Fontina auswählen
Fontina DOP ist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden und in größeren Supermärkten erhältlich. Junger Fontina schmilzt besonders gleichmäßig.
Herzhafte Frittelle aus dem Aostatal
Herzhafte Frittelle valdostane aus Fontina, gegartem Rindfleisch, Paniermehl, Eiern und frischen Kräutern. Die kleinen Portionen werden löffelweise in Erdnussöl goldbraun frittiert und sofort heiß serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Frittelle valdostane sind kleine herzhafte Happen aus dem Aostatal. Fontina, feines Paniermehl, gegartes Rindfleisch und Kräuter werden mit Ei und Milch zu einer formbaren Masse verbunden, anschließend portionsweise in heißem Erdnussöl ausgebacken. Außen werden die Frittelle goldbraun und knusprig, während die Käsemitte weich und würzig bleibt.
Die Frittelle schmecken würzig nach Fontina, Kräutern und gegartem Rindfleisch. Ihre Oberfläche wird knusprig und goldbraun, die Mitte bleibt weich, saftig und leicht dehnbar durch den geschmolzenen Käse.
Schritt für Schritt
Fontina von der Rinde befreien und sehr klein würfeln. Das gegarte Rindfleisch fein hacken und Petersilie, Basilikum, Estragon und Rosmarin vorbereiten.
Paniermehl, Fontina, Rindfleisch, Petersilie, Basilikum, Estragon und Rosmarin in einer großen Schüssel vermengen. Mit weißem Pfeffer und zunächst wenig Salz würzen.
Eier mit der Milch verquirlen, zur Mischung geben und alles gründlich verkneten, bis eine formbare, feuchte Masse entsteht. Die Masse 5 Minuten stehen lassen, damit das Paniermehl die Flüssigkeit bindet.
Daran erkennst du es: Die Masse ist feucht, aber formbar.
Das Erdnussöl in einem hohen Topf auf 170–175 °C erhitzen. Die Temperatur mit einem Thermometer prüfen; das Öl soll heiß sein, aber nicht rauchen.
Daran erkennst du es: Das Öl erreicht 170–175 °C und raucht nicht.
Wichtig: Vorsichtig mit dem heißen Öl arbeiten und die Frittelle nicht aus großer Höhe hineingeben.
Mit einem Esslöffel kleine Portionen der Masse abstechen und vorsichtig ins Öl gleiten lassen. Die Frittelle portionsweise 3–4 Minuten rundum goldbraun ausbacken und dabei einmal wenden.
Daran erkennst du es: Die Frittelle sind rundum goldbraun.
Wichtig: Die Portionen vorsichtig ins heiße Öl gleiten lassen, um Spritzer zu vermeiden.
Die fertigen Frittelle mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit der restlichen Masse ebenso verfahren und die Frittelle sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Frittelle sind abgetropft und noch heiß.
Gut zu wissen
Fontina DOP ist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden und in größeren Supermärkten erhältlich. Junger Fontina schmilzt besonders gleichmäßig.
Falls kein Fontina erhältlich ist, kann ein milder, gut schmelzender Bergkäse verwendet werden. Die Frittelle schmecken dann weniger typisch.
Die Käsemitte bleibt weich, der typische Fontina-Geschmack wird jedoch milder.
Den Bergkäse von der Rinde befreien und wie den Fontina sehr klein würfeln.
Die Temperatur mit dem Thermometer im Bereich von 170–175 °C halten und das Öl nicht rauchen lassen.
Die Hitze reduzieren und erst weiterfrittieren, wenn die Temperatur wieder im Zielbereich liegt.
Eier und Milch vollständig einarbeiten und die Masse 5 Minuten stehen lassen.
Die Masse nochmals gründlich verkneten und kurz weiter stehen lassen, bevor neue Portionen abgestochen werden.
Die Öltemperatur kontrollieren und portionsweise arbeiten.
Die nächste Portion erst einlegen, wenn das Öl wieder den Zielbereich erreicht hat.
Häufig gefragt
Ein milder, gut schmelzender Bergkäse eignet sich als Ersatz. Die Frittelle behalten ihre weiche Käsemitte, schmecken dann aber weniger typisch.
Das Erdnussöl sollte 170–175 °C heiß sein und nicht rauchen. Die Temperatur am besten mit einem Küchenthermometer prüfen.
Die fünfminütige Ruhezeit gibt dem Paniermehl Gelegenheit, die Flüssigkeit aus Ei und Milch zu binden. Dadurch wird die Masse formbar.
Die fertigen Frittelle auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort heiß servieren.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …