Rundkornreis verwenden
Arborio oder Originario bildet beim Kochen eine weiche, bindende Reismasse und eignet sich deshalb besonders für den Teig.
Warme Süßspeise aus der Toskana
Goldbraun ausgebackene toskanische Reisfrittelle mit weich gekochtem Reis, Zitrusschalen, Eiern und Rum. Warm serviert und mit Zucker bestäubt, sind sie außen zart knusprig und innen weich.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Frittelle di riso sind kleine, goldbraun ausgebackene Reisfrittelle aus der Toskana. Besonders im Raum Florenz gehören sie zur süßen Küche rund um Carnevale und San Giuseppe am 19. März. Für diese Variante wird Reis mit Milch, Wasser, Butter und Zitrusschalen weich gekocht, anschließend mit Eiern, Mehl und Rum vermengt und portionsweise frittiert. Warm serviert und mit Zucker bestäubt, bleiben sie innen weich und außen zart knusprig.
Außen goldbraun und zart knusprig, innen weich, feucht und leicht klebrig. Butter, Zitrone und Orange prägen das Aroma, während Rum eine warme, dezente Tiefe ergänzt.
Schritt für Schritt
Zitrone und Orange fein abreiben. Milch, Wasser, Butter, Zitrusschalen und Salz in einen weiten Topf geben und aufkochen.
Den Reis einrühren, die Hitze auf eine niedrige Stufe reduzieren und den Reis 25 bis 30 Minuten garen. Dabei häufig umrühren, bis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen und der Reis sehr weich ist.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist vollständig aufgenommen und der Reis sehr weich.
Den Topf vom Herd nehmen und die Reismasse auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Für schnelleres Abkühlen kann sie in eine flache Schüssel umgefüllt werden.
Daran erkennst du es: Die Reismasse ist vollständig auf Zimmertemperatur abgekühlt.
Zucker, Eier, Mehl und Rum unter den kalten Reis rühren. Die Eier einzeln einarbeiten, bis ein dickflüssiger, gleichmäßiger Teig entsteht. Den Teig abdecken und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Eine Kühlung über Nacht ist ebenfalls möglich.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gut durchgekühlt und dickflüssig.
Das Erdnussöl in einem hohen, eher schmalen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Einen kleinen Teelöffel Teig hineingeben: Er soll sofort aufsteigen und gleichmäßig zu bräunen beginnen.
Daran erkennst du es: Ein kleiner Teigtest steigt sofort auf und beginnt gleichmäßig zu bräunen.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig erhitzen und den Topf nicht unbeaufsichtigt lassen.
Mit zwei Teelöffeln kleine, etwa walnussgroße Portionen vom Teig abstechen und vorsichtig ins Öl geben. Jeweils nur wenige Frittelle gleichzeitig ausbacken, damit die Temperatur nicht zu stark fällt. Die Frittelle 3 bis 4 Minuten frittieren und dabei wenden, bis sie rundum goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Frittelle sind rundum goldbraun.
Wichtig: Teigportionen langsam und vorsichtig ins heiße Öl gleiten lassen, um Spritzer zu vermeiden.
Die Frittelle mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm mit dem restlichen Zucker bestäuben und möglichst frisch servieren.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft und die Frittelle sind noch warm.
Gut zu wissen
Arborio oder Originario bildet beim Kochen eine weiche, bindende Reismasse und eignet sich deshalb besonders für den Teig.
Da die Schale direkt verwendet wird, sollten Zitrone und Orange unbehandelt sein. Nur die äußere farbige Schicht abreiben.
Der Zucker für den Teig wird eingerührt, der zweite Zucker wird erst nach dem Frittieren zum Bestäuben verwendet.
Den Reis 25 bis 30 Minuten bei niedriger Hitze garen und häufig umrühren, bis er sehr weich ist und die Flüssigkeit aufgenommen hat.
Die Reismasse bei niedriger Hitze weitergaren, bis der Reis weich und die Flüssigkeit aufgenommen ist, anschließend vollständig abkühlen lassen.
Die Reismasse vollständig auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und den fertigen Teig mindestens 2 Stunden kühlen.
Den Teig vor dem Frittieren weiter kühlen, bis er deutlich dickflüssiger ist.
Jeweils nur wenige Frittelle gleichzeitig ausbacken und die Öltemperatur zwischen den Chargen stabil halten.
Die nächste Charge erst ins Öl geben, wenn es wieder ausreichend heiß ist.
Walnussgroße Portionen verwenden und das Öl im Bereich von 170 bis 175 °C halten.
Die restlichen Portionen kleiner abstechen und bei stabiler Temperatur etwas länger ausbacken.
Der Teig kann nach dem Anrühren abgedeckt mindestens 2 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ruhen. Vor dem Frittieren kurz durchrühren.
Häufig gefragt
Am besten eignet sich Rundkornreis, zum Beispiel Arborio oder Originario. Er wird weich und bindet die Reismasse gut.
Der Teig sollte mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen. Eine Kühlung über Nacht ist ebenfalls möglich.
Sie sind fertig, wenn sie nach 3 bis 4 Minuten rundum goldbraun sind.
So bleibt die Öltemperatur stabil. Bei zu vielen Frittelle auf einmal fällt sie stark ab, wodurch die Stücke mehr Öl aufnehmen und ungleichmäßig bräunen.
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