Aromen ziehen lassen
Vanillemark, Vanilleschote und Zitronenschale werden in der heißen Milch 5 Minuten ziehen gelassen. Vor dem Einrühren in die Eigelbmasse Vanilleschote und Zitronenschale entfernen.
Sardische Creme mit Eischnee
Sardisches Löffeldessert aus der Gallura mit glatter Vanille-Zitronencreme und kleinen, in Milch gegarten Eischnee-Nocken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Crema gallurese ist ein sardisches Löffeldessert aus der Gallura im Norden der Insel. Eine glatt gekochte Vanille-Zitronencreme bildet die Basis, darauf liegen kleine, in heißer Milch gegarte Eischnee-Kugeln. Regional ist diese luftige Einlage auch als „palle di neve“, also Schneebälle, bekannt.
Die Creme ist glatt, kühl und vanillig mit fein zitroniger Frische. Die Eischnee-Nocken fühlen sich leicht und weich an, bleiben aber fest genug zum Portionieren.
Schritt für Schritt
Die Eier trennen. Eiweiß und Eigelb jeweils in saubere Schüsseln geben. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen.
Das Eiweiß mit den Schneebesen steif schlagen. Den Puderzucker nach und nach einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt und feste Spitzen bildet.
Daran erkennst du es: Der Eischnee ist glänzend und bildet feste Spitzen.
Die 700 ml Milch in einem breiten Topf erhitzen, bis sie heiß ist, aber nicht sprudelnd kocht.
Daran erkennst du es: Die Milch ist heiß, bewegt sich aber nicht stark und sprudelt nicht.
Mit zwei Esslöffeln aus dem Eischnee längliche Nocken oder kleine Kugeln abstechen und portionsweise in die heiße Milch setzen. Die Nocken etwa 1 bis 2 Minuten pro Seite garen, bis sie fest sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf einem Sieb abtropfen lassen. Die Milch aus dem Topf nicht für die Creme verwenden.
Daran erkennst du es: Die Nocken sind nach dem Wenden fest.
Wichtig: Die heiße Milch vorsichtig handhaben.
Für die Creme die Eigelbe mit 100 g Zucker und der Speisestärke glatt verrühren. Es sollen keine Klümpchen zurückbleiben.
Daran erkennst du es: Die Eigelbmasse ist glatt und klümpchenfrei.
Die übrigen 50 g Zucker, die 500 ml Milch, Vanillemark und Vanilleschote sowie die Zitronenschale in einem zweiten Topf erhitzen. Sobald die Milch heiß ist, den Topf vom Herd nehmen und die Mischung 5 Minuten ziehen lassen. Vanilleschote und Zitronenschale entfernen.
Daran erkennst du es: Die Aromamilch hat nach dem Ziehenlassen Vanille- und Zitronenaroma angenommen.
Die heiße Milch langsam unter ständigem Rühren in die Eigelbmasse gießen. Alles zurück in den Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze 3 bis 5 Minuten rühren, bis eine dicke, glatte Creme entsteht. Die Creme darf nicht kräftig sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist dick und glatt.
Wichtig: Die Creme während des Bindens ständig rühren und nicht kräftig sprudelnd kochen lassen.
Die Creme in eine große flache Servierschüssel oder auf 6 Dessertschalen verteilen. Die Eischnee-Nocken daraufsetzen und das Dessert zunächst etwa 20 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist abgekühlt und die Nocken liegen auf der Creme.
Die Crema gallurese abdecken und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kühlen. Gut gekühlt mit einem großen Löffel portionieren.
Daran erkennst du es: Das Dessert ist gut durchgekühlt und lässt sich mit einem großen Löffel portionieren.
Gut zu wissen
Vanillemark, Vanilleschote und Zitronenschale werden in der heißen Milch 5 Minuten ziehen gelassen. Vor dem Einrühren in die Eigelbmasse Vanilleschote und Zitronenschale entfernen.
Der Puderzucker wird nach und nach eingearbeitet. Der Eischnee ist fertig, wenn er glänzt und feste Spitzen bildet.
Die Speisestärke zuerst mit Eigelb und Zucker glatt verrühren, bevor die heiße Milch langsam unter ständigem Rühren dazukommt.
Die Milch nur heiß werden lassen und nicht sprudelnd kochen lassen.
Die heiße Milch langsam einarbeiten und die Creme bei niedriger bis mittlerer Hitze ununterbrochen rühren.
Die Eigelbmasse vorab klümpchenfrei rühren und die heiße Milch langsam unter ständigem Rühren zugießen.
Das Dessert nach dem Abkühlen abdecken und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kühlen.
Die Crema gallurese weiter kühlen, bis sie gut durchgekühlt ist.
Die Creme auf sechs Dessertschalen verteilen und die Eischnee-Nocken darauf anrichten. So erhält jede Portion eine eigene Schale.
Häufig gefragt
Crema gallurese ist ein sardisches Löffeldessert aus der Gallura mit Vanille-Zitronencreme und in Milch gegarten Eischnee-Nocken.
Ja. Die Creme kann auf sechs Dessertschalen verteilt und jeweils mit Eischnee-Nocken belegt werden.
Die Milch zum Garen des Eischnees wird nach dem Herausheben der Nocken auf einem Sieb abtropfen gelassen und nicht für die Creme verwendet. Für die Creme sind separat 500 ml Milch vorgesehen.
Nach etwa 20 Minuten Abkühlzeit wird das Dessert abgedeckt und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank gekühlt.
Der Eischnee ist glänzend und bildet feste Spitzen.
Nein. Die Creme wird bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren gebunden und darf nicht kräftig sprudelnd kochen.
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