Crostini mit Favabohnen und Pecorino

Crostini aus Latium

Rustikale Crostini mit grober Favabohnencreme, Zitrone, Knoblauch und Pecorino Romano auf knusprig geröstetem Landbrot.

Zum Rezept
Crostini con fave e pecorino aus Latium
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 12 Minuten
Gesamtzeit ca. 37 Minuten
Menge 12 Crostini für 4 kleine Vorspeisenportionen
Gerichtsform und Gerichtsart Belegte und gefüllte Brote, Sandwiches und Wraps
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Getreide, Milchprodukte
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit, Pürieren und Mixen, Rösten und Ofenbraten
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Anlasskontext Feierlicher Anlass

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Favabohnencreme bringt eine weiche, leicht körnige Textur und einen milden, grünen Geschmack auf das knusprige Brot.
  • Pecorino Romano setzt einen würzigen, salzigen Kontrast zur frischen Zitrone und den süßlich-milden Bohnen.
  • Knoblauch und natives Olivenöl extra verbinden die Zutaten, ohne die einfache Vorspeise zu beschweren.

Crostini con fave e pecorino sind eine einfache römisch-laziale Frühlingsvorspeise. Frische Favabohnen werden blanchiert, aus ihrer Haut gelöst und zu einer groben, würzigen Creme zerdrückt. Auf geröstetem Landbrot und mit Pecorino Romano serviert, verbinden die Crostini cremige Bohnen, knuspriges Brot, salzigen Käse und frische Zitronennoten.

Knuspriges, warmes Landbrot trifft auf eine grobe, cremige Favabohnenmasse mit frischer Zitronensäure, mildem Knoblauch und würzig-salzigem Pecorino.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Favabohnen blanchieren

    Die Favabohnen aus den Schoten lösen. Einen Topf mit reichlich Wasser und etwa 2 g vom abgewogenen Salz zum Kochen bringen. Die Bohnen 3 Minuten blanchieren, in einem Sieb abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Anschließend die hellen Bohnenkerne aus ihrer äußeren Haut drücken.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Bohnen sind blanchiert und lassen sich aus der äußeren Haut drücken.

    • Das Abschrecken stoppt den Garprozess und erleichtert das Schälen.

    Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Wasser umgehen.

  2. Favabohnencreme zubereiten

    Die geschälten Favabohnen mit der Knoblauchzehe, dem Zitronensaft, 25 ml Olivenöl, dem restlichen Salz und dem Pfeffer grob zerdrücken oder kurz pürieren. Die Creme soll noch etwas Struktur behalten und nicht vollständig glatt werden.

    Daran erkennst du es: Die Bohnen sind zu einer groben, streichfähigen Creme verarbeitet.

    • Für eine rustikale Textur nur kurz pürieren oder die Bohnen mit einer Gabel zerdrücken.
  3. Brot rösten

    Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Brotscheiben auf ein Backblech legen, mit dem restlichen Olivenöl bestreichen und 8 bis 10 Minuten rösten. Nach etwa 5 Minuten wenden, damit beide Seiten gleichmäßig knusprig werden. Während das Brot röstet, kann die Favabohnencreme bereitstehen.

    10 Minuten 220 °C

    Daran erkennst du es: Die Brotscheiben sind auf beiden Seiten goldbraun und knusprig.

    • Die Brotscheiben nicht zu dicht aneinanderlegen, damit die heiße Luft zirkulieren kann.

    Wichtig: Blech und Brotscheiben sind sehr heiß; beim Wenden und Herausnehmen vorsichtig arbeiten.

  4. Crostini belegen und servieren

    Die heißen Brotscheiben mit der Favabohnencreme bestreichen. Den Pecorino Romano grob hobeln oder dünn schneiden und auf den Crostini verteilen. Sofort servieren.

    Daran erkennst du es: Die Crostini sind warm bestrichen und gleichmäßig mit Pecorino belegt.

    • Die Crostini direkt nach dem Belegen servieren, damit das Brot knusprig bleibt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Textur der Favabohnencreme: Die Creme darf bewusst grob und leicht stückig bleiben. So kontrastiert sie besser mit dem knusprigen Brot.
  • Knuspriges Brot: Die Crostini erst kurz vor dem Servieren bestreichen, damit die Creme das geröstete Brot nicht durchweicht.

Zutatenwissen

Favabohnen häuten

Durch das kurze Blanchieren lassen sich die äußeren Häute leichter entfernen. Dadurch wird die Creme zarter, während sie durch grobes Zerdrücken trotzdem Struktur behält.

Pecorino Romano

Der würzige, salzige Hartkäse ergänzt die milden Favabohnen und macht die einfache Vorspeise aromatisch kräftiger.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Favabohnencreme wird sehr glatt und verliert ihre rustikale Struktur.

Nur kurz pürieren oder die Bohnen mit einer Gabel grob zerdrücken.

Einige geschälte Favabohnen zurückbehalten, grob zerdrücken und unter die Creme mischen.

Das Brot ist beim Servieren weich statt knusprig.

Das Brot goldbraun und knusprig rösten und erst unmittelbar vor dem Servieren belegen.

Die belegten Crostini kurz im heißen Ofen erwärmen, ohne den Pecorino stark zu schmelzen.

Die Creme enthält zähe Stücke der äußeren Bohnenhaut.

Nach dem Abschrecken jede Bohne aus der äußeren Haut drücken.

Die Creme durch ein grobes Sieb streichen oder verbliebene Häute beim Vermengen entfernen.

Servieren und kombinieren

  • Als kleine Vorspeise servieren: Die 12 Crostini als vier kleine Vorspeisenportionen anrichten und direkt nach dem Belegen servieren.
  • In ein Frühlingsmenü einbauen: Die Crostini passen als leichter Auftakt zu einem Frühlingsmenü, bei dem die frischen Favabohnen im Mittelpunkt stehen.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Pecorino Romano ist ein Käse aus Milch.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Müssen die Favabohnen wirklich gehäutet werden?

Ja, für eine zartere Creme sollten die blanchierten Bohnen aus ihrer äußeren Haut gedrückt werden. Die Creme bleibt trotzdem rustikal, wenn die Bohnen anschließend nur grob zerdrückt werden.

Wie fein sollte die Favabohnencreme sein?

Die Creme darf noch etwas Struktur behalten. Zerdrücke die Bohnen grob oder püriere sie nur kurz, statt eine vollständig glatte Masse herzustellen.

Wann werden die Crostini belegt?

Am besten unmittelbar vor dem Servieren. So bleibt das geröstete Landbrot knusprig und die Favabohnencreme wirkt frisch.

Aus unserer Küche

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