Schale mitverwenden
Da die Zitrusschale fein abgerieben wird, sollten Orange und Zitrone unbehandelt sein. Die Früchte vor dem Abreiben heiß abwaschen und trockenreiben.
Sizilianische Risotto-Variante
Cremiges sizilianisches Risotto mit Carnaroli, frischer Orange, spritziger Zitrone, Butter und Parmigiano Reggiano.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Risotto agli agrumi di Sicilia bringt die helle, aromatische Seite Siziliens auf den Teller. Carnaroli wird klassisch portionsweise mit heißer Gemüsebrühe gegart und anschließend mit Butter, Parmigiano Reggiano und fein abgeriebener Zitrusschale cremig gerührt. Orange und Zitrone verbinden fruchtige Süße mit lebendiger Säure, während der Reis innen leicht bissfest bleibt.
Cremig und fließend, mit leicht bissfestem Reiskern. Die Orange wirkt weich und fruchtig, die Zitrone frisch und spritzig; Butter und Parmigiano Reggiano runden das Aroma herzhaft und samtig ab.
Schritt für Schritt
Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und während der gesamten Zubereitung knapp unter dem Siedepunkt warm halten. Orange und Zitrone heiß abwaschen und trockenreiben. Von beiden Früchten etwas Schale fein abreiben. Die Orange auspressen und etwa 80 ml Saft abmessen, von der Zitrone etwa 30 ml Saft auffangen. Kerne entfernen.
Die Schalotte sehr fein würfeln. Das Olivenöl in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und die Schalotte darin 3–4 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Schalotte ist weich und glasig, aber nicht gebräunt.
Den Reis ungewaschen hinzufügen und 2 Minuten unter Rühren anrösten, bis die Körner an den Rändern leicht durchsichtig wirken. Mit dem Weißwein ablöschen und vollständig einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner wirken an den Rändern leicht durchsichtig; der Weißwein ist vollständig eingekocht.
Eine Kelle heiße Brühe zum Reis geben und regelmäßig rühren. Sobald die Flüssigkeit fast aufgenommen ist, die nächste Kelle nachgießen. Auf diese Weise etwa 10 Minuten fortfahren.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit wird nach und nach aufgenommen, während der Reis cremig bleibt.
Den Orangensaft und nach 2 Minuten den Zitronensaft unterrühren. Weiter portionsweise Brühe zugeben und insgesamt weitere 6–8 Minuten garen, bis der Reis außen cremig und innen noch leicht bissfest ist. Das Risotto soll sich beim Neigen des Topfes langsam bewegen; bei Bedarf etwas mehr Brühe verwenden.
Daran erkennst du es: Der Reis ist außen cremig, innen leicht bissfest und bewegt sich beim Neigen des Topfes langsam.
Den Topf vom Herd nehmen. Butter, Parmigiano Reggiano und die abgeriebene Zitrusschale zügig unterrühren. Das Risotto 2 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Butter und Käse sind vollständig eingearbeitet, das Risotto ist glatt und cremig.
Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken und sofort servieren. Das Risotto sollte cremig-fließend auf dem Teller liegen und nicht fest stehen.
Daran erkennst du es: Das Risotto liegt cremig-fließend auf dem Teller und steht nicht fest.
Gut zu wissen
Da die Zitrusschale fein abgerieben wird, sollten Orange und Zitrone unbehandelt sein. Die Früchte vor dem Abreiben heiß abwaschen und trockenreiben.
Der Carnaroli-Reis wird ungewaschen angeröstet und anschließend portionsweise mit Brühe gegart. Der Reis soll außen cremig und innen leicht bissfest bleiben.
Butter und fein geriebener Parmigiano Reggiano werden erst nach dem Garen untergerührt. Anschließend ruht das Risotto kurz zugedeckt, bevor es abgeschmeckt und serviert wird.
Die Gemüsebrühe von Beginn an erhitzen und während der gesamten Zubereitung knapp unter dem Siedepunkt warm halten.
Die Brühe erneut erhitzen und anschließend portionsweise weiterarbeiten.
Die Schalotte bei mittlerer Hitze nur glasig dünsten.
Bei deutlicher Verbrennung die Schalottenbasis nicht weiterverwenden und neu beginnen.
Immer nur eine Kelle Brühe nachgießen, sobald die vorherige fast aufgenommen ist.
Mit dem portionsweisen Nachgießen fortfahren und die Konsistenz am Ende mit der verbleibenden Brühe ausgleichen.
Ab dem Ende der Garzeit regelmäßig probieren und auf einen leicht bissfesten Kern achten.
Sofort Butter und Käse einarbeiten und ohne weitere Wartezeit servieren.
Bei Bedarf etwas mehr heiße Brühe verwenden und direkt nach dem Abschmecken servieren.
Noch etwas heiße Brühe unterrühren, bis das Risotto wieder cremig-fließend ist.
Häufig gefragt
Die Brühe wird portionsweise zugegeben. Je nach Reis, Topf und gewünschter Konsistenz kann am Ende etwas mehr oder weniger benötigt werden; entscheidend ist, dass der Reis cremig bleibt und innen leicht bissfest ist.
Der Orangensaft wird zuerst untergerührt. Nach 2 Minuten folgt der Zitronensaft, anschließend wird das Risotto mit weiterer Brühe fertig gegart.
Nein. Der Reis wird ungewaschen in den Topf gegeben und zunächst unter Rühren angeröstet.
Beim Neigen des Topfes soll sich das Risotto langsam bewegen. Auf dem Teller soll es cremig-fließend liegen und nicht fest stehen.
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