.

    Daran erkennst du es: Die Teigstücke sind flach und ungefähr gleich groß.

    • Die Teigstücke nicht zu dünn drücken, damit sie innen weich bleiben.
  2. Frittelle ausbacken

    Je nach Topfgröße 3 bis 4 Frittelle auf einmal in das heiße Öl geben. Die Frittelle 2 bis 3 Minuten pro Seite goldbraun ausbacken. Nicht zu viele Stücke gleichzeitig frittieren, damit die Öltemperatur nicht stark fällt.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Frittelle sind auf beiden Seiten goldbraun.

    • Die Frittelle portionsweise ausbacken und zwischen den Chargen warten, bis das Öl wieder heiß ist.

    Wichtig: Nur so viele Frittelle gleichzeitig einlegen, dass sie sich im Öl frei bewegen können.

  3. Abtropfen und servieren

    Die fertigen Frittelle mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm leicht salzen und sofort servieren.

    Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft und das Salz haftet an der warmen Oberfläche.

    • Das Salz direkt nach dem Abtropfen aufstreuen.

    Wichtig: Die Frittelle vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, damit die Oberfläche nicht zu heiß zum Essen ist.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Öltemperatur prüfen: Die Temperatur ist passend, wenn ein kleiner Teigrest zügig aufsteigt und langsam bräunt. Zu kühles Öl macht die Frittelle fettig, zu heißes Öl bräunt sie außen zu schnell.
  • In kleinen Chargen frittieren: Nur 3 bis 4 Stück gleichzeitig ausbacken, damit die Öltemperatur möglichst stabil bleibt.
  • Frisch servieren: Die Frittelle schmecken noch warm besonders gut und sollten nach dem Abtropfen direkt gesalzen und serviert werden.

Zutatenwissen

Mehlwahl

Für den Teig eignen sich Weizenmehl Tipo 00 oder Type 405.

Öl zum Frittieren

Erdnussöl kann durch ein anderes hocherhitzbares neutrales Öl ersetzt werden.

Salz getrennt dosieren

Das Salz im Teig und das feine Salz zum abschließenden Bestreuen sind getrennte Zutaten und werden nicht zusammengeführt.

Sinnvolle Alternativen

anderes hocherhitzbares neutrales Öl

Der Geschmack bleibt neutral; die Frittelle werden wie vorgesehen ausgebacken.

Das Erdnussöl im gleichen Rezeptschritt durch ein hocherhitzbares neutrales Öl ersetzen und auf 175 bis 180 °C erhitzen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Frittelle werden blass und nehmen viel Öl auf.

Das Öl vor dem ersten Durchgang vollständig erhitzen und nur 3 bis 4 Frittelle gleichzeitig ausbacken.

Zwischen den Chargen warten, bis das Öl wieder heiß ist; bereits ausgebackene Stücke gut auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Frittelle bleiben kompakt und wenig luftig.

Den Teig abgedeckt ruhen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist, statt nur die Zeit abzuwarten.

Einige Frittelle sind bereits dunkel, während andere noch nicht durchgebacken sind.

Den Teig in 18 möglichst gleich große Stücke teilen und die Kugeln zu ähnlich großen, flachen Frittelle drücken.

Servieren und kombinieren

  • Pur und warm: Die frisch abgetropften Frittelle leicht mit feinem Salz bestreuen und noch warm pur genießen.
  • Als herzhafte piemontesische Jause: Die Frittelle warm als einfache herzhafte Jause reichen.

Allergene und Nährwerte

  • Gluten: enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl.
  • Erdnüsse: uncertain · Nur bei Verwendung von Erdnussöl relevant; alternativ ist ein anderes hocherhitzbares neutrales Öl vorgesehen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie viele Frittelle ergibt das Rezept?

Das Rezept ergibt 18 Stück.

Woran erkenne ich, dass der Hefeteig ausreichend gegangen ist?

Der Teig sollte nach etwa 1 Stunde deutlich aufgegangen sein.

Wie prüfe ich die richtige Temperatur des Frittieröls?

Einen kleinen Teigrest ins Öl geben. Steigt er zügig auf und bräunt langsam, ist die Temperatur passend.

Wie werden die Frittelle serviert?

Die Frittelle werden auf Küchenpapier abgetropft, noch warm leicht gesalzen und sofort serviert.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar