Pecorino Romano
Pecorino Romano ist kräftig, würzig und salziger als Parmesan. Er wird fein gerieben und direkt auf die heißen Montanarine gestreut.
Frittierte Pizzette aus Kampanien
Kleine neapolitanische Pizzette aus Hefeteig, die frittiert und anschließend mit Tomatensauce, Pecorino Romano und Basilikum belegt werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Montanarine sind kleine frittierte Pizzette aus der neapolitanischen Küche. Der Hefeteig wird zu flachen Scheiben geformt, im heißen Erdnussöl goldbraun ausgebacken und danach mit langsam eingekochter Tomatensauce, Pecorino Romano und frischem Basilikum belegt. Sie werden heiß serviert und verbinden ein luftiges Inneres mit einem knusprigen Rand.
Außen knusprig und goldbraun, innen luftig und weich. Die warme Tomatensauce schmeckt fruchtig und würzig, während Pecorino Romano salzige Schärfe und Basilikum eine frische, aromatische Note beisteuern.
Schritt für Schritt
Die frische Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Das Weizenmehl nach und nach einarbeiten, dann Salz und Olivenöl zugeben. Den Teig 8–10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und löst sich weitgehend von der Schüssel.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und bei Raumtemperatur etwa 90 Minuten gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.
Während der Teig geht, das Olivenöl in einem kleinen Topf erwärmen. Die Knoblauchzehe kurz darin anschwitzen, dann passierte Tomaten, Basilikumblätter und Salz zugeben. Die Sauce aufkochen und anschließend ohne Deckel bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten sanft einkochen lassen. Knoblauchzehe und weich gekochte Basilikumblätter entfernen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist eingedickt und schmeckt konzentriert nach Tomate.
Den Teig in 12 gleich große Stücke von jeweils etwa 69 g teilen. Jedes Stück rundwirken und zu einer Kugel formen. Die Kugeln abdecken und weitere 45 Minuten gehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teigkugeln sind sichtbar gelockert und leicht aufgegangen.
Das Erdnussöl in einem hohen Topf auf 175–180 °C erhitzen. Nicht mehr als zwei bis drei Teigstücke gleichzeitig frittieren.
Daran erkennst du es: Das Öl hat 175–180 °C erreicht.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und kein Wasser in das Öl gelangen lassen.
Jede Teigkugel mit den Fingerspitzen zu einer etwa 5 mm dicken Scheibe von ungefähr 10–12 cm Durchmesser drücken. Die Scheiben vorsichtig ins heiße Öl geben und jeweils etwa 2–3 Minuten frittieren. Nach 60–90 Sekunden wenden, bis beide Seiten aufgegangen und goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind aufgegangen und goldbraun.
Wichtig: Nur kleine Chargen frittieren und die Teigstücke mit ausreichend Abstand ins Öl geben.
Die Montanarine mit einem Schaumlöffel aus dem Öl heben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft, die Oberfläche bleibt knusprig.
Wichtig: Beim Herausheben auf heiße Öltropfen achten.
Die gesamte Tomatensauce auf die zwölf heißen Montanarine verteilen. Jede Pizzette mit Pecorino Romano bestreuen und mit einem frischen Basilikumblatt vollenden. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Sauce, Käse und Basilikum sind gleichmäßig auf den heißen Pizzette verteilt.
Gut zu wissen
Pecorino Romano ist kräftig, würzig und salziger als Parmesan. Er wird fein gerieben und direkt auf die heißen Montanarine gestreut.
Das Erdnussöl dient als Frittiermedium. Die im Rezept genannte Menge ist die benötigte Ölmenge im Topf und nicht vollständig die verzehrte Menge.
Die Basilikumblätter für die Sauce werden nach dem Einkochen entfernt. Die frischen Blätter zum Fertigstellen bleiben erhalten und werden erst zum Schluss aufgelegt.
Milder und etwas weniger salzig als Pecorino Romano.
Den Pecorino Romano im gleichen Gewicht durch fein geriebenen Parmesan ersetzen und die Sauce beziehungsweise den Belag bei Bedarf vorsichtig nachsalzen.
Das Wasser nur lauwarm verwenden und den Teig bei Raumtemperatur gehen lassen.
Den Teig länger gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Die Temperatur vor jeder Charge kontrollieren und nicht mehr als zwei bis drei Stücke gleichzeitig frittieren.
Die nächste Charge erst einlegen, wenn das Öl wieder auf Temperatur ist.
Mit einem Küchenthermometer arbeiten und die Hitze rechtzeitig reduzieren.
Die Hitze senken und die folgenden Stücke bei stabilen 175–180 °C frittieren.
Die Sauce gleichmäßig und direkt vor dem Servieren verteilen.
Die belegten Montanarine sofort servieren und nicht stapeln.
Für fertig belegte Montanarine liegt keine belastbare Einfrier- und Auftauanleitung vor; die knusprige Textur kann deutlich leiden.
Häufig gefragt
Ja. Parmesan kann im gleichen Gewicht verwendet werden. Er schmeckt milder und etwas weniger salzig als Pecorino Romano.
Die offene Form mit Tomatensauce, Käse und Basilikum wird nach dem Frittieren fertiggestellt. So bleibt der Teigrand knusprig und der Belag frisch.
Nicht mehr als zwei bis drei Teigstücke gleichzeitig frittieren, damit die Öltemperatur möglichst stabil bleibt.
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