Gnocchi di spinaci mit Salbeibutter

Italienweit verbreitete Gnocchi-Variante

Zarte Kartoffelgnocchi mit fein gehacktem Spinat, brauner Salbeibutter und fein geriebenem Grana Padano.

Zum Rezept
Gnocchi di spinaci mit Salbeibutter
Vorbereitung 45 Minuten
Kochen / Backen 35 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 75 Minuten
Menge Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Klöße und Teigtaschen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Weizen, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Mehligkochende Kartoffeln geben dem Teig eine lockere, formbare Struktur.
  • Sehr gründlich ausgedrückter Spinat bringt Aroma und Farbe ein, ohne den Teig unnötig zu verwässern.
  • Das kurze Garen in sprudelndem Wasser hält die Gnocchi zart und verhindert ein Austrocknen.
  • Nussig duftende Butter, Salbei und Grana Padano ergänzen die milden Kartoffeln mit kräftigem Aroma.

Gnocchi di spinaci verbinden einen weichen Kartoffelteig mit fein gehacktem Spinat und erhalten dadurch eine zarte grüne Farbe und ein würziges Aroma. Die gekochten Gnocchi werden in leicht gebräunter Butter mit knusprigem Salbei geschwenkt und mit Grana Padano serviert.

Die Gnocchi sind weich und zart, mit leicht elastischer Oberfläche und feinen Spinatstückchen. Dazu kommen das nussige Aroma der Butter, knuspriger Salbei und die würzig-salzige Tiefe des Grana Padano.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Kartoffeln gar kochen

    Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in 2 l Wasser 25 bis 30 Minuten weich kochen. Sie sind gar, wenn ein Messer leicht bis zur Mitte gleitet. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet leicht bis zur Mitte.

    • Kartoffeln mit Schale kochen, damit sie möglichst wenig Wasser aufnehmen.
  2. Spinat blanchieren

    Das Kochwasser erneut aufkochen. Den Spinat darin 2 Minuten blanchieren, anschließend mit kaltem Wasser abkühlen und sehr gründlich ausdrücken. Fein hacken.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen und weich.

    • Den Spinat besonders gründlich ausdrücken, damit der Teig nicht zu weich wird.
  3. Teig herstellen

    Kartoffeln noch warm schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Die Masse 10 Minuten abkühlen lassen. Spinat, Eigelb, 8 g Salz und 200 g Mehl zugeben und nur so lange vermengen, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, zusammenhängend und formbar.

    • Den Teig nicht länger als nötig kneten, sonst werden die Gnocchi fest.
  4. Gnocchi formen

    Die Arbeitsfläche mit dem restlichen Mehl bestäuben. Den Teig in vier Portionen teilen, zu etwa 2 cm dicken Rollen formen und in 2 cm lange Stücke schneiden. Jedes Stück leicht über eine bemehlte Gabel rollen, damit Rillen entstehen. Bis zum Kochen auf einem bemehlten Brett ablegen.

    Daran erkennst du es: Die Stücke sind gleichmäßig groß und behalten ihre Form.

    • Die geformten Gnocchi mit Abstand ablegen, damit sie nicht zusammenkleben.
  5. Gnocchi garen

    3 l Wasser mit 30 g Salz aufkochen. Die Gnocchi portionsweise hineingeben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch etwa 30 Sekunden ziehen lassen und mit einer Schaumkelle herausheben.

    1 Minute

    Daran erkennst du es: Die Gnocchi steigen an die Oberfläche und ziehen anschließend noch etwa 30 Sekunden.

    • Nicht zu viele Gnocchi auf einmal in den Topf geben, damit das Wasser weiter heiß bleibt.
  6. Salbeibutter zubereiten

    Während die Gnocchi garen, Butter und Salbeiblätter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten erwärmen, bis die Butter leicht nussig duftet und die Salbeiblätter knusprig werden. Die Pfanne vom Herd nehmen.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Butter duftet nussig und die Salbeiblätter sind knusprig.

    • Die Butter nach dem Erreichen des nussigen Dufts sofort vom Herd nehmen, damit sie nicht verbrennt.
  7. Schwenken und servieren

    Die Gnocchi in die Pfanne geben und vorsichtig in der Salbeibutter schwenken. Bei Bedarf 2 bis 3 Esslöffel Kochwasser ergänzen. Auf Teller verteilen und mit Grana Padano bestreuen.

