Blattgemüse auswählen
Mangold, Löwenzahn und Chicorée bilden eine ausgewogene Mischung aus milden und kräftigeren Aromen. Wenn Löwenzahn zu bitter ist, kann ein Teil durch mehr Mangold ersetzt werden.
Herzhafter Maisfladen aus den Marken
Ein herzhafter Maisfladen aus den Marken mit einer saftigen Füllung aus Kartoffeln, Mangold, Löwenzahn und Chicorée. Der weiche Maisteig wird in der Pfanne knusprig gebacken und warm in Stücke geschnitten serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Crescia di granturco ist ein bodenständiger Maisfladen aus den Marken. Eine weiche, leicht körnige Hülle umschließt würzige Blattgemüse und Kartoffeln. Beim Braten in der Pfanne entstehen goldbraune Ränder, während die Füllung saftig und aromatisch bleibt.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und saftig. Der Mais bringt eine milde, leicht körnige Note mit, die von würzigem Blattgemüse, Kartoffeln, Knoblauch und schwarzem Pfeffer ergänzt wird.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln schälen, in etwa 2 cm große Würfel schneiden und in ungesalzenem Wasser 12 bis 15 Minuten garen, bis sie weich sind. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelwürfel lassen sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Wichtig: Vorsicht beim Abgießen des heißen Kochwassers.
Die Blattgemüse gründlich waschen und in kochendem Wasser 3 bis 4 Minuten blanchieren. Abgießen, gut ausdrücken und grob hacken. Die Knoblauchzehe fein schneiden.
Daran erkennst du es: Das Blattgemüse ist zusammengefallen, aber noch deutlich grün.
Wichtig: Beim Herausnehmen des blanchierten Gemüses auf heißes Wasser und Dampf achten.
20 ml Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Knoblauch kurz darin erwärmen, dann Blattgemüse und Kartoffeln dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles 4 bis 5 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Die Füllung anschließend lauwarm abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist heiß, aromatisch und nicht mehr wässrig.
Maismehl, Weizenmehl und Salz in einer Schüssel vermischen. Das kochende Wasser nach und nach zugießen und zunächst mit einem Kochlöffel verrühren. 30 ml Olivenöl hinzufügen und den Teig 5 bis 7 Minuten mit den Händen kneten, bis er zusammenhält. Er darf weich sein, aber nicht kleben.
Daran erkennst du es: Der Teig hält zusammen und klebt nicht an den Händen.
Wichtig: Das Wasser ist kochend heiß; zunächst mit dem Kochlöffel mischen und erst danach von Hand kneten.
Den Teig abdecken und 20 Minuten ruhen lassen. Danach in zwei gleich große Stücke teilen.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich nach der Ruhezeit leichter ausrollen.
Eine Teighälfte zwischen zwei Bögen Backpapier zu einem runden Fladen von etwa 26 cm Durchmesser ausrollen. Eine gusseiserne oder schwere beschichtete Pfanne mit 10 ml Olivenöl dünn ausstreichen und den ersten Fladen hineinlegen.
Daran erkennst du es: Der Fladen ist gleichmäßig dünn und passt in die Pfanne.
Die lauwarme Füllung darauf verteilen und dabei rundherum etwa 2 cm Rand frei lassen. Die zweite Teighälfte ebenfalls ausrollen, auf die Füllung legen und die Ränder mit den Fingern gut zusammendrücken.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist vollständig bedeckt und die Ränder sind rundum verschlossen.
Die Crescia bei mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten braten. Sobald die Unterseite goldbraun ist, den Fladen mithilfe eines Tellers wenden.
Daran erkennst du es: Die Unterseite ist goldbraun und der Fladen lässt sich mithilfe eines Tellers wenden.
Wichtig: Beim Wenden den Teller sicher auflegen und die Pfanne vorsichtig handhaben.
Weitere 8 bis 10 Minuten braten. Die Hitze reduzieren, falls die Oberfläche zu schnell dunkel wird.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun und die Füllung ist durchgehend heiß.
Den fertigen Fladen 5 Minuten ruhen lassen, dann in Stücke schneiden und warm servieren.
Daran erkennst du es: Der Fladen ist schnittfest und lässt sich in saubere Stücke teilen.
Gut zu wissen
Mangold, Löwenzahn und Chicorée bilden eine ausgewogene Mischung aus milden und kräftigeren Aromen. Wenn Löwenzahn zu bitter ist, kann ein Teil durch mehr Mangold ersetzt werden.
Feines Maismehl ergibt eine geschmeidigere Hülle als grob geschrotete Polenta. Der Teig darf leicht körnig bleiben, sollte aber gut zusammenhalten.
Die Füllung wird milder und weniger bitter.
Einen Teil des Löwenzahns durch die gleiche Menge Mangold ersetzen. Die Gesamtmenge der Blattgemüse bei 350 g belassen.
Das Gemüse kräftig ausdrücken und die Füllung vor dem Verteilen lauwarm abkühlen lassen.
Die Füllung vor dem Einschlagen weiter abkühlen lassen und überschüssige Flüssigkeit vorsichtig entfernen.
Bei mittlerer Hitze braten und die Hitze reduzieren, sobald die Oberfläche zu schnell bräunt.
Die Hitze sofort reduzieren und den Fladen bei niedrigerer Temperatur fertig braten.
Rundherum etwa 2 cm Rand frei lassen und die Ränder mit den Fingern sorgfältig verschließen.
Ausgetretene Füllung vorsichtig zurückschieben und die betroffene Stelle mit etwas Teig zusammendrücken, sofern sie noch zugänglich ist.
Eine mildere Variante mit mehr Mangold und weniger Löwenzahn.
Häufig gefragt
Eine konkrete Ersetzung ist für dieses Rezept nicht festgelegt. Das Weizenmehl trägt zur Bindung des Teigs bei, daher kann sich die Verarbeitung bei einer Änderung deutlich verändern.
Mangold, Löwenzahn und Chicorée sind als Mischung angegeben. Wenn der Löwenzahn zu bitter ist, kann ein Teil durch mehr Mangold ersetzt werden.
Verwende eine gusseiserne oder schwere beschichtete Pfanne mit mindestens 26 cm Durchmesser.
Den fertigen Fladen 5 Minuten ruhen lassen, in Stücke schneiden und warm servieren.
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