Semola rimacinata
Feine Semola rimacinata ist fein gemahlener Hartweizengrieß. Feiner Hartweizengrieß kann ebenfalls verwendet werden; das Brot wird dann etwas weniger elastisch.
Streetfood aus Savona, Ligurien
Knusprig frittierte Streifen aus gekochter Kichererbsen-Polenta werden in warmen, dünnen Fugassette serviert. Der savonische Snack verbindet cremig-feste Panissa mit goldbrauner Kruste und schlichtem, biegsamem Weißbrot.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Panissa con la fugassetta ist eine savonische Spezialität aus Ligurien: Knusprig frittierte Streifen aus Kichererbsen-Polenta werden in ein flaches, rundes Weißbrot gelegt. Für diese Hausversion kochst du die Panissa aus Kichererbsenmehl, Wasser und Salz, lässt sie fest werden und bereitest währenddessen die Fugassette aus feiner Semola zu.
Außen knusprige, goldbraune Panissa-Streifen treffen auf ein warmes, zart biegsames Brot. Im Inneren ist die Panissa dicht und weich, mit einem herzhaften Kichererbsenaroma und einer feinen Salznote.
Schritt für Schritt
300 ml des kalten Wassers mit dem Kichererbsenmehl in einer großen Schüssel glatt verrühren. Das restliche Wasser nach und nach einarbeiten und anschließend 5 g Salz unterrühren. Die Mischung 15 Minuten quellen lassen.
Die Kichererbsenmasse in einen schweren Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren 60 bis 70 Minuten garen. Die Masse ist fertig, wenn sie sehr dick und glatt ist und sich deutlich schwerer rühren lässt.
Daran erkennst du es: Sehr dick, glatt und deutlich schwerer zu rühren
Wichtig: Die Masse kann beim dicken Einkochen spritzen. Langsam rühren und Gesicht sowie Hände vom Topf fernhalten.
Die heiße Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form von etwa 20 × 20 cm streichen. Vollständig abkühlen lassen und anschließend mindestens 2 Stunden kalt stellen, bis die Panissa fest ist.
Daran erkennst du es: Die Panissa ist fest und lässt sich aus der Form lösen
Wichtig: Die Panissa erst vollständig abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommt.
Semola, 3 g Salz, Olivenöl und 125 ml Wasser zu einem festen, glatten Teig verkneten. Den Teig 8 Minuten bearbeiten und anschließend zu einer Kugel formen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist fest, glatt und zusammenhängend
Die Teigkugel abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.
Den Teig in 4 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer runden, etwa 15 cm großen und 2 bis 3 mm dünnen Teigplatte ausrollen. Eine schwere Pfanne ohne zusätzliches Öl erhitzen und die Teigplatten einzeln bei mittlerer bis hoher Hitze jeweils 2 bis 3 Minuten pro Seite backen. Sie sollen blass bleiben, leicht trockene Stellen bekommen und biegsam bleiben. Die fertigen Fugassette mit einem Tuch abdecken.
Daran erkennst du es: Blass, mit einzelnen trockenen Stellen und weiterhin biegsam
Wichtig: Die trockene Pfanne wird sehr heiß; die Teigplatten mit geeignetem Werkzeug wenden.
Die feste Panissa aus der Form lösen und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Das Frittieröl in einem hohen Topf auf 175 bis 180 °C erhitzen. Die Streifen portionsweise 3 bis 4 Minuten frittieren, bis sie außen goldbraun und knusprig sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit dem abgemessenen Salz bestreuen.
Daran erkennst du es: Außen goldbraun und knusprig
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen. Die Streifen vorsichtig einlegen und einen Deckel nur griffbereit, nicht über dem Topf, bereithalten.
Jede Fugassetta waagerecht aufschneiden, aber an einer Seite zusammenlassen. Mehrere heiße Panissa-Streifen hineinlegen, mit dem abgemessenen Salz würzen, falls noch nicht geschehen, und das Brot vorsichtig zusammendrücken. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Das Brot umschließt die heißen Streifen, ohne zu brechen
Wichtig: Die frisch frittierten Streifen sind sehr heiß; kurz abkühlen lassen, wenn sie sich nicht sicher handhaben lassen.
Gut zu wissen
Feine Semola rimacinata ist fein gemahlener Hartweizengrieß. Feiner Hartweizengrieß kann ebenfalls verwendet werden; das Brot wird dann etwas weniger elastisch.
Die angegebene Ölmenge ist für einen ausreichend hohen Topf bemessen. Entscheidend ist, dass die Panissa-Streifen weitgehend eingetaucht werden können.
Das Brot wird etwas weniger elastisch, bleibt aber als dünne Fugassetta verwendbar.
Semola rimacinata im gleichen Gewicht durch feinen Hartweizengrieß ersetzen und den Teig wie beschrieben kneten.
Das Wasser nach und nach unter kräftigem Rühren einarbeiten und während des gesamten Kochens regelmäßig über den Topfboden rühren.
Kleine Klümpchen können durch kräftiges Rühren geglättet werden. Angebrannte Stellen nicht vom Topfboden lösen, sondern die nicht angebrannte Masse in einen sauberen Topf umfüllen.
Bis zur sehr dicken, schwer rührbaren Konsistenz kochen und anschließend mindestens 2 Stunden kalt stellen.
Die Masse erneut vollständig kühlen, bevor sie geschnitten wird. Bereits zerbrochene Stücke vorsichtig als kleinere Frittierportionen verwenden.
Bei mittlerer bis hoher Hitze nur leicht trockene Stellen entstehen lassen und die Fugassette blass und biegsam halten.
Sehr trockene Platten kurz mit einem Tuch abdecken und noch warm füllen; stark verbrannte Stellen lassen sich nicht vollständig korrigieren.
Das Öl auf 175 bis 180 °C erhitzen und die Streifen portionsweise frittieren.
Die Streifen kurz abtropfen lassen und in einer weiteren kleinen Portion erneut frittieren, bis die Oberfläche knusprig ist.
Häufig gefragt
Feiner Hartweizengrieß kann im gleichen Gewicht verwendet werden. Die Fugassette wird dann etwas weniger elastisch.
Durch das vollständige Abkühlen und die anschließende Kühlzeit wird die gekochte Kichererbsenmasse fest genug, um sie in Streifen zu schneiden und zu frittieren.
Kleine Portionen erleichtern das gleichmäßige Frittieren und helfen dabei, die Temperatur des Öls stabil zu halten.
Sie sollen blass bleiben, nur leicht trockene Stellen bekommen und biegsam bleiben, damit sie sich nach dem Aufschneiden gut füllen lassen.
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