Vialone Nano
Vialone-Nano-Reis ist ein rundkörniger Risottoreis aus Norditalien. Er nimmt den Fond gut auf und unterstützt die sämige Konsistenz.
Venetisches Reisgericht
Risi e bisi verbindet Rundkornreis und frische Erbsen mit einem aromatischen Fond aus den Erbsenschoten zu einem sämigen venezianischen Gemüse-Hauptgericht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Risi e bisi verbindet Reis und frische Erbsen zu einem sämigen Gericht aus Venetien. Die Konsistenz liegt zwischen Risotto und einer gebundenen Suppe, denn der Reis wird mit einem aromatischen Fond aus den Erbsenschoten gegart. Parmesan und Butter runden die süß-herzhafte Mischung am Ende ab.
Sämig und löffelbar, mit zart bissfestem Reis, süßlich-frischen Erbsen und einer milden, herzhaften Parmesan-Butter-Note.
Schritt für Schritt
Die Erbsen aus den Schoten lösen und beiseitestellen. Schoten, Karotte und Sellerie waschen. Die Zwiebel schälen und halbieren; eine Hälfte für den Fond zurücklegen, die andere Hälfte fein würfeln.
Daran erkennst du es: Die Erbsen sind vollständig aus den Schoten gelöst, das Gemüse ist vorbereitet.
Erbsenschoten, Karotte, Sellerie und die halbe Zwiebel mit Wasser und 10 g Salz in den Topf geben. Aufkochen und 25 Minuten leise köcheln lassen. Den Fond durch ein Sieb gießen und heiß halten; die festen Bestandteile werden nicht weiterverwendet.
Daran erkennst du es: Der Fond ist aromatisch und bleibt bis zur weiteren Verwendung heiß.
Wichtig: Beim Abgießen des heißen Fonds vorsichtig arbeiten.
Olivenöl und 20 g der Butter im breiten Topf erhitzen. Die gewürfelte Zwiebel bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht gebräunt.
Den Reis einrühren und 2 Minuten mitdünsten. Eine Kelle heißen Erbsenschotenfond angießen und rühren, bis die Flüssigkeit fast aufgenommen ist. Nach und nach weiteren Fond zufügen und regelmäßig rühren.
Daran erkennst du es: Der Reis ist mit Fett überzogen und nimmt den Fond nach und nach auf.
Wichtig: Heißen Fond vorsichtig schöpfen und angießen.
Nach etwa 10 Minuten Garzeit die ausgelösten Erbsen unterheben. Den Reis weitere 12–15 Minuten garen, bis er außen sämig und im Kern noch leicht bissfest ist. Risi e bisi darf deutlich flüssiger bleiben als ein klassisches Risotto; bei Bedarf etwas mehr Fond verwenden.
Daran erkennst du es: Der Reis ist außen sämig, im Kern leicht bissfest und das Gericht bleibt löffelbar-flüssig.
Den Topf vom Herd nehmen. Die restliche Butter und den Parmesan gründlich unterrühren. Das Gericht 2 Minuten ruhen lassen, anschließend mit schwarzem Pfeffer und bei Bedarf mit etwas Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Butter und Parmesan sind vollständig eingearbeitet, das Gericht ist sämig und gut abgeschmeckt.
Gut zu wissen
Vialone-Nano-Reis ist ein rundkörniger Risottoreis aus Norditalien. Er nimmt den Fond gut auf und unterstützt die sämige Konsistenz.
Die Schoten werden nicht weggeworfen, sondern bilden zusammen mit Karotte, Sellerie und Zwiebel die aromatische Grundlage des Fonds.
Der Reis bleibt etwas körniger, während das Gericht weiterhin sämig gelingt.
Carnaroli im gleichen Rezeptverhältnis wie den Vialone-Nano-Reis verwenden und den Fond weiterhin nach und nach angießen.
Den Fond direkt nach dem Abseihen heiß halten und portionsweise angießen.
Den Fond wieder erhitzen und anschließend in kleinen Kellen weiterarbeiten.
Die Zwiebel bei mittlerer Hitze nur glasig dünsten.
Bei starker Bräunung die Zwiebel ersetzen, bevor der Reis dazukommt.
Etwas mehr Fond verwenden und die löffelbare Konsistenz vor dem Ruhen prüfen.
Mit heißem Fond in kleinen Mengen wieder geschmeidig rühren.
Häufig gefragt
Ja. Carnaroli eignet sich als Alternative und bleibt etwas körniger. Verwende ihn im gleichen Rezeptverhältnis und gib den heißen Fond weiterhin nach und nach zu.
Risi e bisi darf deutlich flüssiger bleiben als ein klassisches Risotto. Die fertige Speise soll sämig und löffelbar sein.
Die Schoten bilden zusammen mit Karotte, Sellerie und Zwiebel einen aromatischen Fond, in dem der Reis gegart wird.
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