Geeignete Kartoffeln
Mehligkochende Kartoffeln liefern besonders viel Stärke und ergeben dadurch einen lockeren, gut formbaren Gnocchiteig.
Italienweit verbreitete Gnocchi-Variante
Zarte Kartoffelgnocchi mit fein gehacktem Spinat, brauner Salbeibutter und fein geriebenem Grana Padano.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gnocchi di spinaci verbinden einen weichen Kartoffelteig mit fein gehacktem Spinat und erhalten dadurch eine zarte grüne Farbe und ein würziges Aroma. Die gekochten Gnocchi werden in leicht gebräunter Butter mit knusprigem Salbei geschwenkt und mit Grana Padano serviert.
Die Gnocchi sind weich und zart, mit leicht elastischer Oberfläche und feinen Spinatstückchen. Dazu kommen das nussige Aroma der Butter, knuspriger Salbei und die würzig-salzige Tiefe des Grana Padano.
Schritt für Schritt
Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in 2 l Wasser 25 bis 30 Minuten weich kochen. Sie sind gar, wenn ein Messer leicht bis zur Mitte gleitet. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet leicht bis zur Mitte.
Das Kochwasser erneut aufkochen. Den Spinat darin 2 Minuten blanchieren, anschließend mit kaltem Wasser abkühlen und sehr gründlich ausdrücken. Fein hacken.
Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen und weich.
Kartoffeln noch warm schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Die Masse 10 Minuten abkühlen lassen. Spinat, Eigelb, 8 g Salz und 200 g Mehl zugeben und nur so lange vermengen, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, zusammenhängend und formbar.
Die Arbeitsfläche mit dem restlichen Mehl bestäuben. Den Teig in vier Portionen teilen, zu etwa 2 cm dicken Rollen formen und in 2 cm lange Stücke schneiden. Jedes Stück leicht über eine bemehlte Gabel rollen, damit Rillen entstehen. Bis zum Kochen auf einem bemehlten Brett ablegen.
Daran erkennst du es: Die Stücke sind gleichmäßig groß und behalten ihre Form.
3 l Wasser mit 30 g Salz aufkochen. Die Gnocchi portionsweise hineingeben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch etwa 30 Sekunden ziehen lassen und mit einer Schaumkelle herausheben.
Daran erkennst du es: Die Gnocchi steigen an die Oberfläche und ziehen anschließend noch etwa 30 Sekunden.
Während die Gnocchi garen, Butter und Salbeiblätter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten erwärmen, bis die Butter leicht nussig duftet und die Salbeiblätter knusprig werden. Die Pfanne vom Herd nehmen.
Daran erkennst du es: Die Butter duftet nussig und die Salbeiblätter sind knusprig.
Die Gnocchi in die Pfanne geben und vorsichtig in der Salbeibutter schwenken. Bei Bedarf 2 bis 3 Esslöffel Kochwasser ergänzen. Auf Teller verteilen und mit Grana Padano bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Gnocchi sind vollständig mit Butter überzogen und glänzen leicht.
Gut zu wissen
Mehligkochende Kartoffeln liefern besonders viel Stärke und ergeben dadurch einen lockeren, gut formbaren Gnocchiteig.
Überschüssiges Wasser würde den Teig weich und klebrig machen. Den blanchierten Spinat deshalb nach dem Abkühlen sehr gründlich ausdrücken.
Fein geriebener Grana Padano schmilzt leicht auf den heißen Gnocchi und ergänzt die Salbeibutter mit würziger Tiefe.
Spinat sehr gründlich ausdrücken und die Kartoffeln mit Schale garen, anschließend kurz ausdampfen lassen.
Etwas von dem vorgesehenen Ausformmehl sparsam einarbeiten, ohne den Teig lange zu kneten.
Nur so lange vermengen, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht.
Die bereits geformten Gnocchi besonders kurz garen und sofort mit ausreichend Salbeibutter servieren.
Brett und Gnocchi leicht mit dem vorgesehenen Ausformmehl bestäuben und Abstand lassen.
Die Stücke vorsichtig lösen und vor dem Kochen erneut sparsam bemehlen.
Die Pfanne sofort vom Herd nehmen, sobald die Butter nussig duftet.
Häufig gefragt
Der Teig soll weich, aber formbar sein. Er muss sich zu Rollen formen lassen, ohne stark zu kleben.
Überschüssiges Wasser würde den Kartoffel-Spinat-Teig aufweichen und könnte dazu führen, dass mehr Mehl nötig wird.
Die Gnocchi steigen an die Oberfläche. Danach lässt man sie noch etwa 30 Sekunden ziehen und hebt sie mit der Schaumkelle heraus.
Sie ist fertig, wenn sie leicht nussig duftet und die Salbeiblätter knusprig sind. Dann die Pfanne vom Herd nehmen.
So bleibt das Wasser heiß genug und die Gnocchi garen gleichmäßiger, ohne dass sie im Topf zusammenkleben.
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