    Daran erkennst du es: Die Gnocchi sind vollständig mit Butter überzogen und glänzen leicht.

    • Das Kochwasser nur nach Bedarf ergänzen, damit die Butter an den Gnocchi haftet und die Sauce nicht zu dünn wird.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kartoffeln warm pressen: Die Kartoffeln noch warm durch die Presse drücken. So entsteht eine gleichmäßige, lockere Grundlage für den Teig.
  • Teig kurz vermengen: Sobald sich die Zutaten verbinden und ein weicher Teig entsteht, nicht weiterkneten. Überarbeitet der Teig, werden die Gnocchi schnell kompakt.
  • In Portionen kochen: Die Gnocchi portionsweise in das kochende Salzwasser geben, damit die Wassertemperatur möglichst stabil bleibt.
  • Butter aufmerksam beobachten: Die Butter soll nussig duften, aber nicht dunkel verbrennen. Die Pfanne deshalb nach dem Erreichen des Aromas vom Herd nehmen.

Zutatenwissen

Geeignete Kartoffeln

Mehligkochende Kartoffeln liefern besonders viel Stärke und ergeben dadurch einen lockeren, gut formbaren Gnocchiteig.

Spinat gründlich ausdrücken

Überschüssiges Wasser würde den Teig weich und klebrig machen. Den blanchierten Spinat deshalb nach dem Abkühlen sehr gründlich ausdrücken.

Grana Padano zum Servieren

Fein geriebener Grana Padano schmilzt leicht auf den heißen Gnocchi und ergänzt die Salbeibutter mit würziger Tiefe.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig ist klebrig und lässt sich kaum rollen.

Spinat sehr gründlich ausdrücken und die Kartoffeln mit Schale garen, anschließend kurz ausdampfen lassen.

Etwas von dem vorgesehenen Ausformmehl sparsam einarbeiten, ohne den Teig lange zu kneten.

Die Gnocchi werden fest oder gummiartig.

Nur so lange vermengen, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht.

Die bereits geformten Gnocchi besonders kurz garen und sofort mit ausreichend Salbeibutter servieren.

Die geformten Gnocchi kleben am Brett oder aneinander.

Brett und Gnocchi leicht mit dem vorgesehenen Ausformmehl bestäuben und Abstand lassen.

Die Stücke vorsichtig lösen und vor dem Kochen erneut sparsam bemehlen.

Die Butter schmeckt bitter und die Salbeiblätter sind dunkel statt knusprig.

Die Pfanne sofort vom Herd nehmen, sobald die Butter nussig duftet.

Servieren und kombinieren

  • Klassisch mit Salbeibutter: Die heißen Gnocchi direkt aus der Pfanne mit der Salbeibutter und reichlich fein geriebenem Grana Padano servieren.
  • Mit frischer Kräuternote: Die Gnocchi unmittelbar nach dem Schwenken servieren, damit die knusprigen Salbeiblätter und das nussige Butteraroma erhalten bleiben.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl.
  • Eier: enthält · Das Rezept enthält Eigelb.
  • Milch: enthält · Das Rezept enthält Butter und Grana Padano.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie weich soll der Gnocchiteig sein?

Der Teig soll weich, aber formbar sein. Er muss sich zu Rollen formen lassen, ohne stark zu kleben.

Warum muss der Spinat so gründlich ausgedrückt werden?

Überschüssiges Wasser würde den Kartoffel-Spinat-Teig aufweichen und könnte dazu führen, dass mehr Mehl nötig wird.

Woran erkenne ich, dass die Gnocchi gar sind?

Die Gnocchi steigen an die Oberfläche. Danach lässt man sie noch etwa 30 Sekunden ziehen und hebt sie mit der Schaumkelle heraus.

Wann ist die Salbeibutter fertig?

Sie ist fertig, wenn sie leicht nussig duftet und die Salbeiblätter knusprig sind. Dann die Pfanne vom Herd nehmen.

Warum werden die Gnocchi portionsweise gekocht?

So bleibt das Wasser heiß genug und die Gnocchi garen gleichmäßiger, ohne dass sie im Topf zusammenkleben.

Aus unserer Küche

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