Raviolo di ricotta di pecora mit Tomaten-Ragù

Kampanien · gefüllte Pasta

Handgemachte gefüllte Pasta mit Schafsmilch-Ricotta, Pecorino und Kräutern, serviert mit einem einfachen Tomaten-Ragù und Basilikum.

Zum Rezept
Raviolo di ricotta di pecora aus Kampanien
Vorbereitung 75 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 105 Minuten
Menge ca. 24 Ravioli
Gerichtsform und Gerichtsart Klöße und Teigtaschen, Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Eier, Gemüse, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Abtropfen und Entwässern, Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die abgetropfte Schafsmilch-Ricotta ergibt eine feste Füllung, die sich sauber portionieren und verschließen lässt.
  • Pecorino und Kräuter geben dem milden Ricotta mehr Würze, ohne seinen cremigen Charakter zu überdecken.
  • Das fruchtige Tomaten-Ragù ergänzt die gefüllte Pasta, während Basilikum für einen frischen Abschluss sorgt.

Raviolo di ricotta di pecora verbindet dünnen Eierteig mit einer cremigen, leicht würzigen Füllung aus Schafsmilch-Ricotta, Pecorino und Kräutern. Die Ravioli werden ausgestochen, gekocht und anschließend vorsichtig mit einem einfachen Tomaten-Ragù vermischt.

Die Ravioli haben einen zarten, bissfesten Teig und einen weichen, cremigen Kern mit milder Schafsmilch-Note, salziger Pecorino-Würze und feinen Kräuteraromen. Das Tomaten-Ragù bringt fruchtige Säure und eine leichte Süße dazu.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig, Füllung und Ragù vorbereiten

  1. Teig herstellen und ruhen lassen

    Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Eier, 60 ml Wasser und 3 g Salz hineingeben, zunächst mit einer Gabel vermengen und anschließend 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Den Teig mit einem Küchentuch oder einer Abdeckung bedecken und 30 Minuten ruhen lassen.

    40 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und nicht mehr klebrig.

    • Den Teig gründlich kneten, damit er sich später dünn ausrollen lässt.
  2. Ricotta-Füllung anrühren

    Die Ricotta di pecora in einem Sieb mindestens 10 Minuten abtropfen lassen. Danach mit Pecorino, Eigelb, Petersilie, Majoran, schwarzem Pfeffer und 3 g Salz in einer Schüssel zu einer festen, gleichmäßigen Füllung verrühren.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Füllung ist fest genug, um in kleinen Portionen auf dem Teig stehen zu bleiben.

    • Eine gut abgetropfte Ricotta verhindert, dass die Füllung den Teig durchweicht.
  3. Tomaten-Ragù kochen

    Das Olivenöl in einem Topf erwärmen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen. Passierte Tomaten, 100 ml Wasser und 5 g Salz einrühren. Das Ragù 25 Minuten offen leise köcheln lassen. Zum Schluss das Basilikum unterheben.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und das Ragù leicht eingekocht.

    • Das Ragù offen köcheln lassen, damit überschüssige Flüssigkeit verdampfen kann.

Ravioli formen und verschließen

  1. Teigplatten ausrollen

    Den Teig halbieren und beide Stücke auf einer leicht bemehlten Fläche sehr dünn, etwa 1 mm, ausrollen. Eine Teigplatte glatt auslegen.

    Daran erkennst du es: Die Teigplatten sind gleichmäßig dünn und lassen sich anheben, ohne zu reißen.

    • Die zweite Teigplatte während des Formens abdecken, damit sie nicht austrocknet.
  2. Ravioli füllen und verschließen

    Auf der ersten Teigplatte 24 kleine Portionen der Füllung mit etwas Abstand verteilen. Die zweite Teigplatte darüberlegen und rund um jede Füllung vorsichtig die Luft herausdrücken. Die Zwischenräume mit wenig Wasser befeuchten, die Teigplatten fest zusammendrücken und 24 Ravioli ausstechen. Die Ränder zusätzlich mit einer Gabel verschließen.

    Daran erkennst du es: Die Ravioli sind rundum geschlossen und zwischen Füllung und Rand befinden sich möglichst keine Luftblasen.

    • Nur wenig Wasser verwenden, damit die Teigränder nicht rutschig werden.
    • Die ausgestochenen Ravioli bis zum Garen auf einer leicht bemehlten Fläche ablegen.

Ravioli garen und servieren

  1. Ravioli kochen

    3 l Wasser mit 30 g Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Ravioli portionsweise hineingeben und 4 bis 5 Minuten garen, bis der Teig weich, aber noch bissfest ist.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, aber im Kern noch bissfest.

