Ricotta gut abtropfen lassen
Gut abgetropfter Ricotta sorgt für eine kompaktere, besser formbare Masse.
Ricotta-Kräuter-Gnocchi
Rustikale Ricotta-Kräuter-Gnocchi aus der Emilia-Romagna: Bietole, Ricotta, Brot, Ei und Grana Padano werden zu länglichen Pin geformt, gekocht und in Butter geschwenkt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pin sind rustikale Ricotta-Kräuter-Gnocchi aus Bobbio und der Alta Val Trebbia in der Emilia-Romagna. Bietole verbinden sich mit Ricotta, Semmelbröseln, Ei und Grana Padano zu länglichen, zarten Nocken. Nach dem Kochen werden die Pin vorsichtig in Butter geschwenkt und mit zusätzlichem Grana serviert.
Die Pin sind weich und zart, bleiben aber formstabil. Außen wirken sie leicht rau und nehmen die geschmolzene Butter gut auf; im Inneren treffen milder Ricotta, grüne Bietole, Pfeffer und würziger Grana Padano aufeinander.
Schritt für Schritt
Das Wasser mit 8 g Salz im Blanchiertopf aufkochen. Die Bietole 3 bis 4 Minuten blanchieren, in einem Sieb abgießen und anschließend sehr gründlich ausdrücken. Die Bietole fein hacken.
Daran erkennst du es: Die Bietole sind zusammengefallen und weich genug zum feinen Hacken.
Wichtig: Beim Abgießen und Ausdrücken vorsichtig mit dem heißen Wasser umgehen.
Olivenöl und 20 g Butter in der Pfanne erhitzen. Die Zwiebel darin 3 Minuten glasig dünsten. Knoblauch und Petersilie zufügen und 1 Minute mitdünsten. Die gehackten Bietole einrühren und 2 Minuten unter Wenden erwärmen. Die Mischung vom Herd nehmen und etwa 10 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist glasig, der Knoblauch duftet und die Bietole sind gleichmäßig mit der Kräutermischung verbunden.
Ricotta, Semmelbrösel, 40 g Grana Padano, Eier, 50 g Mehl, 6 g Salz und Pfeffer in der Rührschüssel verrühren. Die abgekühlte Bietole-Mischung gründlich unterarbeiten. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig verbunden und nach der Ruhezeit formbar.
Während der Teig ruht, das Kochwasser vorbereiten: 3 l Wasser mit 15 g Salz im großen Gartopf zum sanften Kochen bringen. Die Arbeitsfläche mit dem restlichen Mehl bestäuben. Aus dem Teig etwa 24 längliche Pin von jeweils ungefähr 6 cm Länge formen. Die Hände bei Bedarf leicht bemehlen.
Daran erkennst du es: Die geformten Pin sind länglich, geschlossen und halten ihre Form auf der bemehlten Arbeitsfläche.
Wichtig: Das Kochwasser ist heiß; beim Formen Abstand zum Topf halten.
Die Pin portionsweise in das siedende Wasser geben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch 1 bis 2 Minuten gar ziehen lassen. Mit der Schaumkelle herausheben und gut abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Pin steigen an die Oberfläche und sind anschließend durchgehend warm und formstabil.
Wichtig: Die Pin vorsichtig ins heiße Wasser geben und mit der Schaumkelle herausheben.
Die 60 g Butter in der großen Pfanne schmelzen. Die gekochten Pin vorsichtig darin schwenken, ohne sie zu zerdrücken.
Daran erkennst du es: Die Pin sind rundum mit geschmolzener Butter überzogen und behalten ihre Form.
Die Pin auf vorgewärmte Teller verteilen und mit den restlichen 20 g Grana Padano bestreuen. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Pin sind heiß, buttrig überzogen und mit Grana Padano bestreut.
Gut zu wissen
Gut abgetropfter Ricotta sorgt für eine kompaktere, besser formbare Masse.
Von den insgesamt 60 g kommen 40 g in den Teig und 20 g zum Bestreuen der fertigen Pin.
Die Salzmenge für das Blanchierwasser, das Kochwasser und den Teig sind getrennte Zutatenmengen.
Bietole kräftig ausdrücken und Ricotta gut abtropfen lassen.
Die Masse zunächst die vorgesehenen 15 Minuten ruhen lassen und die Pin anschließend mit leicht bemehlten Händen formen.
Das Wasser nur sanft sieden lassen und die Pin portionsweise hineingeben.
Die nächste Portion erst ins Wasser geben, wenn das Sieden wieder sanft ist, und die Pin erst nach dem Aufsteigen vorsichtig herausheben.
Die Pin gut abtropfen lassen und nur vorsichtig in der geschmolzenen Butter schwenken.
Beschädigte Pin trotzdem heiß mit Butter und Grana servieren; für die restlichen Pin die Bewegungen in der Pfanne reduzieren.
Häufig gefragt
Pin sind längliche Ricotta-Kräuter-Gnocchi aus dem Raum Bobbio und der Alta Val Trebbia in der Emilia-Romagna.
Durch gründliches Ausdrücken gelangt weniger Wasser in den Teig. Dadurch wird die Masse formbarer und die Pin bleiben beim Garen besser zusammen.
Das Rezept ergibt für 4 Personen etwa 24 Pin, also ungefähr 6 Pin pro Portion.
Die Pin steigen im siedenden Wasser an die Oberfläche und ziehen anschließend noch 1 bis 2 Minuten gar.
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