Wildfenchel finden
Frischen Wildfenchel gibt es am ehesten auf Wochenmärkten, in gut sortierten Kräuterläden oder bei mediterranen Gemüsehändlern. Zarte Fenchelwedel sind eine mildere Alternative.
Sardische Süßwasserfischküche
Eine eigenständige sardische Forellenvariante mit knusprig gebratenem Fisch, blanchierten Favabohnen, Zitronenrahm und aromatischem Wildfenchel.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese sardische Forellenvariante verbindet zart gebratenes Forellenfilet mit leicht zitronigem Rahm, frischen Favabohnen und dem anisartigen Duft von Wildfenchel. Die klare Kombination kommt mit wenigen Zutaten aus und bringt feine, mediterrane Aromen auf den Teller.
Knusprige Fischhaut trifft auf saftiges, zartes Forellenfleisch. Der Zitronenrahm ist cremig, frisch und leicht säuerlich, während Favabohnen für eine weiche, erdige Süße und Wildfenchel für anisartige Würze sorgen.
Schritt für Schritt
Die Favabohnen in einem großen Topf mit reichlich kochendem Salzwasser und zwei angedrückten Knoblauchzehen 2 Minuten blanchieren. Abgießen, kurz abkühlen lassen und die hellen Bohnen aus ihrer äußeren Haut drücken.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind blanchiert und lassen sich aus ihrer äußeren Haut drücken.
Wichtig: Vorsicht beim Abgießen des kochenden Wassers.
Den Wildfenchel waschen und trocken tupfen. Die zarten Spitzen beiseitelegen, die kräftigeren Stiele grob hacken. Die Petersilie fein schneiden. Von einer Zitrone die Schale fein abreiben und beide Zitronen auspressen.
Die Schlagsahne mit 2 EL Zitronensaft verrühren und mit etwas Salz abschmecken. 5 Minuten stehen lassen, bis sie leicht andickt. Anschließend die Zitronenschale unterheben.
Daran erkennst du es: Der Rahm ist leicht angedickt und trägt die Zitronenschale gleichmäßig.
Die Forellenfilets sorgfältig auf Gräten prüfen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 20 ml Olivenöl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erwärmen. Zwei angedrückte Knoblauchzehen, die Thymianzweige und die Hälfte des gehackten Wildfenchels hineingeben.
Daran erkennst du es: Das Öl ist heiß, ohne zu rauchen, und die Aromaten beginnen zu duften.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig in die Pfanne geben.
Die Forellenfilets mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen und 4–5 Minuten braten, bis die Haut knusprig ist und die Filets am Rand fast durchgegart wirken. Wenden und auf der Fleischseite noch 1–2 Minuten fertig garen. Knoblauch und Thymian entfernen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist knusprig, das Fleisch ist opak und bis zur Mitte durchgegart.
Wichtig: Den Fisch vollständig durchgaren und vor dem Servieren auf verbliebene Gräten prüfen.
Während der Fisch brät, die blanchierten Favabohnen mit dem restlichen Olivenöl, der Petersilie und dem übrigen gehackten Wildfenchel vermengen. Mit Salz, Pfeffer und 1 EL Zitronensaft abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind gleichmäßig mit Öl und Kräutern überzogen und ausgewogen abgeschmeckt.
Den Zitronenrahm auf vier vorgewärmte Teller verteilen. Jeweils Favabohnen daraufgeben und ein Forellenfilet daraufsetzen. Mit den Fenchelspitzen garnieren und mit Zitronenspalten servieren.
Daran erkennst du es: Die Teller sind angerichtet und der Fisch wird heiß serviert.
Gut zu wissen
Frischen Wildfenchel gibt es am ehesten auf Wochenmärkten, in gut sortierten Kräuterläden oder bei mediterranen Gemüsehändlern. Zarte Fenchelwedel sind eine mildere Alternative.
Frische Favabohnen sind saisonal auf Wochenmärkten und in italienischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Tiefgekühlte Favabohnen sind eine praktische Alternative, schmecken aber etwas weniger süß.
Das Aroma wird milder und weniger intensiv anisartig.
Die Fenchelwedel wie den Wildfenchel waschen, trocken tupfen und für Garnitur sowie fein gehackte Kräuterkomponente verwenden.
Die Bohnen schmecken etwas weniger süß, funktionieren aber als praktische Alternative.
Die tiefgekühlten Bohnen nach Packungsanleitung auftauen oder kurz blanchieren und anschließend, soweit nötig, von der äußeren Haut befreien.
Die Bohnen nach dem kurzen Abkühlen einzeln aus der hellen äußeren Haut drücken.
Besonders feste Bohnen nach dem Schälen kurz in der Pfanne mit etwas Olivenöl erwärmen.
Die Filets erst auf der Hautseite braten und die kurze zweite Bratphase beobachten.
Den Fisch sofort aus der Pfanne nehmen und mit dem Zitronenrahm servieren.
Die Filets trocken tupfen, die Pfanne ausreichend erhitzen und die Filets nach dem Einlegen zunächst ruhen lassen.
Das Filet vorsichtig lösen und mit der Hautseite nach oben servieren.
Den Zitronensaft schrittweise einrühren und anschließend mit Salz ausbalancieren.
Etwas ungesüßte Schlagsahne unterrühren und erneut abschmecken.
Eine mildere Kräutervariante mit zusätzlicher glatter Petersilie anstelle des Wildfenchels.
Eine praktische Version außerhalb der Saison mit tiefgekühlten Favabohnen.
Häufig gefragt
Zarte Fenchelwedel eignen sich als mildere Alternative. Wenn kein Fenchel verfügbar ist, kann das Gericht auch mit zusätzlicher glatter Petersilie zubereitet werden.
Ja. Tiefgekühlte Favabohnen sind eine praktische Alternative und schmecken etwas weniger süß als frische Bohnen.
Die Filets vor dem Braten gut trocken tupfen, die Pfanne ausreichend erhitzen und die Filets nach dem Einlegen zunächst nicht bewegen.
Der mit Zitronensaft verrührte Rahm steht etwa 5 Minuten, bis er leicht andickt. Danach wird die Zitronenschale untergehoben.
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