    • Die Ravioli portionsweise garen, damit das Wasser weiter kocht und die Teigtaschen nicht aneinanderkleben.

    Wichtig: Eierhaltige gefüllte Pasta vollständig durchgaren und heiß servieren.

  2. Mit Ragù servieren

    Die Ravioli mit einer Schaumkelle aus dem Kochwasser heben, kurz abtropfen lassen und vorsichtig unter das Tomaten-Ragù heben. Sofort mit dem Basilikum-Ragù servieren.

    Daran erkennst du es: Die Ravioli sind heiß, unbeschädigt und gleichmäßig mit Ragù überzogen.

    • Die Ravioli behutsam unterheben, damit die dünnen Teighüllen nicht aufplatzen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Füllung trocken halten: Die Ricotta sollte vor dem Verrühren mindestens 10 Minuten abtropfen. So bleibt die Füllung fest und lässt sich sauber portionieren.
  • Auf die Teigdicke achten: Die Teigplatten etwa 1 mm dünn ausrollen. Zu dicker Teig kann beim Garen fest bleiben und überdeckt den cremigen Kern.
  • Füllung sparsam portionieren: Die 24 Portionen mit ausreichend Abstand verteilen und die Luft vor dem Verschließen herausdrücken. Dadurch haften die Ränder besser und die Ravioli platzen beim Kochen weniger leicht auf.

Zutatenwissen

Ricotta di pecora

Schafsmilch-Ricotta gibt der Füllung einen charaktervolleren, leicht würzigen Geschmack. Sie ist besonders in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Käsetheken und mediterranen Supermärkten zu finden.

Pecorino fein reiben

Fein geriebener Pecorino verteilt seine salzige Würze gleichmäßig in der Ricotta-Füllung und unterstützt ihre feste Konsistenz.

Sinnvolle Alternativen

Ricotta aus Kuhmilch

Die Füllung schmeckt milder und weniger charaktervoll als mit Schafsmilch-Ricotta.

Die Kuhmilch-Ricotta ebenfalls mindestens 10 Minuten abtropfen lassen und anschließend wie angegeben verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Füllung läuft beim Formen auseinander oder weicht den Teig auf.

Die Ricotta mindestens 10 Minuten im Sieb abtropfen lassen, bevor sie mit den übrigen Zutaten verrührt wird.

Etwas mehr fein geriebenen Pecorino unter die Füllung rühren, sofern sie noch nicht auf dem Teig verteilt wurde.

Die Ravioli öffnen sich beim Kochen.

Die Luft rund um jede Füllung herausdrücken, die Zwischenräume nur leicht befeuchten und die Ränder zusätzlich mit einer Gabel verschließen.

Bereits geöffnete Ravioli vorsichtig aus dem Wasser heben und mit dem Ragù servieren.

Der Teig bleibt nach der angegebenen Garzeit fest und wirkt schwer.

Beide Platten etwa 1 mm dünn und möglichst gleichmäßig ausrollen.

Die Garzeit vorsichtig verlängern, bis der Teig weich, aber noch bissfest ist.

Servieren und kombinieren

  • Mit Tomaten-Ragù servieren: Die gekochten Ravioli vorsichtig unter das einfache Tomaten-Ragù heben und sofort mit dem eingearbeiteten Basilikum servieren. So bleibt die cremige Ricotta-Füllung der Mittelpunkt des Gerichts.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Der Eierteig wird mit Weizenmehl Type 00 oder 405 hergestellt.
  • Eier: enthält · Eier werden im Teig und Eigelb in der Füllung verwendet.
  • Milch: enthält · Ricotta di pecora und Pecorino sind Milchprodukte.

Lebensmittelsicherheit

  • Eierhaltige gefüllte Pasta: Die Ravioli vollständig garen, bis der Teig weich, aber noch bissfest ist, und anschließend heiß servieren.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich Ricotta di pecora ersetzen?

Ja. Ricotta aus Kuhmilch funktioniert ebenfalls, schmeckt aber milder und macht die Füllung weniger charaktervoll. Auch diese Ricotta sollte vor der Verwendung abtropfen.

Kann ich den Teig mit einer Nudelmaschine ausrollen?

Ja. Den Teig zunächst halbieren und anschließend schrittweise bis zu einer sehr dünnen, etwa 1 mm starken Teigplatte ausrollen.

Warum platzen die Ravioli beim Kochen auf?

Häufig sind Luftblasen zwischen den Teigplatten eingeschlossen oder die Ränder wurden nicht fest genug verschlossen. Vor dem Ausstechen die Luft herausdrücken und die Ränder zusätzlich mit einer Gabel versiegeln.

Aus unserer Küche

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