Ricotta affumicata
Ricotta affumicata ist eine festere, geräucherte Ricotta aus dem nordöstlichen Italien. Sie passt in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken oder auf Märkten mit regionalem Käsesortiment.
Gnocchi aus Friaul-Julisch Venetien
Zarte Kürbisnocken aus gebackener Kürbismasse, Ei und Weizenmehl, serviert mit brauner Salbeibutter und fein geriebener Ricotta affumicata.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese zarten Kürbisnocken verbinden eine locker gebundene Kürbismasse mit dem nussigen Aroma brauner Butter, frischem Salbei und rauchig-würziger Ricotta affumicata. Der Kürbis wird zunächst im Ofen gebacken, anschließend zu einem weichen Teig verarbeitet und direkt in siedendem Wasser gegart.
Die Nocken sind weich und zart mit einer leicht elastischen Oberfläche. Dazu kommen nussig gebräunte Butter, duftender Salbei und der salzig-rauchige Geschmack der fein geriebenen Ricotta affumicata.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze oder 170 °C Umluft vorheizen. Die Kürbisstücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und backen, bis sie weich sind und möglichst wenig Feuchtigkeit enthalten.
Daran erkennst du es: Die Kürbisstücke sind weich und möglichst trocken.
Den Kürbis etwas abkühlen lassen, fein zerdrücken und 500 g Kürbismasse abwiegen. Die Masse anschließend vollständig auskühlen lassen, damit der Teig später nicht weich und klebrig wird.
Daran erkennst du es: Die Kürbismasse ist vollständig ausgekühlt.
Kürbismasse, Ei, 1 TL Salz und Muskatnuss verrühren. Das Mehl nach und nach einarbeiten und nur so lange mischen, bis ein zäher, homogener Teig entsteht. Nicht länger als nötig rühren, damit die Nocken locker bleiben.
Daran erkennst du es: Der Teig ist zäh und homogen, aber nicht übermäßig lange gerührt.
Das Wasser mit dem Salz in einem großen Topf zum Sieden bringen. Es soll nur leicht sprudeln.
Daran erkennst du es: Das Wasser siedet leicht und sprudelt nicht stark.
Wichtig: Beim Arbeiten mit dem heißen Kochwasser vorsichtig vorgehen.
Mit zwei angefeuchteten Teelöffeln kleine, etwa walnussgroße Nocken abstechen und portionsweise ins Wasser geben, ohne den Topf zu überfüllen. Die Nocken garen, bis sie an die Oberfläche steigen, und anschließend noch etwa 2 Minuten ziehen. Mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.
Daran erkennst du es: Die Nocken steigen an die Oberfläche und ziehen danach noch etwa 2 Minuten im Wasser.
Wichtig: Die Nocken und das Kochwasser sind sehr heiß; vorsichtig mit der Schaumkelle herausheben.
Während die letzte Portion gart, die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Salbeiblätter dazugeben und die Butter leicht bräunen lassen, bis sie nussig duftet. Die Pfanne vom Herd nehmen, bevor die Butter dunkel wird.
Daran erkennst du es: Die Butter duftet nussig und ist hellbraun, aber nicht dunkel verbrannt.
Wichtig: Heiße Butter kann spritzen; die Pfanne vorsichtig handhaben.
Die gegarten Nocken in die Butter geben und vorsichtig schwenken. 2–3 EL Kochwasser unterheben, damit die Butter die Nocken gleichmäßig überzieht. Auf vorgewärmte Teller verteilen und mit der geriebenen Ricotta affumicata bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Nocken sind gleichmäßig mit Butter überzogen und mit Ricotta bestreut.
Gut zu wissen
Ricotta affumicata ist eine festere, geräucherte Ricotta aus dem nordöstlichen Italien. Sie passt in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken oder auf Märkten mit regionalem Käsesortiment.
Der Kürbis wird geschält, entkernt und zunächst gebacken. Entscheidend ist eine möglichst trockene, weiche Masse, damit der Teig nicht unnötig viel Mehl benötigt.
Die Nocken erhalten weniger Raucharoma und einen salzigeren Käsegeschmack.
Ricotta affumicata durch Ricotta salata ersetzen und die zusätzliche Salzigkeit beim Abschmecken berücksichtigen.
Den Kürbis möglichst trocken backen, 500 g Masse abwiegen und vollständig auskühlen lassen.
Etwas Mehl nacharbeiten, ohne den Teig länger als nötig zu mischen.
Nur mischen, bis ein zäher, homogener Teig entstanden ist.
Das Wasser nur leicht sieden lassen und die Nocken portionsweise garen.
Die Pfanne vom Herd nehmen, sobald die Butter nussig duftet und leicht gebräunt ist.
Häufig gefragt
Ricotta salata eignet sich als Alternative. Sie ist salziger und bringt deutlich weniger Raucharoma mit.
Eine vollständig ausgekühlte Masse ergibt einen weniger weichen und klebrigen Teig.
Ja. Im Rezept ist entweder Weizenmehl Type 405 oder italienisches Mehl Type 00 vorgesehen.
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