Süßwasserfisch einkaufen
Hecht und Flussbarsch sind am besten an einer Fischtheke mit Süßwasserfisch oder auf einem gut sortierten Wochenmarkt erhältlich.
Pasta mit Fisch aus der Lombardei
Getrocknete Tagliatelle mit einem sanft geschmorten Ragù aus Hecht und Flussbarsch, aromatisiert mit Gemüse, Tomate, Weißwein, Fischfond, Petersilie und Zitronenschale.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die lombardische Küche verbindet die Seenregion gern mit einfachen, aromatischen Pastagerichten. Für dieses Ragù werden Hecht und Flussbarsch fein geschnitten, mit einem klassischen Gemüseansatz, Tomate und etwas Weißwein sanft gegart und anschließend mit Tagliatelle vermengt.
Herzhaftes, aromatisches Ragù mit zarten, leicht stückigen Fischfasern, einer fruchtigen Tomatennote und feiner Frische von Petersilie und Zitronenschale. Die Tagliatelle bleiben gut umhüllt und saftig.
Schritt für Schritt
Hecht- und Flussbarschfilets sorgfältig auf Gräten prüfen, trocken tupfen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebel, Möhre und Sellerie sehr fein würfeln. Knoblauch fein hacken.
Daran erkennst du es: Fisch und Gemüse sind gleichmäßig vorbereitet; sichtbare Gräten wurden entfernt.
Wichtig: Bei Fischfilets sorgfältig nach verbliebenen Gräten suchen.
Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebel, Möhre und Sellerie bei mittlerer Hitze 7 bis 8 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen. Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitdünsten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und aromatisch, aber nur wenig oder nicht gebräunt.
Fischwürfel in die Pfanne geben und 2 Minuten vorsichtig anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und 2 bis 3 Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Weißwein ist teilweise eingekocht und der Fisch außen leicht angegart.
Passierte Tomaten, Fischfond und Lorbeerblatt einrühren. Das Ragù bei niedriger bis mittlerer Hitze 15 Minuten offen köcheln lassen. Dabei die Fischstücke mit dem Kochlöffel leicht zerteilen, aber nicht vollständig zerdrücken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt, aromatisch und die Fischstücke sind gegart, aber noch erkennbar.
Während das Ragù köchelt, reichlich Salzwasser aufkochen. Tagliatelle nach Packungsangabe garen, jedoch 2 Minuten vor der angegebenen Zeit abgießen. Etwa 150 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist noch etwas unter al dente und gart in der Sauce fertig.
Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Dampf und das kochende Wasser achten.
Lorbeerblatt aus dem Ragù nehmen. Pasta in die Pfanne geben und mit dem Ragù vermengen. Nach und nach etwas Kochwasser hinzufügen und alles 2 bis 3 Minuten weiterziehen lassen, bis die Sauce die Nudeln glänzend umhüllt.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet glänzend an den Tagliatelle und die Pasta ist al dente.
Petersilie und Zitronenschale unterheben. Das Ragù abschließend mit Salz und Pfeffer prüfen und die Tagliatelle sofort servieren.
Daran erkennst du es: Petersilie und Zitronenschale sind gleichmäßig verteilt und die Sauce ist ausgewogen abgeschmeckt.
Gut zu wissen
Hecht und Flussbarsch sind am besten an einer Fischtheke mit Süßwasserfisch oder auf einem gut sortierten Wochenmarkt erhältlich.
Die Tagliatelle zwei Minuten vor der Packungszeit abgießen, damit sie in der Sauce fertig garen und nicht weich werden.
Das Ragù wird etwas milder und die Fischstücke werden fester.
Hechtfilet und Flussbarschfilets durch insgesamt 300 g küchenfertiges Zanderfilet ersetzen und im Rezept an derselben Stelle verwenden.
Die Fischwürfel vorsichtig anbraten und im Ragù nur leicht zerteilen.
Einige größere, separat gegarte Fischstücke vorsichtig unterheben, falls vorhanden.
Bei mittlerer Hitze weich dünsten und nur leicht oder gar nicht bräunen.
Mit den Tomaten und dem Fischfond fortfahren und die Sauce abschließend vorsichtig abschmecken.
Kochwasser nur nach und nach hinzufügen und die Pasta in der Pfanne weiterziehen lassen.
Die Pasta kurz weiterziehen lassen, bis die Sauce stärker bindet.
Eine mildere und etwas festere Variante mit Zander statt Hecht und Flussbarsch.
Häufig gefragt
Am besten an einer Fischtheke mit Süßwasserfisch oder auf einem gut sortierten Wochenmarkt.
Ja. Beide Fischsorten können durch insgesamt 300 g Zanderfilet ersetzt werden. Das Ragù wird dann etwas milder und die Fischstücke werden fester.
Sie garen anschließend noch 2 bis 3 Minuten im Ragù weiter und nehmen dabei Sauce und Kochwasser auf.
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