Basilikum gründlich trocknen
Gut trocken getupfte Basilikumblätter halten das Pesto aromatisch und verhindern, dass die Mischung unnötig wässrig wird.
Ligurische Pasta
Pasta alla Portofino verbindet fruchtigen Tomatensugo mit aromatischem Pesto alla genovese und wird mit Spaghetti zu einem eigenständigen ligurisch inspirierten Pastagericht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta alla Portofino bringt zwei charakteristische Aromen der ligurischen Küche zusammen: sanft eingekochten Tomatensugo und frisches Pesto aus Basilikum, Pinienkernen und Käse. Der Sugo bleibt zunächst eigenständig, bevor die bissfesten Spaghetti darin geschwenkt und zum Schluss mit dem Pesto verfeinert werden. So bleibt die Sauce überwiegend rot und erhält zugleich deutlich sichtbare grüne Pesto-Akzente.
Die Pasta schmeckt fruchtig und würzig, mit frischem Basilikum, nussigen Pinienkernen und herzhaften Käsenoten. Die Sauce ist cremig, aber nicht schwer; die Spaghetti bleiben bissfest und werden von roten und grünen Aromen durchzogen.
Schritt für Schritt
Die Basilikumblätter vorsichtig waschen und sehr gut trocken tupfen. Basilikum, Knoblauch, Pinienkerne und 1 g Salz in einem kleinen Mixer kurz pulsieren, bis eine grobe Paste entsteht. Parmigiano Reggiano und Pecorino dazugeben. Das Olivenöl langsam einarbeiten und nur so lange mixen, bis ein cremiges, noch leicht körniges Pesto entsteht.
Daran erkennst du es: Das Pesto ist cremig, aber noch leicht körnig.
Das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die angedrückte Knoblauchzehe darin etwa 1 Minute ziehen lassen, ohne sie zu bräunen. Passierte Tomaten und 4 g Salz hinzufügen und den Sugo 12 bis 15 Minuten offen sanft einkochen lassen. Die Knoblauchzehe anschließend entfernen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist leicht eingekocht und bleibt löffelbar.
Während der Sugo kocht, das Wasser in einem großen Topf aufkochen, salzen und die Spaghetti nach Packungsangabe bissfest garen. Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Die Spaghetti sind bissfest und noch leicht kernig.
Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.
Die Spaghetti direkt in die Pfanne zum Tomatensugo geben und mit etwas Kochwasser gründlich vermengen. Die Pfanne vom Herd nehmen. Das Pesto einrühren und die Pasta mit weiterer Flüssigkeit cremig schwenken. Der Sugo soll überwiegend rot bleiben und vom grünen Pesto deutlich durchzogen sein.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet cremig an den Spaghetti und bleibt überwiegend rot mit grünen Pesto-Akzenten.
Die Pasta alla Portofino sofort auf vorgewärmten Tellern servieren.
Gut zu wissen
Gut trocken getupfte Basilikumblätter halten das Pesto aromatisch und verhindern, dass die Mischung unnötig wässrig wird.
Fein geriebener Parmigiano Reggiano und Pecorino lassen sich gleichmäßig in das Pesto einarbeiten.
Die Pinienkerne geben dem Pesto eine nussige Note und tragen zu seiner leicht körnigen Textur bei.
Nur kurz pulsieren und anschließend mixen, bis eine cremige, noch leicht körnige Paste entsteht.
Ein Teil der fein geriebenen Käse und etwas Olivenöl kann untergerührt werden, um mehr Struktur zurückzubringen.
Die Zehe nur etwa 1 Minute bei mittlerer Hitze ziehen lassen und nicht bräunen.
Die gebräunte Zehe entfernen und den Sugo mit den Tomaten weiter einkochen.
Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser zurückbehalten.
Falls noch etwas ungesalzenes heißes Wasser vorhanden ist, dieses nach und nach einarbeiten; die Bindung fällt dann meist schwächer aus.
Die Pfanne vor dem Einrühren vom Herd nehmen.
Die Pasta sofort servieren und mit etwas frischem Pesto ergänzen, sofern noch welches vorhanden ist.
Häufig gefragt
Die Pfanne wird vor dem Einrühren vom Herd genommen, damit die frische Basilikumnote und die grüne Farbe des Pestos deutlicher erhalten bleiben.
Etwa 150 ml genügen. Die Flüssigkeit wird nach und nach zugegeben, bis die Sauce cremig an den Spaghetti haftet.
Der Tomatensugo soll überwiegend rot bleiben und deutlich von grünem Pesto durchzogen sein.
Sie werden nach Packungsangabe bissfest gegart und sollten noch leicht kernig sein, bevor sie mit dem Sugo vermengt werden.
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