Crostini di segale mit Kartoffel-Fontina-Creme

Crostini aus dem Aostatal

Knusprig geröstete Roggen-Crostini mit einer warmen, cremigen Kartoffel-Fontina-Auflage, Schnittlauch und schwarzem Pfeffer. Kurz unter dem Backofengrill gratiniert, werden sie außen knusprig und an der Oberfläche leicht gebräunt.

Zum Rezept
Crostini di segale mit Kartoffel-Fontina-Creme
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Menge 4 Crostini
Gerichtsform und Gerichtsart Brote
Prägende Zutatenfamilie Getreide, Milchprodukte, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen, Kochen in Flüssigkeit, Rösten und Ofenbraten

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das kräftige Roggenbrot bildet einen aromatischen und stabilen Kontrast zur milden, cremigen Kartoffelmasse.
  • Fontina schmilzt in der warmen Kartoffelcreme an und sorgt für Würze sowie eine geschmeidige Textur.
  • Das kurze Gratinieren verbindet Brot und Belag, ohne die Crostini vollständig auszutrocknen.
  • Schnittlauch und schwarzer Pfeffer setzen frische und würzige Akzente.
  • Die Crostini werden direkt nach dem Gratinieren serviert und bewahren dadurch ihren besten Kontrast zwischen knusprigem Brot und weichem Belag.

Diese offenen Crostini verbinden kräftiges Roggenbrot mit einer warmen Creme aus mehligkochenden Kartoffeln, Butter, Milch und Fontina DOP. Das Brot wird zunächst geröstet, anschließend mit der noch warmen Creme bestrichen und kurz gratiniert. So trifft eine knusprige Unterseite auf eine weiche, schmelzende und leicht gebräunte Oberfläche.

Die Crostini duften nach geröstetem Roggenbrot und geschmolzenem Käse. Die Oberfläche ist weich, cremig und leicht gebräunt, während die Brotkante knusprig bleibt. Fontina bringt eine milde, vollmundige Würze ein; Schnittlauch und Pfeffer sorgen für Frische und Schärfe.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Backofen vorbereiten

    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

    200 °C
  2. Kartoffeln kochen

    Die Kartoffeln schälen, in gleich große Würfel schneiden und im leicht gesalzenen Wasser etwa 15 Minuten weich kochen. Anschließend gründlich abgießen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffelwürfel lassen sich leicht mit einem Messer einstechen.

    • Gleich große Würfel garen möglichst gleichmäßig.
    • Das Kochwasser vollständig abgießen, damit die Creme später nicht wässrig wird.

    Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.

  3. Roggenbrot rösten

    Die Roggenbrotscheiben auf das vorbereitete Blech legen und im vorgeheizten Ofen 8 bis 10 Minuten rösten. Nach etwa 5 Minuten wenden. Das Brot soll außen knusprig, innen aber noch etwas weich bleiben.

    10 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Die Außenseite ist knusprig, die Mitte bleibt noch leicht weich.

    • Das Brot nach der Hälfte der Zeit wenden, damit beide Seiten gleichmäßig rösten.
  4. Kartoffelcreme anrühren

    Die heißen Kartoffeln fein zerdrücken. Die Butter unterrühren und anschließend die Milch nach und nach einarbeiten, bis eine feste, cremige Masse entsteht.

    Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt und streichfähig, aber nicht flüssig.

    • Die Milch portionsweise zugeben, damit die Creme ihre feste Konsistenz behält.

    Wichtig: Die Kartoffeln sind sehr heiß; beim Zerdrücken vorsichtig arbeiten.

  5. Fontina und Würze einarbeiten

    Die Fontina sehr klein würfeln und unter die noch warme Kartoffelmasse rühren, bis sie teilweise schmilzt und sich gleichmäßig verteilt. Mit der vorgesehenen Salz- und Pfeffermenge abschmecken und den Schnittlauch unterheben.

    Daran erkennst du es: Die Fontina ist teilweise angeschmolzen und gleichmäßig in der Creme verteilt.

    • Die Fontina sehr klein würfeln, damit sie sich in der warmen Masse schneller verteilt.
  6. Crostini bestreichen

    Die Kartoffel-Fontina-Creme etwa 1 cm dick auf die gerösteten Brotscheiben streichen.

    Daran erkennst du es: Der Belag ist gleichmäßig verteilt und bedeckt die Brotscheiben bis zu den Rändern.

