Käsemischung im Pesto
Parmigiano Reggiano bringt milde, nussige Würze ein, während Pecorino Romano für eine kräftigere salzige Note sorgt.
Pasta fredda, ligurische Art
Kalte oder zimmerwarme Fusilli mit Genueser Pesto, Kartoffeln und grünen Bohnen – frisch, sättigend und aromatisch.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese ligurische Pasta fredda verbindet kurze Fusilli mit Genueser Pesto, grünen Bohnen und Kartoffeln. Die Pasta wird gegart, rasch abgekühlt und anschließend mit dem aromatischen Pesto vermengt. So entsteht ein frisches, sättigendes Gericht, das kalt oder zimmerwarm serviert werden kann.
Die Fusilli sind al dente und von cremigem, intensiv grünem Pesto umhüllt. Kartoffeln sorgen für weiche, sättigende Bissen, während die grünen Bohnen leicht knackig bleiben. Basilikum, Knoblauch und Käse prägen das Aroma; Pinienkerne geben eine nussige Tiefe.
Schritt für Schritt
Die Basilikumblätter trocken tupfen und die Knoblauchzehe schälen. Knoblauch, Pinienkerne und das feine Pestosalz im Mörser zerreiben. Das Basilikum portionsweise einarbeiten, anschließend Parmigiano Reggiano und Pecorino Romano untermischen. Das Olivenöl nach und nach einarbeiten, bis ein cremiges Pesto entsteht.
Daran erkennst du es: Das Pesto ist cremig und gleichmäßig verbunden.
Die Kartoffeln schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Die grünen Bohnen waschen, die Enden entfernen und in etwa 3 cm lange Stücke teilen.
In einem großen Topf etwa 3 l Wasser mit dem Salz für das Kochwasser zum Kochen bringen. Die Kartoffelwürfel hineingeben und 5 Minuten garen. Danach die grünen Bohnen zufügen und 4 Minuten weiterkochen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind fast gar, aber noch formstabil; die Bohnen bleiben leicht knackig.
Wichtig: Beim Einlegen der Zutaten vorsichtig arbeiten, da heißes Wasser spritzen kann.
Die Fusilli in denselben Topf geben und nach Packungsangabe al dente kochen. Bei einer Kochzeit von 10 bis 11 Minuten sind Kartoffeln und Bohnen am Ende gar, aber noch formstabil.
Daran erkennst du es: Die Fusilli sind al dente; Kartoffeln und Bohnen sind gar, behalten aber ihre Form.
Wichtig: Beim Umrühren und Prüfen wegen des kochenden Wassers vorsichtig vorgehen.
40 ml Kochwasser abschöpfen und beiseitestellen. Fusilli und Gemüse über dem Sieb abgießen und kurz mit kaltem Wasser abkühlen. Alles gründlich abtropfen lassen, damit das Pesto später nicht verwässert.
Daran erkennst du es: Pasta und Gemüse sind abgekühlt und gut abgetropft.
Wichtig: Das Kochwasser und der Topf sind sehr heiß; beim Abschöpfen und Abgießen vorsichtig arbeiten.
Das Pesto mit dem abgeschöpften Kochwasser cremig rühren. Pasta, Kartoffeln und Bohnen in eine große Schüssel geben, das Pesto hinzufügen und alles vorsichtig vermengen.
Daran erkennst du es: Pesto und Kochwasser sind glatt verbunden und umhüllen Pasta und Gemüse gleichmäßig.
Die Pasta fredda 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals behutsam durchmischen und kalt oder zimmerwarm reichen.
Daran erkennst du es: Das Gericht ist durchgekühlt oder auf Zimmertemperatur temperiert und gleichmäßig vermengt.
Gut zu wissen
Parmigiano Reggiano bringt milde, nussige Würze ein, während Pecorino Romano für eine kräftigere salzige Note sorgt.
Das Salz für das Kochwasser und das feine Salz für das Pesto bleiben getrennte Zutaten, weil sie unterschiedlichen Zubereitungsschritten dienen.
Das Pesto wird etwas kräftiger und weniger typisch ligurisch-nussig.
Pinienkerne im gleichen Arbeitsschritt durch fein gehackte oder blanchierte Mandeln ersetzen.
Das Pesto schmeckt milder und weniger pikant.
Den Pecorino Romano durch weitere 15 g fein geriebenen Parmigiano Reggiano ersetzen.
Die Konsistenz kann je nach Produkt etwas weicher oder brüchiger ausfallen.
Glutenfreie Fusilli verwenden und die Packungsangabe für die Kochzeit beachten.
Pasta und Gemüse nach dem Abgießen gut abtropfen lassen und das Kochwasser portionsweise einarbeiten.
Etwas länger abtropfen lassen und das Gericht vorsichtig weiter vermengen, bis sich das Pesto wieder verteilt.
Kartoffeln etwa 1,5 cm groß schneiden und die Bohnen erst nach 5 Minuten zufügen.
Das Gemüse vorsichtig unterheben und die Pasta gut kühlen, damit es nicht weitergart.
Pasta und Gemüse kurz mit kaltem Wasser abkühlen und gut abtropfen lassen.
Das Gericht vollständig abkühlen lassen und vor dem Servieren mit etwas Pesto aus der Schüssel neu vermengen.
Mit einem großen Löffel oder Teigschaber vorsichtig unterheben und die Garstufe prüfen.
Die zerbrochenen Stücke im Gericht belassen und besonders behutsam weiterarbeiten.
Eine pflanzliche Variante mit veganem Parmesanersatz oder Hefeflocken anstelle der beiden Käsesorten.
Eine frische Variante mit fein abgeriebener Zitronenschale und etwas Zitronensaft im fertigen Pesto.
Eine kräftigere Pesto-Variante mit Walnüssen anstelle der Pinienkerne.
Durch das Einfrieren können Pasta, Kartoffeln, Bohnen und Pesto an Textur und Frische verlieren.
Häufig gefragt
Beides ist möglich. Nach 30 Minuten im Kühlschrank kann sie gut gekühlt serviert oder vor dem Servieren kurz auf Zimmertemperatur temperiert werden.
Ja. Penne, Farfalle oder andere kurze Sorten eignen sich ebenfalls. Die Kochzeit richtet sich nach der jeweiligen Packungsangabe.
Das stärkehaltige Kochwasser hilft, das Pesto cremig zu rühren und gleichmäßig mit Pasta und Gemüse zu verbinden.
Die Kartoffeln benötigen länger als die Fusilli. Die Bohnen werden später zugegeben, damit sie gar, aber noch formstabil bleiben, wenn die Pasta fertig ist.
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