    • Die Creme nicht zu dünn auftragen, damit sie beim Gratinieren weich und saftig bleibt.
  7. Kurz gratinieren

    Den Backofengrill auf 240 °C oder die höchste Stufe vorheizen. Die belegten Crostini auf der oberen Schiene 2 bis 3 Minuten gratinieren, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist. Dabei ständig beobachten.

    3 Minuten 240 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht gebräunt, ohne dass das Roggenbrot zu dunkel wird.

    • Die Crostini unter dem Grill nicht aus den Augen lassen, da die Oberfläche schnell bräunt.

    Wichtig: Blech und Crostini sind sehr heiß; beim Herausnehmen geeignete Ofenhandschuhe verwenden.

  8. Sofort servieren

    Die Crostini sofort heiß servieren.

    • Direktes Servieren bewahrt den Kontrast zwischen knusprigem Brot und weicher Creme.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Knusprige Brotbasis: Das Roggenbrot wird vor dem Belegen geröstet. Dadurch bleibt die Unterseite trotz der feuchten Kartoffelcreme möglichst stabil und knusprig.
  • Fontina in die warme Masse geben: Die Fontina wird unter die noch warme Kartoffelmasse gerührt, damit sie teilweise anschmilzt und sich gleichmäßig verteilt.
  • Unter dem Grill aufmerksam bleiben: Die Oberfläche bräunt in kurzer Zeit. Die Crostini deshalb während des Gratinierens ständig beobachten.

Zutatenwissen

Fontina finden

Fontina DOP ist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden und teilweise in größeren Supermärkten erhältlich.

Alternative zum Fontina

Ein milder, gut schmelzender Bergkäse kann verwendet werden. Die Creme wird dadurch etwas weniger würzig und weniger typisch für das Aostatal.

Sinnvolle Alternativen

milder, gut schmelzender Bergkäse

Die Creme wird etwas weniger würzig und weniger typisch für das Aostatal.

Fontina im gleichen Arbeitsschritt durch einen milden, gut schmelzenden Bergkäse ersetzen und den Käse sehr klein würfeln.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Kartoffelcreme läuft vom Brot oder wird beim Gratinieren sehr weich.

Die Milch nach und nach zugeben und die Kartoffeln nach dem Kochen gründlich abgießen.

Etwas zerdrückte Kartoffel unterrühren und die Creme kurz stehen lassen, bevor sie auf das Brot gestrichen wird.

Das Roggenbrot wird unter dem Grill zu dunkel.

Die Crostini während der kurzen Grillzeit ständig beobachten und bei leichter Bräunung sofort herausnehmen.

Falls nur die Oberfläche zu dunkel ist, die betroffenen Stellen vorsichtig abheben und die Crostini sofort servieren.

Die Fontina bleibt in größeren Stücken und verteilt sich nicht gleichmäßig in der Creme.

Die Fontina sehr klein würfeln und direkt unter die noch warme Kartoffelmasse rühren.

Die Masse vorsichtig über der noch warmen Kochstelle nachwärmen, ohne sie anzubraten, und erneut gründlich verrühren.

Servieren und kombinieren

  • Zum Aperitif: Die warmen Crostini als kleinen Aperitif frisch aus dem Ofen servieren. Sie eignen sich besonders gut, wenn der knusprige Brotrand und die weiche Käsecreme im Mittelpunkt stehen sollen.
  • Als kleines Abendessen: Zwei Crostini pro Person als kleines, warmes Abendessen servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Roggen gehört zu den glutenhaltigen Getreiden.
  • Milch: enthält · Fontina, Vollmilch und Butter sind Milchprodukte.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich Fontina DOP ersetzen?

Ja. Ein milder, gut schmelzender Bergkäse eignet sich als Ersatz. Die Kartoffelcreme wird dann etwas weniger würzig und weniger typisch für das Aostatal.

Wie werden die Crostini am besten serviert?

Die Crostini schmecken am besten sofort nach dem kurzen Gratinieren, solange das Brot knusprig und die Kartoffel-Fontina-Creme noch warm ist.

Warum wird das Brot vor dem Belegen geröstet?

Das Vor­rösten sorgt für eine knusprige Unterseite und verhindert, dass die Kartoffelcreme das Brot zu schnell durchweicht.

Aus unserer Küche

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